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Subsidiarität  

Sub|si|di|a|ri|tät die; -:

1.(Pol.; Soziol.) gesellschaftspolitisches Prinzip, nach dem übergeordnete gesellschaftliche Einheiten (z. B. der Staat, ein Staatenbündnis) nur solche Aufgaben übernehmen sollen, zu deren Wahrnehmung untergeordnete Einheiten (z. B. die Familie, ein Gliedstaat) nicht in der Lage sind.


2.(Rechtsw.) das Subsidiärsein einer Rechtsnorm
Subsidiarität  

Sub|si|di|a|ri|tät, die; -:

1.(Politik, Soziol.) gesellschaftspolitisches Prinzip, nach dem übergeordnete gesellschaftliche Einheiten (bes. der Staat) nur solche Aufgaben an sich ziehen dürfen, zu deren Wahrnehmung untergeordnete Einheiten (bes. die Familie) nicht in der Lage sind.


2.(Rechtsspr.) das Subsidiärsein einer Rechtsnorm.
Subsidiarität  

Sub|si|di|a|ri|tät, die; -:

1.(Politik, Soziol.) gesellschaftspolitisches Prinzip, nach dem übergeordnete gesellschaftliche Einheiten (bes. der Staat) nur solche Aufgaben an sich ziehen dürfen, zu deren Wahrnehmung untergeordnete Einheiten (bes. die Familie) nicht in der Lage sind.


2.(Rechtsspr.) das Subsidiärsein einer Rechtsnorm.
Subsidiarität  

n.
Sub·si·di·a·ri'tät <f. 20; unz.; Pol.; Soziol.; kurz für> Subsidiaritätsprinzip; staatliche Unterstützung, die aber nur auf eine Ergänzung der Eigenverantwortung abzielt; <kath. Kirche>auf die Kirchenverfassung übertragener Subsidiarismus; <Rechtsw.>konkurrierender Zusammenprall von Rechtsnormen in Bezug auf Straftaten [subsidiär]
[Sub·si·dia·ri'tät,]
[Subsidiaritäten]