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Strom  

Strom, der; -[e]s, Ströme [mhd. strōm, stroum, ahd. stroum, eigtl. = der Fließende; 3: nach der Vorstellung einer Strömung]:

1.a)großer (meist ins Meer mündender) Fluss: ein breiter, langer, mächtiger, reißender S.; das Unwetter hat die Bäche in reißende Ströme verwandelt; der S. der Zeit, der Ereignisse; der S. der Rede versiegte; aus dem S. des Vergessens/der Vergessenheit trinken (dichter.; das Vergangene völlig vergessen);

b)strömende, in größeren Mengen fließende, aus etw. herauskommende Flüssigkeit: ein S. von Wasser ergoss sich über den Fußboden;

*in Strömen (in großen Mengen, sehr reichlich u. heftig): es regnet in Strömen; bei dem Fest flossen Wein und Sekt in Strömen;

c)größere, sich langsam in einer Richtung fortbewegende Menge: ein S. von Menschen, von Fahrzeugen; Ströme von Auswanderern; der S. der Besucher wälzt sich durch die Hallen.



2.Strömung: sie schwimmt mit dem S., versucht, gegen den S. anzuschwimmen;

*mit dem S. schwimmen (sich [immer] der herrschenden Meinung anschließen, sich anpassen); gegen/wider den S. schwimmen (sich der herrschenden Meinung widersetzen, sich nicht anpassen; nach Sir. 4, 31).


3.fließende Elektrizität, in einer (gleichbleibenden od. periodisch wechselnden) Richtung sich bewegende elektrische Ladung: elektrischer S.; ein S. von zwölf Ampere; galvanischer S.; starker, schwacher S.; S. aus Kernkraftwerken; dies Gerät verbraucht viel S.; eine S. führende (unter Strom stehende) Leitung; eine S. sparende (wenig Strom verbrauchende) Glühbirne; man hat ihm den S. gesperrt; das Gehäuse des Geräts stand unter S.; Wasserkraft in S. verwandeln; er stand noch immer unter S. (war noch immer sehr angespannt).
Strom  

Strom, der; -[e]s, Ströme; es regnet in Strömen; ein Strom führendes od. stromführendes Kabel; ein Strom sparendes od. stromsparendes Gerät
Strom  


1. a) fließendes Gewässer, Fließgewässer, Fluss.

b) große Zahl, Lawine, Legion, Masse, Menge, Schar, Vielzahl; (geh.): Flut, Kaskade; (ugs.): Schwung; (emotional verstärkend): Unmenge, Unzahl; (ugs. emotional verstärkend): Unmasse.

2. Strömung (1).

3. elektrische Energie, Elektrizität, Elektroenergie; (ugs.): Elektrisch; (salopp): Saft.

[Strom]
[Stromes, Stroms, Strome, Ströme, Strömen]

in Strömen regnen
(geh.): der Himmel öffnet seine Schleusen; (ugs.): Bindfäden regnen, [in Strömen] gießen, schütten; (salopp): pissen, schiffen; (nordd.): pladdern.
[• Strom]
[Stromes, Stroms, Strome, Ströme, Strömen]
Strom  

Strom, der; -[e]s, Ströme [mhd. strōm, stroum, ahd. stroum, eigtl. = der Fließende; 3: nach der Vorstellung einer Strömung]:

1.
a)großer (meist ins Meer mündender) Fluss: ein breiter, langer, mächtiger, reißender S.; das Unwetter hat die Bäche in reißende Ströme verwandelt; der S. der Zeit, der Ereignisse; der S. der Rede versiegte; aus dem S. des Vergessens/der Vergessenheit trinken (dichter.; das Vergangene völlig vergessen);

b)strömende, in größeren Mengen fließende, aus etw. herauskommende Flüssigkeit: ein S. von Wasser ergoss sich über den Fußboden;

*in Strömen (in großen Mengen, sehr reichlich u. heftig): es regnet in Strömen; bei dem Fest flossen Wein und Sekt in Strömen;

c)größere, sich langsam in einer Richtung fortbewegende Menge: ein S. von Menschen, von Fahrzeugen; Ströme von Auswanderern; der S. der Besucher wälzt sich durch die Hallen.



2.Strömung: sie schwimmt mit dem S., versucht, gegen den S. anzuschwimmen;

*mit dem S. schwimmen (sich [immer] der herrschenden Meinung anschließen, sich anpassen); gegen/wider den S. schwimmen (sich der herrschenden Meinung widersetzen, sich nicht anpassen; nach Sir. 4, 31).


3.fließende Elektrizität, in einer (gleichbleibenden od. periodisch wechselnden) Richtung sich bewegende elektrische Ladung: elektrischer S.; ein S. von zwölf Ampere; galvanischer S.; starker, schwacher S.; S. aus Kernkraftwerken; dies Gerät verbraucht viel S.; eine S. führende (unter Strom stehende) Leitung; eine S. sparende (wenig Strom verbrauchende) Glühbirne; man hat ihm den S. gesperrt; das Gehäuse des Geräts stand unter S.; Wasserkraft in S. verwandeln; er stand noch immer unter S. (war noch immer sehr angespannt).
Strom  

n.
<m. 1u>
1 großer Fluß; fließende Bewegung, Strömung; fließende elektr. Ladungen
2 ;Ströme Blutes sind auf diesem Schlachtfeld geflossen <poet.> der ~ des Verkehrs; der ~ der Zeit <fig.>
3 ;den ~ ausschalten, einschalten, unterbrechen; einen ~ befahren; wir haben im letzten Monat viel ~ verbraucht
4 ;ein breiter, langer, reißender ~; elektrischer, magnetischer ~
5 ;mit dem Dampfer auf einem ~ fahren; sich auf den ~ schwingen <umg.; scherzh.> die Straßenbahn nehmen, besteigen; gegen den ~ schwimmen stromaufwärts schwimmen; <fig.> sich gegen die allg. geltende Meinung stellen; es regnet in Strömen <fig.> heftig; in den ~ der Vergessenheit sinken <poet.> der Wein floss in Strömen <fig.> es gab viel zu trinken; mit dem ~ schwimmen stromabwärts schwimmen; <fig.> die allg. geltende Meinung (kritiklos) vertreten; sich vom ~ der Menge tragen, treiben lassen innerhalb einer Menschenmenge vorangeschoben werden; nach der Vorstellung ergoss sich ein ~ von Menschen auf die Straße; Ströme von Schweiß vergießen <fig.> ein ~ von Tränen, Worten <fig.> [<mhd. <ahd. stroum, strom <germ. *strauma- „fließen(des Gewässer)“ <idg. *sreu- „fließen“]
[Strom]
[Stromes, Stroms, Strome, Ströme, Strömen]