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stutzen  

Stụt|zen, der; -s, - [mhd. stutz(e), stotze, mit verschiedenen Bedeutungen zu ↑ stoßen ]:

1.Jagdgewehr mit kurzem Lauf.


2.(Technik) kurzes Rohrstück, das an ein anderes angesetzt od. angeschraubt wird.


3.(Technik) größere Schraubzwinge.


4.<meist Pl.> a)kurzer Wadenstrumpf; (2);

b) bis zum Knie reichender Strumpf [mit Steg].

1stụt|zen <sw. V.; hat> [spätmhd. stutzen = zurückschrecken, eigtl. = anstoßen, gehemmt werden; Intensivbildung zu mhd. stōʒen, ↑ stoßen ]:

1.plötzlich verwundert, irritiert aufmerken u. in einer Tätigkeit o. Ä. innehalten: einen Augenblick lang s.


2.a)(bes. Jägerspr.) (bes. von Schalenwild) plötzlich stehen bleiben u. sichern;

b)(landsch.) scheuen (2) : das Pferd stutzte bei dem Geräusch, vor den Bahngleisen.



2stụt|zen <sw. V.; hat> [wohl zu ↑ Stutzen ]:
a)kürzer schneiden [u. in eine bestimmte Form bringen]; beschneiden (1 a) : Bäume s.; jmds. Machtfülle, die Vergünstigungen s. (beschneiden) wollen;

b)kupieren (1 a) : einem Pferd, einem Hund den Schwanz s.; Hühner mit gestutzten Flügeln;

c)(scherzh.) (bes. in Bezug auf Kopf- u. Barthaar) kürzer, kurz schneiden: jmdm., sich den Bart, die Haare s.
Stutzen  

Stụt|zen, der; -s, - (kurzes Gewehr; Wadenstrumpf; Ansatzrohrstück; bayr., österr. auch für Kniestrumpf)
stutzen  

aufhorchen, aufmerken, aufmerksam werden, die Ohren spitzen, hellhörig werden, innehalten, stocken, stutzig werden; (geh.): einhalten, verharren; (landsch.): spitzen.
[1stutzen]
[stutze, stutzt, stutzte, stutztest, stutzten, stutztet, stutzest, stutzet, stutz, gestutzt, stutzend]

a) abschneiden, anschneiden, ausdünnen, auslichten, beschneiden, kappen, kuppen, kürzen, kürzer machen, lichten, scheren, schneiden, verkürzen, zurechtstutzen, (ugs.): abschnippeln, abzwacken; (Gartenbau): zurückschneiden.

b) abrasieren, abschneiden, [kurz/kürzer] schneiden, rasieren; (scherzh., sonst veraltet): barbieren; (Fachspr.): kupieren.

[2stutzen]
[stutze, stutzt, stutzte, stutztest, stutzten, stutztet, stutzest, stutzet, stutz, gestutzt, stutzend]
stutzen  

Stụt|zen, der; -s, - [mhd. stutz(e), stotze, mit verschiedenen Bedeutungen zu ↑ stoßen]:

1.Jagdgewehr mit kurzem Lauf.


2.(Technik) kurzes Rohrstück, das an ein anderes angesetzt od. angeschraubt wird.


3.(Technik) größere Schraubzwinge.


4.<meist Pl.>
a)kurzer Wadenstrumpf; (2)

b) bis zum Knie reichender Strumpf [mit Steg].

1stụt|zen <sw. V.; hat> [spätmhd. stutzen = zurückschrecken, eigtl. = anstoßen, gehemmt werden; Intensivbildung zu mhd. stōʒen, ↑ stoßen ]:

1.plötzlich verwundert, irritiert aufmerken u. in einer Tätigkeit o. Ä. innehalten: einen Augenblick lang s.


2.
a)(bes. Jägerspr.) (bes. von Schalenwild) plötzlich stehen bleiben u. sichern;

b)(landsch.) scheuen (2): das Pferd stutzte bei dem Geräusch, vor den Bahngleisen.



2stụt|zen <sw. V.; hat> [wohl zu ↑ Stutzen]:
a)kürzer schneiden [u. in eine bestimmte Form bringen]; beschneiden (1 a): Bäume s.; jmds. Machtfülle, die Vergünstigungen s. (beschneiden) wollen;

b)kupieren (1 a): einem Pferd, einem Hund den Schwanz s.; Hühner mit gestutzten Flügeln;

c)(scherzh.) (bes. in Bezug auf Kopf- u. Barthaar) kürzer, kurz schneiden: jmdm., sich den Bart, die Haare s.
stutzen  

[sw. V.; hat] [spätmhd. stutzen= zurückschrecken, eigtl.= anstoßen, gehemmt werden; Intensivbildung zu mhd. , stoßen]: 1. plötzlich verwundert, irritiert aufmerken u. in einer Tätigkeit o.Ä. innehalten: einen Augenblick lang s. 2. a) (bes. Jägerspr.) (bes. von Schalenwild) plötzlich stehen bleiben u. sichern; b) (landsch.) scheuen (2): das Pferd stutzte bei dem Geräusch, vor den Bahngleisen.
stutzen  

n.
<m. 4> kurzes, gezogenes Jagdgewehr, Ansatzrohr, Rohrstück; fußloser Wadenstrumpf der Alpenbewohner [<mhd. stutze, stotze „Klotz, Stumpf“, allg. „etwas, das verkürzt ist“]
['Stut·zen]
[Stutzens, Stutze, Stutzt, Stutzen, Stutzte, Stutztest, Stutzten, Stutztet, Stutzest, Stutzet, Stutz, geStutzt, Stutzend]n.
<V.i.; hat> erstaunt, verwirrt innehalten, überrascht sein; plötzlich argwöhnisch werden, Verdacht schöpfen; plötzlich aufrecht, gespannt stehen bleiben (Pferde, Wild) [<mhd. stutzen „scheu werden“; Intensivbildung zu stoßen; eigtl. „kurz u. heftig anstoßen“]
['stut·zen1]
[stutzens, stutze, stutzt, stutzen, stutzte, stutztest, stutzten, stutztet, stutzest, stutzet, stutz, gestutzt, stutzend]

n.
<V.t.; hat> kurz schneiden, beschneiden, verkürzen (Bart, Bäume, Flügel, Haare, Hecken); den Schwanz des Hundes od. Pferdes ~ [Stutz1]
['stut·zen2]
[stutzens, stutze, stutzt, stutzen, stutzte, stutztest, stutzten, stutztet, stutzest, stutzet, stutz, gestutzt, stutzend]