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Strang  

Strạng, der; -[e]s, Stränge [mhd., ahd. stranc, eigtl. = der Zusammengedrehte]:

1.a)Seil, Strick: die Glocke wird noch mit einem S. geläutet; jmdn. zum Tode durch den S. (geh.: zum Tode durch Erhängen) verurteilen;

b)Leine (als Teil des Geschirrs von Zugtieren), an der das Tier den Wagen zieht: die Pferde legten sich mächtig in die Stränge (begannen kräftig zu ziehen);

*wenn alle Stränge reißen (ugs.; im Notfall, wenn es keine andere Möglichkeit gibt): wenn alle Stränge reißen, kommen Sie zu mir; an einem/am gleichen/an demselben S. ziehen (das gleiche Ziel verfolgen); über die Stränge schlagen/hauen (ugs.; die Grenze des Üblichen u. Erlaubten auf übermütige, forsche, unbekümmerte Weise überschreiten; urspr. vom Ausschlagen eines unruhigen Pferdes über den Zugstrang hinaus).



2.a)Bündel von [ineinander verschlungenen] Fäden o. Ä.: 4 Stränge Garn;

b)in der Art eines Strangs (1 a) Zusammengedrehtes, Zusammengepresstes o. Ä.: verschiedene Stränge der Muskeln, Sehnen, Nerven; zwei dünne Stränge Hefeteig;

c)(Elektrot.) Teil der Wicklung einer elektrischen Maschine.



3.etw., was sich linienartig in gewisser Länge über etw. hin erstreckt (z. B. Schienen, eine Rohrleitung): in diesem Tunnel liegt ein S. der Untergrundbahn; ein toter S. (ein nicht befahrenes Gleis); der wichtigste S. des Dramas, des Romans; die Handlung des Films besteht aus mehreren Strängen.
Strang  

Strạng, der; -[e]s, Stränge; über die Stränge schlagen (ugs.)
Strang  


1. Kordel, Leine, Schnur, Seil, Strick, Tau, Trosse; (Seemannsspr.): Kardeel.

2. Bündel, Gebinde; (österr.): Strähn; (landsch.): Fitze, Strähne; (Spinnerei): Kardenband.

[Strang]
[Stranges, Strangs, Strange, Stränge, Strängen]
Strang  

Strạng, der; -[e]s, Stränge [mhd., ahd. stranc, eigtl. = der Zusammengedrehte]:

1.
a)Seil, Strick: die Glocke wird noch mit einem S. geläutet; jmdn. zum Tode durch den S. (geh.: zum Tode durch Erhängen) verurteilen;

b)Leine (als Teil des Geschirrs von Zugtieren), an der das Tier den Wagen zieht: die Pferde legten sich mächtig in die Stränge (begannen kräftig zu ziehen);

*wenn alle Stränge reißen (ugs.; im Notfall, wenn es keine andere Möglichkeit gibt): wenn alle Stränge reißen, kommen Sie zu mir; an einem/am gleichen/an demselben S. ziehen (das gleiche Ziel verfolgen); über die Stränge schlagen/hauen (ugs.; die Grenze des Üblichen u. Erlaubten auf übermütige, forsche, unbekümmerte Weise überschreiten; urspr. vom Ausschlagen eines unruhigen Pferdes über den Zugstrang hinaus).



2.
a)Bündel von [ineinander verschlungenen] Fäden o. Ä.: 4 Stränge Garn;

b)in der Art eines Strangs (1 a) Zusammengedrehtes, Zusammengepresstes o. Ä.: verschiedene Stränge der Muskeln, Sehnen, Nerven; zwei dünne Stränge Hefeteig;

c)(Elektrot.) Teil der Wicklung einer elektrischen Maschine.



3.etw., was sich linienartig in gewisser Länge über etw. hin erstreckt (z. B. Schienen, eine Rohrleitung): in diesem Tunnel liegt ein S. der Untergrundbahn; ein toter S. (ein nicht befahrenes Gleis); der wichtigste S. des Dramas, des Romans; die Handlung des Films besteht aus mehreren Strängen.
Strang  

Faden, Strang
[Faden]
Strang  

n.
<m. 1u> Seil, Strick; Bündel, Büschel (Nerven~), Strähne (Woll~); langes, zusammenhängendes Stück (Schienen~); Teil des Pferdegeschirrs, mit dem das Pferd am Wagen befestigt ist; toter ~ <Eisenb.> Nebengleis, Abstellgleis; wenn alle Stränge reißen, werde ich … <fig.; umg.> im Notfall; wir ziehen alle an einem, an demselben, am gleichen ~ wir haben das gleiche Ziel, wir gehen gemeinsam vor; er wurde zum Tod durch den ~ verurteilt zum T. durch Erhängen; über die Stränge hauen, schlagen <fig.> aus der gewohnten Ordnung ausbrechen, leichtsinnig sein; [<mhd. stranc, strange <ahd. strang „Strick, Seil“ <germ. *stangi; zu idg. *strenk-, *streng(h)- „straff, beengt, zusammengedreht“, verwandt mit streng]
[Strang]
[Stranges, Strangs, Strange, Stränge, Strängen]