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türmen  

1tụ̈r|men <sw. V.; hat> [mhd. türnen, turmen = mit einem Turm versehen]:

1.etw. an eine Stelle bringen u. so aufschichten, dass dabei ein hoher Stapel, Haufen o. Ä. entsteht; auftürmen (a) : sie türmte die Bücher auf den Tisch; Äpfel zu einer Pyramide t.


2.<t. + sich> a)sich auftürmen: auf dem Schreibtisch türmen sich die Akten [zu Bergen];

b)(geh.) aufragen: vor uns türmt sich das Gebirge.



2tụ̈r|men <sw. V.; ist> [H. u., wohl aus der Gaunerspr.] (salopp): sich aus einer unangenehmen Situation durch eilige Flucht befreien: die Jungen türmten, als der Besitzer kam; aus dem Knast t.; über die Grenze t.
türmen  

tụ̈r|men (aufeinanderhäufen)

tụ̈r|men <hebr.> (ugs. für weglaufen, ausreißen)
türmen  

aufeinanderlegen/-setzen/-stellen, aufhäufe[l]n, aufschichten, aufstapeln, auftürmen, häufeln, stapeln, übereinanderlegen/-setzen/-stellen, zu einem Stapel schichten; (südd., schweiz.): [auf]beigen; (landsch.): aufsetzen; (bayr., österr.): schlichten.
[1türmen]
[türme, türmst, türmt, türmte, türmtest, türmten, türmtet, türmest, türmet, türm, getürmt, türmend, tuermen]

ausbrechen, das Weite suchen, davonlaufen, davonrennen, die Flucht ergreifen, entfliehen, entlaufen, entspringen, entweichen, fliehen, fortlaufen, sein Heil in der Flucht suchen, weglaufen, wegrennen; (ugs.): sich abseilen, sich absetzen, sich aus dem Staub machen, auskneifen, ausreißen, sich davonmachen, sich dünnmachen, durchbrennen, Reißaus nehmen, stiften gehen, sich verdrücken, verduften, sich verkrümeln, sich verdünnisieren, sich wegmachen; (salopp): abhauen, die Flatter/Fliege machen, die Kurve kratzen; (ugs. scherzh.): ausbüxen; (altertümelnd scherzh.): entfleuchen; (Jägerspr.): abspringen.
[2türmen]
[türme, türmst, türmt, türmte, türmtest, türmten, türmtet, türmest, türmet, türm, getürmt, türmend, tuermen]
türmen  

1tụ̈r|men <sw. V.; hat> [mhd. türnen, turmen = mit einem Turm versehen]:

1.etw. an eine Stelle bringen u. so aufschichten, dass dabei ein hoher Stapel, Haufen o. Ä. entsteht; auftürmen (a): sie türmte die Bücher auf den Tisch; Äpfel zu einer Pyramide t.


2.<t. + sich>
a)sich auftürmen: auf dem Schreibtisch türmen sich die Akten [zu Bergen];

b)(geh.) aufragen: vor uns türmt sich das Gebirge.



2tụ̈r|men <sw. V.; ist> [H. u., wohl aus der Gaunerspr.] (salopp): sich aus einer unangenehmen Situation durch eilige Flucht befreien: die Jungen türmten, als der Besitzer kam; aus dem Knast t.; über die Grenze t.
türmen  

[sw. V.; ist] [H. u., wohl aus der Gaunerspr.] (salopp): sich aus einer unangenehmen Situation durch eilige Flucht befreien: die Jungen türmten, als der Besitzer kam; aus dem Knast t.; über die Grenze t.
türmen  

v.
<V.t.; hat> häufen, schichten; Wolken ~ sich am Himmel ballen sich zu großen Gebilden; Bücher auf den Boden, den Tisch ~; im Keller ~ sich die Kisten [Turm]
['tür·men1]
[türme, türmst, türmt, türmen, türmte, türmtest, türmten, türmtet, türmest, türmet, türm, getürmt, türmend]

v.
<V.i.; ist> davonlaufen, ausreißen [Gaunerspr. <hebr. tharam „entfernen“]
['tür·men2]
[türme, türmst, türmt, türmen, türmte, türmtest, türmten, türmtet, türmest, türmet, türm, getürmt, türmend]