[ - Collapse All ]
Türke  

Tụ̈r|ke, der; -n, -n [2: viell. nach älter Türke = eingedrillte Gefechtsübung, dann: staatliche Maßnahme, die in der österreichisch-ungarischen Monarchie unter Ausnutzung der Furcht vor den Türkeneinfällen getroffen wurde]:

1.Ew.: wir hatten Hunger und beschlossen, zum -n (ugs.; in ein türkisches Restaurant) zu gehen.


2.(oft als diskriminierend empfunden) a)(ugs.) etw., was dazu dient, etwas nicht Vorhandenes, einen nicht existierenden Sachverhalt vorzuspiegeln: ein grandioser T.;

*einen -n bauen/(veraltend:) stellen(etw. in der Absicht, jmdn. zu täuschen, als wirklich, als echt hinstellen);

b)(Ferns.) wie eine dokumentarische Aufnahme präsentierte, in Wahrheit aber nachgestellte Aufnahme: die Szene war ein T.

Türke  

Tụ̈r|ke, der; -n, -n; einen Türken bauen (ugs., oft als diskriminierend empfunden, für etwas vortäuschen, vorspielen)
Türke  

Tụ̈r|ke, der; -n, -n [2: viell. nach älter Türke = eingedrillte Gefechtsübung, dann: staatliche Maßnahme, die in der österreichisch-ungarischen Monarchie unter Ausnutzung der Furcht vor den Türkeneinfällen getroffen wurde]:

1.Ew.: wir hatten Hunger und beschlossen, zum -n (ugs.; in ein türkisches Restaurant) zu gehen.


2.(oft als diskriminierend empfunden)
a)(ugs.) etw., was dazu dient, etwas nicht Vorhandenes, einen nicht existierenden Sachverhalt vorzuspiegeln: ein grandioser T.;

*einen -n bauen/(veraltend:) stellen(etw. in der Absicht, jmdn. zu täuschen, als wirklich, als echt hinstellen);

b)(Ferns.) wie eine dokumentarische Aufnahme präsentierte, in Wahrheit aber nachgestellte Aufnahme: die Szene war ein T.

Türke  

n.
<m. 17; i.e.S.> Bewohner der Türkei; <i.w.S.> Angehöriger einer großen, in Asien verbreiteten Völkergruppe
['Tür·ke]
[Türken, Türkin, Türkinnen]