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streiten  

strei|ten <st. V.; hat> [mhd. strīten, ahd. strītan]:

1.mit jmdm. Streit (1) haben, in Streit geraten; sich mit jmdm. in oft hitzigen Wortwechseln, oft auch in Handgreiflichkeiten heftig auseinandersetzen; sich zanken: müsst ihr immer gleich s.?; <häufig s. + sich:> sich mit seinem Bruder [um nichts, wegen Kleinigkeiten] s.; die streitenden Parteien (die Gegner) in einem Prozess; <subst. 1. Part.:> die Streitenden trennen.


2.heftig über etw. diskutieren u. dabei die unterschiedlichen, entgegengesetzten Meinungen gegeneinander durchsetzen wollen: über wissenschaftliche Fragen s.; sie stritten [miteinander] darüber, ob die Sache vertretbar sei; darüber kann man, lässt sich s. (kann man verschiedener Meinung sein); <auch s. + sich:> sie stritten sich über den Zweck der Rede, um Grundsätzliches.


3.a)(geh.) kämpfen (4) : für die Freiheit, für seinen Glauben s.; gegen [die] Unterdrückung s.;

b)(veraltet) eine kriegerische Auseinandersetzung führen.

streiten  

ankämpfen, bekämpfen, sich einsetzen, eintreten für, sich engagieren, kämpfen, sich Mühe geben, nichts unversucht lassen, Partei ergreifen, protestieren, ringen, seine ganze Kraft aufbieten, vorgehen gegen, sich widersetzen, Widerstand leisten, sich wehren, sich zur Wehr setzen; (geh.): Schach bieten, trotzen, sich verwenden.
[streiten]
[streite, streitest, streitet, stritt, strittest, stritten, strittet, stritte, streit, gestritten, streitend]

aneinandergeraten, sich anfeinden, sich anlegen, sich auseinandersetzen, sich bekriegen, sich beschimpfen, debattieren, sich entzweien, im Streit liegen, in Streit geraten, kollidieren, plänkeln, polemisieren, Streit bekommen, Streit haben, uneins sein, unsachlich werden, unterschiedlicher Meinung sein, verschiedener Meinung sein, sich überwerfen, sich verfeinden, vom Leder ziehen, sich zanken, sich zerstreiten, zusammenstoßen; (österr.): beflegeln; (geh.): anbinden, sich befehden, hadern, nicht übereinkommen, rechten; (bildungsspr.): differieren, disputieren; (ugs.): sich fetzen, giften, sich herumstreiten, sich krachen, Krach haben, Krach kriegen, sich in den Haaren liegen, sich in die Haare kriegen, sich in die Wolle kriegen, schweres Geschütz auffahren, sich verkrachen, sich verzanken, wettern, sich zoffen; (salopp): zusammenknallen; (ugs. abwertend): anpöbeln, sich herumzanken, krakeelen, Stunk haben; (verhüll.): Meinungsverschiedenheiten haben; (landsch.): sich häkeln, sich kampeln; (landsch., bes. nordd. ugs.): sich kabbeln; (österr. mundartl.): wörteln; (veraltend): sich holzen.
[streiten, sich]
[sich streiten, streite, streitest, streitet, stritt, strittest, stritten, strittet, stritte, streit, gestritten, streitend, streiten sich]
streiten  

strei|ten <st. V.; hat> [mhd. strīten, ahd. strītan]:

1.mit jmdm. Streit (1) haben, in Streit geraten; sich mit jmdm. in oft hitzigen Wortwechseln, oft auch in Handgreiflichkeiten heftig auseinandersetzen; sich zanken: müsst ihr immer gleich s.?; <häufig s. + sich:> sich mit seinem Bruder [um nichts, wegen Kleinigkeiten] s.; die streitenden Parteien (die Gegner) in einem Prozess; <subst. 1. Part.:> die Streitenden trennen.


2.heftig über etw. diskutieren u. dabei die unterschiedlichen, entgegengesetzten Meinungen gegeneinander durchsetzen wollen: über wissenschaftliche Fragen s.; sie stritten [miteinander] darüber, ob die Sache vertretbar sei; darüber kann man, lässt sich s. (kann man verschiedener Meinung sein); <auch s. + sich:> sie stritten sich über den Zweck der Rede, um Grundsätzliches.


3.
a)(geh.) kämpfen (4): für die Freiheit, für seinen Glauben s.; gegen [die] Unterdrückung s.;

b)(veraltet) eine kriegerische Auseinandersetzung führen.

streiten  

[st. V.; hat] [mhd. striten, ahd. stritan]: 1. mit jmdm. Streit (1) haben, in Streit geraten; sich mit jmdm. in oft hitzigen Wortwechseln, oft auch in Handgreiflichkeiten heftig auseinander setzen; sich zanken: müsst ihr immer gleich s.?; [häufig s.+ sich:] sich mit seinem Bruder [um nichts, wegen Kleinigkeiten] s.; die streitenden Parteien (die Gegner) in einem Prozess; [subst. 1. Part.:] die Streitenden trennen. 2. heftig über etw. diskutieren u. dabei die unterschiedlichen, entgegengesetzten Meinungen gegeneinander durchsetzen wollen: über wissenschaftliche Fragen s.; sie stritten [miteinander] darüber, ob die Sache vertretbar sei; darüber kann man, lässt sich s. (kann man verschiedener Meinung sein); [auch s. + sich:] sie stritten sich über den Zweck der Rede, um Grundsätzliches. 3. a) (geh.) kämpfen (4): für die Freiheit, für seinen Glauben s.; gegen [die] Unterdrückung s.; b) (veraltet) eine kriegerische Auseinandersetzung führen.
streiten  

v.
<V.i. u. V.refl. 259; hat>
1 kämpfen, ringen; zanken; etwas heftig, hitzig erörtern; prozessieren; sich (mit jmdm.) ~ mit jmdm. in Streit liegen, eine heftige Auseinandersetzung haben, eine Meinungsverschiedenheit austragen;
2 ;wenn zwei sich ~, freut sich der Dritte <Sprichw.> miteinander ~; müsst ihr (euch) denn immer ~?
3 ;für eine Idee ~; ich habe mich noch nie mit ihm gestritten; mit Fäusten, Waffen, Worten ~; über ein Problem, ein gelehrtes Thema ~; darüber kann man, lässt sich ~ darüber kann man verschiedener Meinung sein; sie streiten sich oft um nichts; wegen dieser Angelegenheit haben wir uns schon (oft) gestritten
4 die ~den Parteien die Gegner in einem Prozess; [<mhd. striten <ahd. stritan, germ. *strid-, *streidh-; vielleicht Nebenform zu germ. *rid-, *reidh-(reiten) „Bewegung; Aufruhr“]
['strei·ten]
[streite, streitest, streitet, streiten, stritt, strittest, stritten, strittet, stritte, streit, gestritten, streitend]