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tadeln  

ta|deln <sw. V.; hat> [spätmhd. tadelen = verunglimpfen, zu ↑ Tadel (2) ]: [in scharfer Weise] jmdm. sein Missfallen o. Ä. über ihn selbst, sein Verhalten, Tun o. Ä. zum Ausdruck bringen: jmdn. [wegen seines Verhaltens, für sein Verhalten] streng, scharf t.; jmds. Arbeit t.; <auch ohne Akk.-Obj.:> ich tadle nicht gern; tadelnde Worte.
tadeln  

anfahren, angreifen, anherrschen, attackieren, ausschimpfen, auszusetzen haben, beanstanden, sich beklagen, bemängeln, beschimpfen, sich beschweren, die/seine Meinung sagen, einen Tadel/Verweis erteilen, einwenden, ermahnen, kritisieren, maßregeln, missbilligen, monieren, rügen, schimpfen, verwarnen, vorhalten, Vorhaltungen machen, vorwerfen, Vorwürfe machen, zurechtweisen, zur Ordnung rufen; (schweiz.): die Kappe waschen; (geh.): schelten, verweisen; (bildungsspr.): eine Lektion erteilen; (ugs.): anpfeifen, anranzen, auf die Finger klopfen, aufs Dach steigen, bemäkeln, Bescheid sagen/stoßen, den Kopf waschen, die Leviten lesen, ein Ding verpassen, einen Rüffel verpassen, ein Licht aufstecken, eins auf den Deckel geben, eins/etwas aufs Dach geben, fertigmachen, sich greifen, herumhacken, in den Senkel stellen, sich kaufen, motzen, rüffeln, stauchen, sich vorknöpfen/vornehmen, zur Minna/Schnecke machen, zusammenstauchen; (landsch. ugs.): eins/was auf die Nase geben; (salopp): anhauchen, anhusten, den Marsch blasen, die/seine Meinung geigen, heimgeigen, heimleuchten, heruntermachen, herunterputzen, plattmachen, runtermachen, runterputzen; (derb): anscheißen, zur Sau machen; (abwertend): beckmessern, [be]kritteln, mäkeln, nörgeln; (ugs. abwertend): anschnauzen, meckern.
[tadeln]
[tadle, tadele, tadelst, tadelt, tadelte, tadeltest, tadelten, tadeltet, getadelt, tadelnd]
tadeln  

ta|deln <sw. V.; hat> [spätmhd. tadelen = verunglimpfen, zu ↑ Tadel (2)]: [in scharfer Weise] jmdm. sein Missfallen o. Ä. über ihn selbst, sein Verhalten, Tun o. Ä. zum Ausdruck bringen: jmdn. [wegen seines Verhaltens, für sein Verhalten] streng, scharf t.; jmds. Arbeit t.; <auch ohne Akk.-Obj.:> ich tadle nicht gern; tadelnde Worte.
tadeln  

[sw. V.; hat] [spätmhd. tadelen= verunglimpfen, zu Tadel (2)]: [in scharfer Weise] jmdm. sein Missfallen o.Ä. über ihn selbst, sein Verhalten, Tun o.Ä. zum Ausdruck bringen: jmdn. [wegen seines Verhaltens, für sein Verhalten] streng, scharf t.; jmds. Arbeit t.; [auch ohne Akk.-Obj.:] ich tadle nicht gern; tadelnde Worte.
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v.
<V.t.; hat> jmdn. od. etwas ~ Unwillen, Missfallen über jmdn. od. etwas äußern, abfällig beurteilen, bemängeln, rügen; jmds. Verhalten ~; jmdn. für sein Verhalten ~, wegen seines Verhaltens ~; ich finde, habe an seinem Verhalten nichts zu ~; an seinem Verhalten gibt es nichts zu ~; ~de Bemerkungen, Blicke[Tadel, urspr. „verunglimpfen“]
['ta·deln]
[tadle, tadele, tadelst, tadelt, tadeln, tadelte, tadeltest, tadelten, tadeltet, getadelt, tadelnd]