[ - Collapse All ]
stumpf  

Stụmpf, der; -[e]s, Stümpfe [mhd. stumpf(e), ahd. stumph, eigtl. = verstümmelter Rest (eines Baumes od. Körperteils)]: nach Abtrennung, Abnutzung, Verbrauch von etw. (seiner Form nach lang Gestrecktem) verbliebenes kurzes Stück: der S. einer Kerze; seine Zähne waren nur noch Stümpfe;

*mit S. und Stiel (ganz u. gar, bis zum letzten Rest).stụmpf <Adj.> [mhd. stumpf, spätahd. stumph, urspr. = verkürzt, verstümmelt, verw. mit ↑ Stumpf ; 5: nach lat. angulus obtusus = stumpfer Winkel]:

1.a)(von Schneidwerkzeugen) nicht [mehr] gut schneidend; nicht scharf (1 a) : ein -es Messer;

b)(von einem länglichen Gegenstand) nicht in eine Spitze auslaufend; nicht [mehr] spitz: eine -e Nadel.



2.an einem Ende abgestumpft, ohne Spitze (1 b) : ein -er Kegel.


3.(in Bezug auf die Oberfläche von etw.) leicht rau; nicht glatt u. ohne Glanz: -es Metall; der Schnee ist s. (nass, klebrig; ohne die erwünschte Glätte); ihr Haar war von der Sonne ganz s. (glanzlos) geworden.


4.(bes. von Farben) matt, glanzlos: ein -es Rot; die Farbe ist s. geworden.


5.(Geom.) (von Winkeln) zwischen 90° u. 180° betragend: ein -er Winkel.


6.(Med.) (von Verletzungen) keine blutende Wunde hinterlassend: eine -e Verletzung.


7.(Verslehre) (vom Reim) männlich (4 b) .


8.a) ohne geistige Aktivität, ohne Lebendigkeit; ohne Empfindungsfähigkeit: ein ganz -er Mensch; s. dahinleben;

b)abgestumpft u. teilnahmslos, fast leblos: -e Augen; ein -er Blick; gegen Schmerzen/gegenüber Schmerzen völlig s. werden; s. vor sich hin starren.

stumpf  

Stụmpf, der; -[e]s, Stümpfe; mit Stumpf und Stiel (restlos)stụmpf
stumpf  

kurzes Stück, Strunk; (schweiz., sonst landsch.): Stumpen; (nordd.): Stubben.
[Stumpf]
[Stumpfes, Stumpfs, Stumpfe, Stümpfe, Stümpfen, stumpfer, stumpfe, stumpfes, stumpfen, stumpfem, stumpferer, stumpfere, stumpferes, stumpferen, stumpferem, stumpfster, stumpfste, stumpfstes, stumpfsten, stumpfstem]
1. a) nicht scharf, ungeschärft, ungeschliffen.

b) nicht spitz, ungespitzt.

2. abgeflacht, abgestumpft, ohne Spitze.

3. glanzlos, nicht glatt, ohne Glanz, rau.

4. abgetönt, blass, fahl, glanzlos, matt, verblasst.

5. stumpfsinnig (1).

[stumpf]
[Stumpfes, Stumpfs, Stumpfe, Stümpfe, Stümpfen, stumpfer, stumpfe, stumpfes, stumpfen, stumpfem, stumpferer, stumpfere, stumpferes, stumpferen, stumpferem, stumpfster, stumpfste, stumpfstes, stumpfsten, stumpfstem]
stumpf  

Stụmpf, der; -[e]s, Stümpfe [mhd. stumpf(e), ahd. stumph, eigtl. = verstümmelter Rest (eines Baumes od. Körperteils)]: nach Abtrennung, Abnutzung, Verbrauch von etw. (seiner Form nach lang Gestrecktem) verbliebenes kurzes Stück: der S. einer Kerze; seine Zähne waren nur noch Stümpfe;

*mit S. und Stiel (ganz u. gar, bis zum letzten Rest).stụmpf <Adj.> [mhd. stumpf, spätahd. stumph, urspr. = verkürzt, verstümmelt, verw. mit ↑ Stumpf; 5: nach lat. angulus obtusus = stumpfer Winkel]:

1.
a)(von Schneidwerkzeugen) nicht [mehr] gut schneidend; nicht scharf (1 a): ein -es Messer;

b)(von einem länglichen Gegenstand) nicht in eine Spitze auslaufend; nicht [mehr] spitz: eine -e Nadel.



2.an einem Ende abgestumpft, ohne Spitze (1 b): ein -er Kegel.


