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strapazieren  

stra|pa|zie|ren:

1.übermäßig anstrengen, beanspruchen; abnutzen, verbrauchen.


2.a)auf anstrengende Weise in Anspruch nehmen;

b)sich strapazieren: sich [körperlich] anstrengen, nicht schonen

strapazieren  

stra|pa|zie|ren <sw. V.; hat> [ital. strapazzare = überanstrengen, H. u.]:

1.stark beanspruchen, (bei der Benutzung) nicht schonen; abnutzen: seine Kleider, seine Schuhe [stark] s.; bei dieser Rallye werden die Autos sehr strapaziert; die tägliche Rasur strapaziert die Haut; strapazierte (immer wieder verwendete) Parolen; diese Ausrede ist schon zu oft strapaziert (benutzt) worden.


2.a)auf anstrengende Weise in Anspruch nehmen: die Kinder strapazieren die Mutter, die Nerven des Vaters; diese Reise würde ihn zu sehr s.; jmds. Geduld s. (ugs.; auf eine harte Probe stellen);

b)<s. + sich> sich [körperlich] anstrengen, sich nicht schonen: ich habe mich so strapaziert, dass ich krank geworden bin.

strapazieren  

stra|pa|zie|ren (übermäßig anstrengen, beanspruchen)
strapazieren  


1. abnutzen, beanspruchen, in Anspruch nehmen, nicht schonen.

2. anstrengen, aufreiben, auslaugen, ermüden, erschöpfen, mitnehmen, traktieren, zermürben, zusetzen; (geh.): abmüden, aufzehren, auszehren; (ugs.): abschlaffen, auf die Knochen gehen, auffressen, erledigen, fertigmachen, kaputtmachen, schaffen, schlaff/schlapp machen, schlauchen.

[strapazieren]
[strapaziere, strapazierst, strapaziert, strapazierte, strapaziertest, strapazierten, strapaziertet, strapazierest, strapazieret, strapazier, strapazierend]

sich abmühen, sich anstrengen, sich ins Geschirr legen, kämpfen; (österr.): antauchen; (geh.): Anstrengungen unternehmen, sich befleißigen; (meist geh.): sich mühen; (ugs.): sich abstrampeln, sich abzappeln, sich auf die Hinterbeine setzen/stellen, sich dahinterklemmen, sich dahinterknien, sich ins Zeug legen, rackern; (österr. ugs.): sich antun, dazuschauen; (südd., österr. ugs.): sich [ab]fretten; (salopp): sich die Ohren brechen; (schweiz. salopp): krampfen; (derb): sich den Arsch aufreißen; (landsch.): asten, sich dazuhalten, sich stremmen; (landsch., bes. südd.): schaffen.
[strapazieren, sich]
[sich strapazieren, strapaziere, strapazierst, strapaziert, strapazierte, strapaziertest, strapazierten, strapaziertet, strapazierest, strapazieret, strapazier, strapazierend, strapazieren sich]
strapazieren  

stra|pa|zie|ren <sw. V.; hat> [ital. strapazzare = überanstrengen, H. u.]:

1.stark beanspruchen, (bei der Benutzung) nicht schonen; abnutzen: seine Kleider, seine Schuhe [stark] s.; bei dieser Rallye werden die Autos sehr strapaziert; die tägliche Rasur strapaziert die Haut; strapazierte (immer wieder verwendete) Parolen; diese Ausrede ist schon zu oft strapaziert (benutzt) worden.


2.
a)auf anstrengende Weise in Anspruch nehmen: die Kinder strapazieren die Mutter, die Nerven des Vaters; diese Reise würde ihn zu sehr s.; jmds. Geduld s. (ugs.; auf eine harte Probe stellen);

b)<s. + sich> sich [körperlich] anstrengen, sich nicht schonen: ich habe mich so strapaziert, dass ich krank geworden bin.

strapazieren  

[sw. V.; hat] [ital. strapazzare = überanstrengen, H. u.]: 1. stark beanspruchen, (bei der Benutzung) nicht schonen; abnutzen: seine Kleider, seine Schuhe [stark] s.; bei dieser Rallye werden die Autos sehr strapaziert; die tägliche Rasur strapaziert die Haut; Ü strapazierte (immer wieder verwendete) Parolen; diese Ausrede ist schon zu oft strapaziert (benutzt) worden. 2. a) auf anstrengende Weise in Anspruch nehmen: die Kinder strapazieren die Mutter, die Nerven des Vaters; diese Reise würde ihn zu sehr s.; Ü jmds. Geduld s. (ugs.; auf eine harte Probe stellen); b) [s.+ sich] sich [körperlich] anstrengen, sich nicht schonen: ich habe mich so strapaziert, dass ich krank geworden bin.
strapazieren  

v.
<V.t.; hat> überanstrengen, stark in Anspruch nehmen, beanspruchen; abnutzen, viel benutzen (Kleider, Schuhe); jmdn. mit einer Arbeit ~; sich bei einer Arbeit ~; er sieht strapaziert aus [<ital. strapazzare „überanstrengen“ <lat. extra „außerdem, über … hinaus“ + *patiare; zu pati „leiden“; oder <ital. strappare „zerreißen, zerbrechen“]
[stra·pa'zie·ren]
[strapaziere, strapazierst, strapaziert, strapazieren, strapazierte, strapaziertest, strapazierten, strapaziertet, strapazierest, strapazieret, strapazier, strapaziert, strapazierend]