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streifen  

Strei|fen, der; -s, - [mhd. strīfe; 2. gek. aus ↑ Filmstreifen ]:

1.a)farblich von seiner Umgebung abgehobener langer, schmaler Abschnitt einer Fläche: ein silberner, heller S. am Horizont; das Kleid hat breite, schmale S.; den weißen S. auf der Fahrbahn überfahren;

b)langer, schmaler abgegrenzter Teil, Abschnitt von etw.: ein schmaler S. Land/(geh.:) Landes;

c)langes, schmales, bandartiges Stück von etw.: bunte S. Stoff; Fleisch in S. schneiden;

*sich für jmdn. in S. schneiden lassen (ugs.; ↑ Stück 1 a ).



2.(ugs.) Film (3 a) : ein amüsanter S.
strei|fen <sw. V.> [mhd. streifen]:

1.[mit gleitender Bewegung] leicht, nicht sehr heftig berühren <hat>: jmdn. am Arm s.; mit dem Wagen einen Baum s.; der Schuss hat ihn nur gestreift (oberflächlich verletzt); sie streifte mich mit einem Blick (sah mich kurz an); Rom haben wir nur gestreift (flüchtig gesehen).


2. nur oberflächlich, nebenbei behandeln; kurz erwähnen <hat>: eine Frage, ein Problem s.; das Thema nur kurz s.


3.<hat> a)mit einer streifenden (1), leicht gleitenden Bewegung irgendwohin bringen; über etw. ziehen, von etw. wegziehen; abstreifen: den Ring auf den, vom Finger s.; den Ärmel in die Höhe, nach oben s.; sich die Strümpfe von den Beinen s.; sich das Kleid, den Pullover über den Kopf s. (ziehen);

b)mit einer streifenden (1) leicht gleitenden Bewegung von etw. ablösen, entfernen: die Beeren von den Rispen, die Asche von der Zigarre s.



4.<ist> a)ohne erkennbares Ziel, ohne eine bestimmte Richtung einzuhalten wandern, ziehen; irgendwo umherwandern, -ziehen: durch die Wälder, die Straßen s.;

b)(selten) auf Streife (2) sein: streifende Soldaten.

streifen  

Strei|fen, der; -s, -, seltener Streif, der; -[e]s, -e
[Streif]strei|fen
streifen  


1. a) Bahn, Band, Linie, Striemen.

b) Abschnitt, Stück, Teil[stück].

c) Fetzen, Schnipsel, Schnitzel, Stück; (ugs.): Schnippel.

2. Bild[er]folge, Film.

[Streifen]
[Streifens, streife, streifst, streift, streifte, streiftest, streiften, streiftet, streifest, streifet, streif, gestreift, streifend]
1. anfassen, anrühren, antippen, antupfen, berühren; (geh.): rühren; (landsch.): angreifen, anlangen; (schweiz., sonst bes. Sport): touchieren.

2. anbringen, andeuten, anklingen lassen, anreißen, anschneiden, ansprechen, antippen, aufwerfen, berühren, einflechten, einfließen lassen, erwähnen, fallen lassen, kurz zu sprechen kommen auf, nebenbei behandeln, nennen.

3. ablegen, abnehmen, absetzen, abziehen, ausziehen, entfernen, herunternehmen, wegziehen; (geh.): sich entledigen.

4. herumlaufen, [herum]streichen, umhergehen, umherlaufen, umherschlendern, umherspazieren, umherstreichen, umherziehen; (geh.): durchstreichen; (ugs.): herumgehen, herumschlendern, herumspazieren, herumziehen, sich rumtreiben; (landsch.): schlenkern; (abwertend): herumstreunen, sich umhertreiben; (oft abwertend): streunen; (ugs. abwertend): sich herumtreiben, herumstrolchen, herumstromern; (bayr., österr. ugs.): hatschen, strabanzen; (nordd.): schwalken.

[streifen]
[Streifens, streife, streifst, streift, streifte, streiftest, streiften, streiftet, streifest, streifet, streif, gestreift, streifend]
streifen  

Strei|fen, der; -s, - [mhd. strīfe; 2. gek. aus ↑ Filmstreifen]:

1.
a)farblich von seiner Umgebung abgehobener langer, schmaler Abschnitt einer Fläche: ein silberner, heller S. am Horizont; das Kleid hat breite, schmale S.; den weißen S. auf der Fahrbahn überfahren;

b)langer, schmaler abgegrenzter Teil, Abschnitt von etw.: ein schmaler S. Land/(geh.:) Landes;

c)langes, schmales, bandartiges Stück von etw.: bunte S. Stoff; Fleisch in S. schneiden;

*sich für jmdn. in S. schneiden lassen (ugs.; ↑ Stück 1 a).



2.(ugs.) Film (3 a): ein amüsanter S.
strei|fen <sw. V.> [mhd. streifen]:

1.[mit gleitender Bewegung] leicht, nicht sehr heftig berühren <hat>: jmdn. am Arm s.; mit dem Wagen einen Baum s.; der Schuss hat ihn nur gestreift (oberflächlich verletzt); sie streifte mich mit einem Blick (sah mich kurz an); Rom haben wir nur gestreift (flüchtig gesehen).


