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sudeln  

su|deln <sw. V.; hat> [in dem Verb sind zwei gleichlautende frnhd. Verben zusammengefallen; das erste ist verw. mit ↑ sieden u. bedeutete »sieden, kochen«, das zweite gehört zu ↑ Sudel u. bedeutete »beschmutzen, im Schmutz wühlen«] (ugs. abwertend):

1. mit etw. Flüssigem, Breiigem, Nassem so umgehen, dass Schmutz entsteht, Dinge beschmutzt werden: das Kind hat beim Essen gesudelt.


2.a)nachlässig u. unsauber schreiben; schmieren; (3 a);

b) nachlässig u. liederlich arbeiten; pfuschen (1 a) .

sudeln  

su|deln (ugs. für Schmutz verursachen; schmieren; pfuschen); ich sud[e]le
sudeln  


1. anschmutzen, beflecken, beschmieren, beschmutzen, einschmutzen, schmutzig machen, verschmieren, verschmutzen, vollschmieren; (geh.): verunreinigen; (ugs.): dreckig machen, eindrecken; (österr. ugs.): anpatzen; (salopp): einsauen, versauen, versiffen; (ugs. abwertend): verdrecken; (meist abwertend): besudeln; (landsch.): klabustern, knüseln.

2. a) kritzeln, (schweiz.): kratzeln; (ugs.): krickeln; (österr. ugs.): fuzeln; (ugs. abwertend): krakeln, schmieren.

b) liederlich/nachlässig arbeiten, schlechte Arbeit machen, schlecht/unsachgemäß arbeiten; (abwertend): dilettantisch/stümperhaft arbeiten, stümpern; (ugs. abwertend): pfuschen, schlampen, schlampig/schludrig arbeiten, schludern; (salopp abwertend): murksen; (landsch. ugs.): hudeln.

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sudeln  

su|deln <sw. V.; hat> [in dem Verb sind zwei gleichlautende frnhd. Verben zusammengefallen; das erste ist verw. mit ↑ sieden u. bedeutete »sieden, kochen«, das zweite gehört zu ↑ Sudel u. bedeutete »beschmutzen, im Schmutz wühlen«] (ugs. abwertend):

1. mit etw. Flüssigem, Breiigem, Nassem so umgehen, dass Schmutz entsteht, Dinge beschmutzt werden: das Kind hat beim Essen gesudelt.


2.
a)nachlässig u. unsauber schreiben; schmieren; (3 a)

b) nachlässig u. liederlich arbeiten; pfuschen (1 a).

sudeln  

[sw. V.; hat] [in dem Verb sind zwei gleich lautende frnhd. Verben zusammengefallen; das erste ist verw. mit sieden u. bedeutete ?sieden, kochen?, das zweite gehört zu Sudel u. bedeutete ?beschmutzen, im Schmutz wühlen?] (ugs. abwertend): 1. mit etw. Flüssigem, Breiigem, Nassem so umgehen, dass Schmutz entsteht, Dinge beschmutzt werden: das Kind hat beim Essen gesudelt. 2. a) nachlässig u. unsauber schreiben; schmieren (3 a); b) nachlässig u. liederlich arbeiten; pfuschen (1 a).
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v.
<V.i.; hat> Schmutz machen, mit Schmutz herumschmieren, im Schmutz wühlen; schlecht, flüchtig, nicht sorgfältig, nicht sauber arbeiten; das ist nur so gesudelt [eigtl. „schmutzige Arbeit verrichten“, zu Sudel „Sumpf, Pfütze, Jauche“; verwandt mit saugen u. saufen]
['su·deln]
[sudele, sudelst, sudelt, sudeln, sudelte, sudeltest, sudelten, sudeltet, gesudelt, sudelnd]