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Sumpf  

Sụmpf, der; -[e]s, Sümpfe [mhd. sumpf, ablautend verw. mit ↑ Schwamm ]: ständig feuchtes Gelände [mit stehendem Wasser] bes. in Flussniederungen u. an Seeufern: Sümpfe entwässern, trockenlegen, austrocknen; ein S. von Korruption;

*sich am eigenen Schopf/Zopf/sich an den eigenen Haaren aus dem S. ziehen (sich ohne fremde Hilfe aus einer fast ausweglosen Lage befreien, retten; nach einer Lügenerzählung des Freiherrn K. F. H. von Münchhausen).
Sumpf  

Sụmpf, der; -[e]s, Sümpfe
Sumpf  

Bruch, Moor, Morast, Ried, Sumpfland; (bes. nordd.): Fenn; (südd.): Filz, Mies; (südd., österr., schweiz.): Moos; (landsch.): Luch.
[Sumpf]
[Sumpfes, Sumpfs, Sumpfe, Sümpfe, Sümpfen]
Sumpf  

Sụmpf, der; -[e]s, Sümpfe [mhd. sumpf, ablautend verw. mit ↑ Schwamm]: ständig feuchtes Gelände [mit stehendem Wasser] bes. in Flussniederungen u. an Seeufern: Sümpfe entwässern, trockenlegen, austrocknen; ein S. von Korruption;

*sich am eigenen Schopf/Zopf/sich an den eigenen Haaren aus dem S. ziehen (sich ohne fremde Hilfe aus einer fast ausweglosen Lage befreien, retten; nach einer Lügenerzählung des Freiherrn K. F. H. von Münchhausen).
Sumpf  

n.
<m. 1u> mit Wasser durchtränkter Erdboden (eines größeren Gebietes); <Bgb.> unterster Teil eines Schachtes, meist mit Wasser gefüllt; <Sinnbild für> Verkommenes, Schlechtes, moralisch Verwerfliches; einen ~ entwässern, trockenlegen; im ~ der Großstadt untergehen, versinken <fig.> in einen ~ geraten <a. fig.> unter schlechten Einfluss, in eine verkommene Umgebung; im ~ stecken bleiben <a. fig.> [<mhd. sumpf, daneben ahd. sunft „schlammiger Ort“; Schwamm]
[Sumpf]
[Sumpfes, Sumpfs, Sumpfe, Sümpfe, Sümpfen]