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streuen  

streu|en <sw. V.; hat> [mhd. streuwen, ströuwen, strouwen, ahd. strewen, strouwen, eigtl. = übereinander-, nebeneinanderbreiten; aufschichten]:

1.a)[mit leichtem Schwung] werfen od. fallen lassen u. dabei über eine Fläche verteilen: Mist auf den Acker s.; Sand, Asche [auf das Glatteis] s.; Salz auf/über die Kartoffeln s.; die Kinder streuten in der Kirche Blumen; er hat den Vögeln/für die Vögel Futter gestreut (hat es ihnen hingestreut); die Aufträge s. (an mehrere Personen, Firmen vergeben); die Zeitung wird weit gestreut (über ein weites Gebiet verstreut) verkauft;

b)auf Straßen, Wegen, Plätzen ein Streugut gegen Glatteis, Schneeglätte verteilen: die Straßen [mit Salz] s.; wenn es friert, müssen wir den Bürgersteig s.; <auch o. Akk.-Obj.:> die Hausbesitzer sind verpflichtet zu s.



2.die Fähigkeit, Eigenschaft haben, etw. [in bestimmter Weise] zu streuen, (1 a), herausrinnen zu lassen: der Salzstreuer streut nicht mehr; die Tüte streut (hat ein Loch u. lässt den Inhalt herausrinnen).


3. (Schießen) die Eigenschaft haben, sich zerplatzend, explodierend in einem weiten Umkreis zu verteilen: diese Geschosse streuen nur wenig.


4.a)bewirken, dass ein Geschoss vom eigentlichen Ziel abweicht; ungenau treffen: die Waffe streut stark;

b)(Fachspr.) (von Licht-, Röntgenstrahlen, von Teilchen wie Ionen u. a.) von der eigentlichen Richtung, von der geraden Linie nach verschiedenen Seiten abweichen;

c)(Statistik) von einem errechneten Mittelwert, einem angenommenen Durchschnittswert abweichen: die Messwerte sollten nicht zu sehr s.



5.(Med.) die Ausbreitung eines krankhaften Prozesses in Teile des Körpers bzw. im ganzen Organismus verursachen, bewirken: der Krankheitsherd streut.


6.(ugs.) (Informationen, Behauptungen o. Ä.) [aus einer bestimmten Absicht heraus] verbreiten: Gerüchte [unter die Leute] s.; die Geschäftsleitung ließ s., das Unternehmen würde verkauft.
streuen  

streu|en
streuen  


1. ausbreiten, austeilen, fallen lassen, säen, stäuben, verbreiten, verteilen, werfen.

2. a) abweichen, ungenau treffen.

b) sich abheben, abstechen, sich unterscheiden, variieren, verschieden sein; (bildungsspr.): differieren, divergieren.

3. sich ausbreiten, um sich greifen.

[streuen]
[streue, streust, streut, streute, streutest, streuten, streutet, streuest, streuet, streu, gestreut, streuend]
streuen  

streu|en <sw. V.; hat> [mhd. streuwen, ströuwen, strouwen, ahd. strewen, strouwen, eigtl. = übereinander-, nebeneinanderbreiten; aufschichten]:

1.
a)[mit leichtem Schwung] werfen od. fallen lassen u. dabei über eine Fläche verteilen: Mist auf den Acker s.; Sand, Asche [auf das Glatteis] s.; Salz auf/über die Kartoffeln s.; die Kinder streuten in der Kirche Blumen; er hat den Vögeln/für die Vögel Futter gestreut (hat es ihnen hingestreut); die Aufträge s. (an mehrere Personen, Firmen vergeben); die Zeitung wird weit gestreut (über ein weites Gebiet verstreut) verkauft;

b)auf Straßen, Wegen, Plätzen ein Streugut gegen Glatteis, Schneeglätte verteilen: die Straßen [mit Salz] s.; wenn es friert, müssen wir den Bürgersteig s.; <auch o. Akk.-Obj.:> die Hausbesitzer sind verpflichtet zu s.



2.die Fähigkeit, Eigenschaft haben, etw. [in bestimmter Weise] zu streuen, (1 a)herausrinnen zu lassen: der Salzstreuer streut nicht mehr; die Tüte streut (hat ein Loch u. lässt den Inhalt herausrinnen).