2. nur oberflächlich, nebenbei behandeln; kurz erwähnen <hat>: eine Frage, ein Problem s.; das Thema nur kurz s.


3.<hat>
a)mit einer streifenden (1), leicht gleitenden Bewegung irgendwohin bringen; über etw. ziehen, von etw. wegziehen; abstreifen: den Ring auf den, vom Finger s.; den Ärmel in die Höhe, nach oben s.; sich die Strümpfe von den Beinen s.; sich das Kleid, den Pullover über den Kopf s. (ziehen);

b)mit einer streifenden (1) leicht gleitenden Bewegung von etw. ablösen, entfernen: die Beeren von den Rispen, die Asche von der Zigarre s.



4.<ist>
a)ohne erkennbares Ziel, ohne eine bestimmte Richtung einzuhalten wandern, ziehen; irgendwo umherwandern, -ziehen: durch die Wälder, die Straßen s.;

b)(selten) auf Streife (2) sein: streifende Soldaten.

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[sw. V.] [mhd. streifen]: 1. [mit gleitender Bewegung] leicht, nicht sehr heftig berühren [hat]: jmdn. am Arm s.; mit dem Wagen einen Baum s.; der Schuss hat ihn nur gestreift (oberflächlich verletzt); Ü ein Windhauch streifte sie, ihre Wangen (geh.); sie streifte mich mit einem Blick (sah mich kurz an); Rom haben wir nur gestreift (flüchtig gesehen). 2. nur oberflächlich, nebenbei behandeln; kurz erwähnen [hat]: eine Frage, ein Problem s.; das Thema nur kurz s. 3. [hat] a) mit einer streifenden (1), leicht gleitenden Bewegung irgendwohin bringen; über etw. ziehen, von etw. wegziehen; abstreifen: den Ring auf den, vom Finger s.; den Ärmel in die Höhe, nach oben s.; sich das Kleid, den Pullover über den Kopf s. (ziehen); sich die Strümpfe von den Beinen s.; b) mit einer streifenden (1) leicht gleitenden Bewegung von etw. ablösen, entfernen: die Beeren von den Rispen, die Asche von der Zigarre s. 4. [ist] a) ohne erkennbares Ziel, ohne eine bestimmte Richtung einzuhalten wandern, ziehen; irgendwo umherwandern, -ziehen: durch die Wälder, die Straßen s.; b) (selten) auf Streife (2) sein: streifende Soldaten.
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n.
<m. 4> langes, schmales Stück (Film~, Papier~, Tuch~, Wald~, Wiesen~); Band; Strich (Farb~); <umg.> Film; ein ~ Landes; wir haben neulich einen ausgezeichneten ~ gesehen <umg.> der weiße ~ auf der Fahrbahn; das passt mir nicht in den ~ <fig.; umg.> nicht in meine Pläne; Papier in ~ schneiden; ein Stoff mit farbigen ~ [<mhd. strife, zu idg. *streib-; streifen]
['Strei·fen]
[Streifens, Streife, Streifst, Streift, Streifen, Streifte, Streiftest, Streiften, Streiftet, Streifest, Streifet, Streif, geStreift, Streifend]n.

I <V.t.; hat>
1 mit Streifen versehen, mit Streifen bemalen; leicht berühren, leicht darüberstreichen, -wischen; <fig.> nebenbei erwähnen; <mundartl.> melken
2 ;die Kugel streifte nur seinen Arm; eine Frage, ein Problem im Gespräch nur ~ <fig.> einen Hasen ~ <Jägerspr.> ihm das Fell abziehen;
3 die Ärmel in die Höhe ~ schieben; sie streifte ihn mit einem Blick ihr Blick glitt über ihn hin; das Armband über die Hand ~ ziehen; sich das Hemd über den Kopf ~ ziehen; der Wind streift die Blätter von den Bäumen nimmt sie sanft weg; den Ring vom Finger ~ abziehen;
4 ;die Hyäne hat gestreiftes Fell; ein schwarz-weiß gestreifter Stoff
II <V.i.; ist; fig.: hat>
5 schweifen, ziellos wandern
6 ;durch die Wälder ~; an etwas ~ <fig.> an etwas grenzen; das streift schon ans Verbrecherische [1. <mhd. streifen „streichen, gleitend berühren, (ab)ziehen“, mnddt., mndrl. stripen „(ab)streifen“ <germ. *straipjan; zu idg. *ster- „Streifen, Strich, Strähne“; 2. a) <mhd. striefen „streifen“ <germ. *streupen; b) <mhd. ströufen „abstreifen, berauben, plündern, umherstreifen“ <ahd. stroufen <germ. *straupjan; zu idg. *streub- „streifen“; Strippe]
['strei·fen]
[streifens, streife, streifst, streift, streifen, streifte, streiftest, streiften, streiftet, streifest, streifet, streif, gestreift, streifend]