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Stroh  

Stroh, das; -[e]s [mhd. strō, ahd. strao, strō, zu ↑ streuen u. eigtl. = Aus-, Hingestreutes]: trockene Halme von ausgedroschenem Getreide: frisches, trockenes, feuchtes S.; ein Ballen S.; S. aufschütten, binden, flechten; auf S., im S. schlafen; das Dach ist mit S. gedeckt; das Haus brannte wie S. (lichterloh); etw. brennt wie nasses S. (schlecht); das Essen schmeckt wie S. (ugs.; ist trocken, ohne Würze);

*S. im Kopf haben (ugs.; dumm sein); leeres S. dreschen (ugs.; viel Unnötiges, Belangloses reden): bei der Diskussion wurde viel leeres S. gedroschen.
Stroh  

Stroh, das; -[e]s
Stroh  

Stroh, das; -[e]s [mhd. strō, ahd. strao, strō, zu ↑ streuen u. eigtl. = Aus-, Hingestreutes]: trockene Halme von ausgedroschenem Getreide: frisches, trockenes, feuchtes S.; ein Ballen S.; S. aufschütten, binden, flechten; auf S., im S. schlafen; das Dach ist mit S. gedeckt; das Haus brannte wie S. (lichterloh); etw. brennt wie nasses S. (schlecht); das Essen schmeckt wie S. (ugs.; ist trocken, ohne Würze);

*S. im Kopf haben (ugs.; dumm sein); leeres S. dreschen (ugs.; viel Unnötiges, Belangloses reden): bei der Diskussion wurde viel leeres S. gedroschen.
Stroh  

n.
<n. 11; unz.>
1 Halme, Blätter, Hülsen ohne Früchte (von Getreide u. Hülsenfrüchten)
2 ;ein Bund, eine Schütte ~
3 ;dem Vieh frisches ~ aufschütten, schütten
4 leeres ~ dreschen <fig.; umg.> nutzlos reden, arbeiten; viel ~, wenig Korn <Sprichw.>
5 ;auf, im ~ schlafen; ~ im Kopf haben <fig.; umg.; abwertend> keinen Verstand haben; mit ~ gedecktes Dach; das brennt wie ~ sehr gut; das brennt wie nasses ~ schlecht; das schmeckt wie ~ <umg.> nach nichts, ist nicht gehaltvoll; [<mhd. <ahd. stro, Gen. strawes <germ. *strawa „Hingeschüttetes, Stallstreu“; streuen]
[Stroh]