3. (Schießen) die Eigenschaft haben, sich zerplatzend, explodierend in einem weiten Umkreis zu verteilen: diese Geschosse streuen nur wenig.


4.
a)bewirken, dass ein Geschoss vom eigentlichen Ziel abweicht; ungenau treffen: die Waffe streut stark;

b)(Fachspr.) (von Licht-, Röntgenstrahlen, von Teilchen wie Ionen u. a.) von der eigentlichen Richtung, von der geraden Linie nach verschiedenen Seiten abweichen;

c)(Statistik) von einem errechneten Mittelwert, einem angenommenen Durchschnittswert abweichen: die Messwerte sollten nicht zu sehr s.



5.(Med.) die Ausbreitung eines krankhaften Prozesses in Teile des Körpers bzw. im ganzen Organismus verursachen, bewirken: der Krankheitsherd streut.


6.(ugs.) (Informationen, Behauptungen o. Ä.) [aus einer bestimmten Absicht heraus] verbreiten: Gerüchte [unter die Leute] s.; die Geschäftsleitung ließ s., das Unternehmen würde verkauft.
streuen  

[sw. V.; hat] [mhd. streuwen, ströuwen, strouwen, ahd. strewen, strouwen, eigtl.= übereinander, nebeneinander breiten; aufschichten]: 1. a) [mit leichtem Schwung] werfen od. fallen lassen u. dabei über eine Fläche verteilen: Mist auf den Acker s.; Sand, Asche [auf das Glatteis] s.; Salz auf/über die Kartoffeln s.; die Kinder streuten in der Kirche Blumen; er hat den Vögeln/für die Vögel Futter gestreut (hat es ihnen hingestreut); Ü die Aufträge s. (an mehrere Personen, Firmen vergeben); die Zeitung wird weit gestreut (über ein weites Gebiet verstreut) verkauft; b) auf Straßen, Wegen, Plätzen ein Streugut gegen Glatteis, Schneeglätte verteilen: die Straßen [mit Salz] s.; wenn es friert, müssen wir den Bürgersteig s.; [auch o. Akk.-Obj.:] die Hausbesitzer sind verpflichtet zu s. 2. die Fähigkeit, Eigenschaft haben, etw. [in bestimmter Weise] zu streuen (1 a), herausrinnen zu lassen: der Salzstreuer streut nicht mehr; die Tüte streut (hat ein Loch u. lässt den Inhalt herausrinnen). 3. (Schießen) die Eigenschaft haben, sich zerplatzend, explodierend in einem weiten Umkreis zu verteilen: diese Geschosse streuen nur wenig. 4. a) bewirken, dass ein Geschoss vom eigentlichen Ziel abweicht; ungenau treffen: die Waffe streut stark; b) (Fachspr.) (von Licht-, Röntgenstrahlen, von Teilchen wie Ionen u.a.) von der eigentlichen Richtung, von der geraden Linie nach verschiedenen Seiten abweichen; c) (Statistik) von einem errechneten Mittelwert, einem angenommenen Durchschnittswert abweichen: die Messwerte sollten nicht zu sehr s. 5. (Med.) die Ausbreitung eines krankhaften Prozesses in Teile des Körpers bzw. im ganzen Organismus verursachen, bewirken: der Krankheitsherd streut. 6. (ugs.) (Informationen, Behauptungen o.Ä.) [aus einer bestimmten Absicht heraus] verbreiten: Gerüchte [unter die Leute] s.; die Geschäftsleitung ließ s., das Unternehmen würde verkauft.
streuen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> durch leichtes Werfen locker verteilen; Blumen ~ (bei der Trauung vor dem Brautpaar); den Hühnern Körner ~; Samen auf den Acker ~; Sand ~ (auf vereister Straße); dem Vieh Stroh ~; Zucker auf den Kuchen ~
2 <V.i.> das Geschütz, das Gewehr streut trifft nicht genau; [<mhd. stro(e)uwen <ahd. strewen (strouwen) <got. straujan <germ. *straujan; zu idg. *ster- „ausbreiten“; verwandt mit Strahl, Stroh]
['streu·en]
[streue, streust, streut, streuen, streute, streutest, streuten, streutet, streuest, streuet, streu, gestreut, streuend]