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Suppe  

Sụp|pe, die; -, -n [mhd. suppe, soppe, urspr. = flüssige Speise mit Einlage od. eingetunkte Schnitte, unter Einfluss von (a)frz. soupe = Fleischbrühe mit Brot als Einlage (aus dem Germ.), verw. mit ↑ saufen od. unmittelbar zu mhd. sufen, ↑ saufen ; vgl. mhd. supfen, mniederd. suppen = schlürfen, trinken, Intensivbildungen zu ↑ saufen ]: warme od. kalte flüssige Speise [mit Einlage], die vor dem Hauptgericht od. als selbstständiges Gericht serviert wird: eine warme, klare, legierte, dicke, dünne S.; eine S. mit Einlage; eine S. kochen, löffeln; die S. auftun; ein Teller, Schlag S.; draußen ist eine furchtbare S. (ugs.; starker Nebel); mir läuft die S. (ugs.; der Schweiß) am Körper herunter;

*die S. auslöffeln [die man sich, die jmd. jmdm. eingebrockt hat] (ugs.; die Folgen eines Tuns tragen); jmdm., sich eine schöne S. einbrocken (ugs.; jmdn., sich in eine unangenehme Lage bringen); jmdm. die S. versalzen (ugs.; jmds. Pläne durchkreuzen; jmdm. die Freude an etw. verderben); jmdm. in die S. spucken (salopp; jmdm. eine Sache verderben); jmdm. in die S. fallen (salopp; jmdn. besuchen, während er beim Essen ist).
Suppe  

Sụp|pe, die; -, -n
Suppe  


1. Bouillon, Brühe, Brühsuppe; (Kochk.): Consommé, erster Gang.

2. Dampf, [dichter/starker] Nebel, Dunst; (geh.): Brodem; (nordd.): Dust, Schwalk, Wrasen; (landsch.): Brodel, Qualm.

[Suppe]
[Suppen]

die Suppe auslöffeln
die Folgen tragen, die Konsequenzen ziehen, die Verantwortung tragen/übernehmen; (ugs.): auf seine [eigene] Kappe nehmen, ausbaden, den Buckel/Kopf hinhalten, die Zeche [be]zahlen.
[• Suppe]
[Suppen]
Suppe  

Sụp|pe, die; -, -n [mhd. suppe, soppe, urspr. = flüssige Speise mit Einlage od. eingetunkte Schnitte, unter Einfluss von (a)frz. soupe = Fleischbrühe mit Brot als Einlage (aus dem Germ.), verw. mit ↑ saufen od. unmittelbar zu mhd. sufen, ↑ saufen; vgl. mhd. supfen, mniederd. suppen = schlürfen, trinken, Intensivbildungen zu ↑ saufen]: warme od. kalte flüssige Speise [mit Einlage], die vor dem Hauptgericht od. als selbstständiges Gericht serviert wird: eine warme, klare, legierte, dicke, dünne S.; eine S. mit Einlage; eine S. kochen, löffeln; die S. auftun; ein Teller, Schlag S.; draußen ist eine furchtbare S. (ugs.; starker Nebel); mir läuft die S. (ugs.; der Schweiß) am Körper herunter;

*die S. auslöffeln [die man sich, die jmd. jmdm. eingebrockt hat] (ugs.; die Folgen eines Tuns tragen); jmdm., sich eine schöne S. einbrocken (ugs.; jmdn., sich in eine unangenehme Lage bringen); jmdm. die S. versalzen (ugs.; jmds. Pläne durchkreuzen; jmdm. die Freude an etw. verderben); jmdm. in die S. spucken (salopp; jmdm. eine Sache verderben); jmdm. in die S. fallen (salopp; jmdn. besuchen, während er beim Essen ist).
Suppe  

Brühe, Suppe
[Brühe]
Suppe  

n.
<f. 19>
1 flüssige Speise
2 ;ein Teller ~
3 die ~ auslöffeln, die man sich eingebrockt hat <fig.; umg.> die Folgen seiner Handlungsweise tragen; die ~ hast du dir selbst eingebrockt <fig.; umg.> diese Unannehmlichkeit hast du selbst verschuldet; das macht die ~ auch nicht fett <fig.; umg.> hat wenig Wert; jmdm. die ~ versalzen <fig.; umg.> jmds. Pläne durchkreuzen, ihm die Freude verderben;
4 ;eine dicke, klare, legierte, süße ~
5 ~ aus der Tüte <fig.; umg.> S., die aus einem pulverförmigen, mit Wasser angerührten Extrakt gekocht wurde; er findet auch immer ein Haar in der ~ <fig.; umg.> an jeder Sache etwas Störendes; jmdm. in die ~ fallen <umg.; scherzh.> jmdn. unerwartet während der Essenszeit besuchen; jmdm. in die ~ spucken <fig.; umg.> ihm etwas verderben; ~ mit Einlage [Rückbildung aus mhd. suppen, supfen; zu saufen in der alten Bedeutung „schlürfen“]
['Sup·pe]
[Suppen]