3.(in Bezug auf die Oberfläche von etw.) leicht rau; nicht glatt u. ohne Glanz: -es Metall; der Schnee ist s. (nass, klebrig; ohne die erwünschte Glätte); ihr Haar war von der Sonne ganz s. (glanzlos) geworden.


4.(bes. von Farben) matt, glanzlos: ein -es Rot; die Farbe ist s. geworden.


5.(Geom.) (von Winkeln) zwischen 90° u. 180° betragend: ein -er Winkel.


6.(Med.) (von Verletzungen) keine blutende Wunde hinterlassend: eine -e Verletzung.


7.(Verslehre) (vom Reim) männlich (4 b).


8.
a) ohne geistige Aktivität, ohne Lebendigkeit; ohne Empfindungsfähigkeit: ein ganz -er Mensch; s. dahinleben;

b)abgestumpft u. teilnahmslos, fast leblos: -e Augen; ein -er Blick; gegen Schmerzen/gegenüber Schmerzen völlig s. werden; s. vor sich hin starren.

stumpf  

Adj. [mhd. stumpf, spätahd. stumph, urspr.= verkürzt, verstümmelt, verw. mit Stumpf; 5: nach lat. angulus obtusus= stumpfer Winkel]: 1. a) (von Schneidwerkzeugen) nicht [mehr] gut schneidend; nicht scharf (1 a): ein -es Messer; b) (von einem länglichen Gegenstand) nicht in eine Spitze auslaufend; nicht [mehr] spitz: eine -e Nadel. 2. an einem Ende abgestumpft, ohne Spitze (1 b): ein -er Kegel. 3. (in Bezug auf die Oberfläche von etw.) leicht rau; nicht glatt u. ohne Glanz: -es Metall; der Schnee ist s. (nass, klebrig; ohne die erwünschte Glätte); ihr Haar war von der Sonne ganz s. (glanzlos) geworden. 4. (bes. von Farben) matt, glanzlos: ein -es Rot; die Farbe ist s. geworden. 5. (Geom.) (von Winkeln) zwischen 90o u. 180o betragend: ein -er Winkel. 6. (Med.) (von Verletzungen) keine blutende Wunde hinterlassend: eine -e Verletzung. 7. (Verslehre) (vom Reim) männlich (4 b). 8. a) ohne geistige Aktivität, ohne Lebendigkeit; ohne Empfindungsfähigkeit: ein ganz -er Mensch; s. dahinleben; b) abgestumpft u. teilnahmslos, fast leblos: -e Augen; ein -er Blick; gegen Schmerzen/gegenüber Schmerzen völlig s. werden; s. vor sich hin starren.
stumpf  

n.
<m. 1u> übrig bleibendes Stück eines lang gestreckten Körpers, Reststück, Ende (Baum~, Bein~); etwas mit ~ und Stiel ausrotten, ausreißen, vernichten <umg.> ganz u. gar; [<mhd., ahd. stumpf „steifer Rest eines Baumes oder Körperteils“; zu germ. *stumb, idg. *stemb „Pfosten, Baumstumpf“]
[Stumpf]
[Stumpfes, Stumpfs, Stumpfe, Stümpfe, Stümpfen, Stumpfer, Stumpfen, Stumpfem, Stumpferer, Stumpfere, Stumpferes, Stumpferen, Stumpferem, Stumpfster, Stumpfste, Stumpfstes, Stumpfsten, Stumpfstem]n.
<Adj.>
1 nicht scharf (Zähne), nicht spitz (Nase), nicht gespitzt (Bleistift), nicht schneidend, schlecht geschliffen (Messer, Schwert), nicht stechend (Nadel); <fig.> matt, ohne Glanz (Haar, Metall, Stoff, Farbe); unempfindlich (Sinne); ausdruckslos, verständnislos (Blick); teilnahmslos, abgestumpft, seelenlos (Mensch)
2 ;die Gefangenen haben einen ~en Blick, Gesichtsausdruck; ~er Reim; ~er Winkel W., der größer als 90° u. kleiner als 180° ist; ~e Seide
3 durch viele Schicksalsschläge ist sie ~ geworden <fig.> teilnahmslos;
4 ;er blieb ~ gegen alles Schöne, ~ gegenüber allen Versuchungen, ihn aufzumuntern [<mhd., ahd. stump „verstümmelt, unvollkommen“, mnddt. stump „verkürzt, mit stumpfer Schneide; ohne Spitze, Schärfe“ = „unbrauchbar“]
[stumpf]
[stumpfes, stumpfs, stumpfe, stümpfe, stümpfen, stumpfer, stumpfen, stumpfem, stumpferer, stumpfere, stumpferes, stumpferen, stumpferem, stumpfster, stumpfste, stumpfstes, stumpfsten, stumpfstem]