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Streich  

Streich, der; -[e]s, -e [mhd. streich, zu ↑ streichen in dessen veralteter Bed. »schlagen«]:

1.(geh.) Schlag, Hieb: ein leichter S.; einen S. gegen jmdn. führen; von einem/vom ersten -e fällt keine Eiche (jedes Ding braucht seine Zeit);

*auf einen S. (veraltend; gleichzeitig, auf einmal); [mit etw.] zu S. kommen (veraltend, noch landsch.; mit etw. zurechtkommen, Erfolg haben; zu Streich in der alten Bed. »Schlag«, hier im Sinne von »Zuschlag« bei einer Versteigerung).


2.meist aus Übermut, Mutwillen, Spaß ausgeführte Handlung, mit der andere geneckt, getäuscht, hereingelegt werden: ein übermütiger, lustiger, dummer S.; tolle -e ausführen, verüben, vollführen; einen S. aushecken; zu albernen, verrückten -en aufgelegt sein;

*jmdm. einen S. spielen (jmdn. mit einem Streich necken, hereinlegen: die Kinder haben dem Lehrer einen S. gespielt. jmdm. übel mitspielen, ihn täuschen, narren, im Stich lassen: mein Gedächtnis, das Schicksal hat mir einen S. gespielt).
Streich  

Streich, der; -[e]s, -e
Streich  


1. Hieb, Schlag, Stoß, Treffer.

2. Alberei, Clownerie, Eulenspiegelei, Faxen, Hanswursterei, Hanswurstiade, Harlekinade, Neckerei, Nonsens, Posse, Possenspiel, Schabernack, Schelmenstreich, Schelmenstück, Schelmerei, Scherz, Spaß, Ulk, Unfug, Unsinn, Witz; (österr.): Hetz; (geh.): Gaukelei; (ugs.): Fez, Flachs, Gaudi, Joke, Jokus, Jux, Uz; (österr. ugs.): Spaßetteln; (südd., österr. ugs.): Dalkerei; (bayr., österr. ugs.): Gspaß; (landsch. ugs.): Wippchen; (salopp): Quatsch, Scheiß; (oft abwertend): Fopperei.

[Streich]
[Streiches, Streichs, Streiche, Streichen]
Streich  

Streich, der; -[e]s, -e [mhd. streich, zu ↑ streichen in dessen veralteter Bed. »schlagen«]:

1.(geh.) Schlag, Hieb: ein leichter S.; einen S. gegen jmdn. führen; von einem/vom ersten -e fällt keine Eiche (jedes Ding braucht seine Zeit);

*auf einen S. (veraltend; gleichzeitig, auf einmal); [mit etw.] zu S. kommen (veraltend, noch landsch.; mit etw. zurechtkommen, Erfolg haben; zu Streich in der alten Bed. »Schlag«, hier im Sinne von »Zuschlag« bei einer Versteigerung).


2.meist aus Übermut, Mutwillen, Spaß ausgeführte Handlung, mit der andere geneckt, getäuscht, hereingelegt werden: ein übermütiger, lustiger, dummer S.; tolle -e ausführen, verüben, vollführen; einen S. aushecken; zu albernen, verrückten -en aufgelegt sein;

*jmdm. einen S. spielen (jmdn. mit einem Streich necken, hereinlegen: die Kinder haben dem Lehrer einen S. gespielt. jmdm. übel mitspielen, ihn täuschen, narren, im Stich lassen: mein Gedächtnis, das Schicksal hat mir einen S. gespielt).
Streich  

n.
<m. 1>
1 Schlag mit der Hand (Backen~), Hieb, <bes.> Schwerthieb, auch mit der Rute od. Peitsche; Possen, Schabernack; <fig.> Dummheit, Unfug, Unüberlegtheit
2 ;dumme ~e machen, verüben, vollführen; jmdm. einen ~ spielen; jmdm. einen heftigen, tödlichen ~ versetzen
3 ;dieses war der erste ~, doch der zweite folgt sogleich (Wilhelm Busch, „Max und Moritz“); es fällt keine Eiche von einem, vom ersten ~ <Sprichw.>; böse, dumme, lose, leichtsinnige, lustige, mutwillige, schlimme, törichte ~e; das ist mir ein schöner ~! <iron.>
4 ;sieben (Feinde) auf einen ~ (töten) (im Märchen vom „Tapferen Schneiderlein“); er ist stets zu ~en aufgelegt; zu einem ~ ausholen [<mhd. streich „Hieb, Schlag“, engl. stroke; zu streichen „schlagen“]
[Streich]
[Streiches, Streichs, Streiche, Streichen]