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Takt  

Tạkt, der; -[e]s, -e [1: eigtl. = Taktschlag, (stoßende) Berührung < lat. tactus="Berührung;" Gefühl, zu: tactum, 2. Part. von: tangere, ↑ tangieren ; 4: frz. tact < lat. tactus]:

1.<o. Pl.> Einteilung eines musikalischen, bes. eines rhythmischen Ablaufs in gleiche Einheiten mit jeweils einem Hauptakzent am Anfang u. festliegender Untergliederung: der T. eines Walzers; den T. angeben, wechseln, [ein]halten, schlagen, klopfen; aus dem T. kommen; im T. bleiben, singen; jmdn. aus dem T. bringen (aus dem Konzept bringen, stören, verwirren); aus dem T. kommen (gestört, verwirrt werden);

*den T. angeben (zu bestimmen haben).


2.a) betont beginnende, je nach Taktart in zwei od. mehr Teile gleicher Zeitdauer untergliederte Einheit des Taktes (1) : ein halber, ganzer T. [Pause]; ein paar -e eines Liedes singen; mitten im T. abbrechen; ein paar -e (ugs.; ein wenig) ausruhen; dazu möchte ich auch ein paar -e (ugs.; etwas; einige Worte, Sätze) sagen; mit dem muss ich mal ein paar -e reden (ugs.; ein ernstes Wort reden, ihn zur Rechenschaft ziehen);

b)(Verslehre) Abstand von Hebung (4) zu Hebung bei akzentuierenden Versen.



3.a)<o. Pl.> rhythmisch gegliederter Ablauf von Bewegungsphasen: der T. der Hämmer; im T., gegen den T. rudern; im T. bleiben, aus dem T. kommen;

b)(Technik) Hub; (2);

c) (EDV) kleinste Phase im Rhythmus synchronisierter Vorgänge;

d)(Technik) Produktions-, Arbeitsabschnitt bei der automatischen Fertigung bzw. bei der Fertigung in Fließarbeit;

e)gleichmäßiger Rhythmus, in dem etw. abläuft, in den etw. zeitlich gegliedert ist.



4.<o. Pl.> Feingefühl (im Umgang mit anderen Menschen): [viel, wenig, keinen] T. haben; die Ausführung dieses Plans fordert, verlangt T.; es an T. fehlen lassen; etw. mit großem, feinem T. behandeln.
Takt  

Tạkt, der; -[e]s, -e <lat.> (nur Sing.: Zeit-, Tonmaß; Zeiteinheit in einem Musikstück; Technik einer von mehreren Arbeitsgängen im Motor, Hub; Arbeitsabschnitt in der Fließbandfertigung oder in der Automation); Takt halten

Tạkt, der; -[e]s <franz.> (Feingefühl; Zurückhaltung)
Takt  


1. Rhythmus.

2. Versmaß; (Verslehre): Metrum.

3. a) Gleichklang, Gleichmaß.

b) (Technik): Hub.

4. Diskretion, Feinfühligkeit, Feingefühl, Fingerspitzengefühl, Rücksichtnahme, Taktgefühl, Verhaltenheit, Zartgefühl, Zurückhaltung; (geh.): Delikatesse, Pietät; (bildungsspr.): Dezenz, Sensibilität.

[Takt]
[Taktes, Takts, Takte, Takten]
Takt  

Tạkt, der; -[e]s, -e [1: eigtl. = Taktschlag, (stoßende) Berührung < lat. tactus="Berührung;" Gefühl, zu: tactum, 2. Part. von: tangere, ↑ tangieren; 4: frz. tact < lat. tactus]:

1.<o. Pl.> Einteilung eines musikalischen, bes. eines rhythmischen Ablaufs in gleiche Einheiten mit jeweils einem Hauptakzent am Anfang u. festliegender Untergliederung: der T. eines Walzers; den T. angeben, wechseln, [ein]halten, schlagen, klopfen; aus dem T. kommen; im T. bleiben, singen; jmdn. aus dem T. bringen (aus dem Konzept bringen, stören, verwirren); aus dem T. kommen (gestört, verwirrt werden);

*den T. angeben (zu bestimmen haben).


2.
a) betont beginnende, je nach Taktart in zwei od. mehr Teile gleicher Zeitdauer untergliederte Einheit des Taktes (1): ein halber, ganzer T. [Pause]; ein paar -e eines Liedes singen; mitten im T. abbrechen; ein paar -e (ugs.; ein wenig) ausruhen; dazu möchte ich auch ein paar -e (ugs.; etwas; einige Worte, Sätze) sagen; mit dem muss ich mal ein paar -e reden (ugs.; ein ernstes Wort reden, ihn zur Rechenschaft ziehen);

b)(Verslehre) Abstand von Hebung (4) zu Hebung bei akzentuierenden Versen.



3.
a)<o. Pl.> rhythmisch gegliederter Ablauf von Bewegungsphasen: der T. der Hämmer; im T., gegen den T. rudern; im T. bleiben, aus dem T. kommen;

b)(Technik) Hub; (2)

c) (EDV) kleinste Phase im Rhythmus synchronisierter Vorgänge;

d)(Technik) Produktions-, Arbeitsabschnitt bei der automatischen Fertigung bzw. bei der Fertigung in Fließarbeit;

e)gleichmäßiger Rhythmus, in dem etw. abläuft, in den etw. zeitlich gegliedert ist.



4.<o. Pl.> Feingefühl (im Umgang mit anderen Menschen): [viel, wenig, keinen] T. haben; die Ausführung dieses Plans fordert, verlangt T.; es an T. fehlen lassen; etw. mit großem, feinem T. behandeln.
Takt  

Takt, Tempo
[Tempo]
Takt  

n.
<m. 1>
1 rhythm. Maßeinheit eines Musikstücks, am Anfang durch Bruchzahlen (3/<sub>4</sub>, 4/<sub>4</sub>, 6/<sub>8</sub>), innerhalb des Stückes durch senkrechte Taktstriche gekennzeichnet; der zwischen Taktstriche eingeschlossene kleinste Teil eines aufgezeichneten Musikstückes; regelmäßiger Schlag, regelmäßige Bewegung (von Maschinen); Abschnitt bei der Arbeit am Fließband; Zeit zwischen zwei Steuerungs- od. Arbeitsschritten einer EDV-Anlage; <fig.> Gefühl für richtiges Verhalten, Einfühlungsvermögen u. entsprechende Handlungsweise, Zartgefühl
2 ;er pfiff ein paar ~e des Liedes; hier sind drei ~e Pause
3 den ~ angeben <a. fig.> der Führende sein; viel, wenig ~ haben; du musst besser ~ halten <Mus.> den ~ schlagen <Mus.> die letzten ~e wiederholen <Mus.>
4 ;jmdm. Mangel an ~ vorwerfen <fig.> jmdn. aus dem ~ bringen <fig.> in Verwirrung bringen; ich bin aus dem ~ gekommen <Mus.> gegen den ~ marschieren, spielen; gegen den ~ verstoßen <fig.> im ~ arbeiten, marschieren, spielen, turnen; setzen Sie im vierten ~ ein!; eine Angelegenheit mit ~ behandeln <fig.> [<lat. tactus „Berührung“; zu tangere; im 16. Jh. „Schlag, der den Rhythmus angibt“, daraus die heutige musikal. Bedeutung; im 18. Jh. unter frz. Einfluss a. „Gefühl für Rhythmus“, <fig.> „Gefühl für Schicklichkeit“]
[Takt]
[Taktes, Takts, Takte, Takten]