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straucheln  

strau|cheln <sw. V.; ist> [spätmhd. (md.) strūcheln, wahrscheinlich Intensivbildung zu mhd. strūchen, ahd. strūchōn = anstoßen, stolpern, viell. eigtl. = über einen Strauch, die Wurzeln eines Strauchs fallen]:

1.(geh.) im Gehen mit dem Fuß unabsichtlich an etw. anstoßen u. in Gefahr kommen zu fallen: er strauchelte auf die Fahrbahn.


2.a)scheitern, sein Ziel nicht erreichen: die Mannschaft ist gegen einen Außenseiter gestrauchelt; die Partei strauchelte an der 5 %-Hürde;

b)auf die schiefe Bahn geraten: in der Großstadt s.; gestrauchelte Jugendliche.

straucheln  


1. hängen bleiben, stolpern, taumeln.

2. a) keinen Erfolg haben, scheitern, Schiffbruch erleiden, sein Ziel nicht erreichen, versagen, zu Fall kommen; (geh.): keinen Zuspruch finden, stranden; (ugs.): auf den Bauch fallen, auf der Strecke bleiben; (salopp): auf die Schnauze fallen, baden gehen, einbrechen.

b) abgleiten, absinken, auf Abwege geraten, auf die schiefe Bahn geraten, verwahrlosen; (ugs.): auf den Hund kommen, [he]runterkommen, unter die Räder geraten/kommen.

[straucheln]
[strauchle, strauchele, strauchelst, strauchelt, strauchelte, straucheltest, strauchelten, straucheltet, gestrauchelt, strauchelnd]
straucheln  

strau|cheln <sw. V.; ist> [spätmhd. (md.) strūcheln, wahrscheinlich Intensivbildung zu mhd. strūchen, ahd. strūchōn = anstoßen, stolpern, viell. eigtl. = über einen Strauch, die Wurzeln eines Strauchs fallen]:

1.(geh.) im Gehen mit dem Fuß unabsichtlich an etw. anstoßen u. in Gefahr kommen zu fallen: er strauchelte auf die Fahrbahn.


2.
a)scheitern, sein Ziel nicht erreichen: die Mannschaft ist gegen einen Außenseiter gestrauchelt; die Partei strauchelte an der 5 %-Hürde;

b)auf die schiefe Bahn geraten: in der Großstadt s.; gestrauchelte Jugendliche.

straucheln  

[sw. V.; ist] [spätmhd. (md.) strucheln, wahrscheinlich Intensivbildung zu mhd. struchen, ahd. struchon= anstoßen, stolpern, viell. eigtl.= über einen Strauch, die Wurzeln eines Strauchs fallen]: 1. (geh.) im Gehen mit dem Fuß unabsichtlich an etw. anstoßen u. in Gefahr kommen zu fallen: er strauchelte auf die Fahrbahn. 2. a) scheitern, sein Ziel nicht erreichen: die Mannschaft ist gegen einen Außenseiter gestrauchelt; die Partei strauchelte an der 5%-Hürde; b) auf die schiefe Bahn geraten: in der Großstadt s.; gestrauchelte Jugendliche.
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v.
<V.i.; ist> fehltreten u. dadurch taumeln, stolpern; <fig.> sich etwas zuschulden kommen lassen, einen Fehltritt begehen; er ist im Leben mehrmals gestrauchelt <fig.> über einen Stein ~; ein gestraucheltes Mädchen <fig.; veraltet> [<mhd. strucheln, Iterativum zu struchen, ahd. struhhon, struhhen „über einen Strauch fallen“]
['strau·cheln]
[strauchle, strauchele, strauchelst, strauchelt, straucheln, strauchelte, straucheltest, strauchelten, straucheltet, gestrauchelt, strauchelnd]