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taub  

taub <Adj.> [mhd. toup, ahd. toub, urspr. = empfindungslos, stumpf(sinnig), eigtl. = benebelt, verwirrt, betäubt, verw. mit ↑ Dunst ]:

1.ohne die Fähigkeit, etw. akustisch wahrnehmen zu können; gehörlos: ein -es Kind; ihr linkes Ohr ist t.; bist du denn t.? (ugs.; hörst du denn nichts?); sie stellt sich t. (geht auf etwas Bestimmtes nicht ein); er war t. für, gegen alle Bitten (ging nicht auf sie ein).


2. (in Bezug auf Körperteile) ohne Empfindung; wie abgestorben: vor Kälte -e Finger; ein -es Gefühl in den Armen.


3.einen bestimmten, für die jeweilige Sache eigentlich charakteristischen Bestandteil, eine bestimmte, eigentlich charakteristische Eigenschaft nicht habend: eine -e (keinen Kern enthaltende) Nuss; -es (Bergmannsspr.; kein Erz enthaltendes) Gestein.
taub  


1. gehörlos; (ugs. emotional verstärkend): stocktaub; (bayr., österr.): törisch.

2. abgestorben, blutleer, eingeschlafen, empfindungslos, gefühllos; (Med.): insensibel.

3. leer, nicht befruchtet, wertlos.

[taub]
[tauber, taube, taubes, tauben, taubem, tauberer, taubere, tauberes, tauberen, tauberem, taubster, taubste, taubstes, taubsten, taubstem]
taub  

taub <Adj.> [mhd. toup, ahd. toub, urspr. = empfindungslos, stumpf(sinnig), eigtl. = benebelt, verwirrt, betäubt, verw. mit ↑ Dunst]:

1.ohne die Fähigkeit, etw. akustisch wahrnehmen zu können; gehörlos: ein -es Kind; ihr linkes Ohr ist t.; bist du denn t.? (ugs.; hörst du denn nichts?); sie stellt sich t. (geht auf etwas Bestimmtes nicht ein); er war t. für, gegen alle Bitten (ging nicht auf sie ein).


2. (in Bezug auf Körperteile) ohne Empfindung; wie abgestorben: vor Kälte -e Finger; ein -es Gefühl in den Armen.


3.einen bestimmten, für die jeweilige Sache eigentlich charakteristischen Bestandteil, eine bestimmte, eigentlich charakteristische Eigenschaft nicht habend: eine -e (keinen Kern enthaltende) Nuss; -es (Bergmannsspr.; kein Erz enthaltendes) Gestein.
taub  

Adj. [mhd. toup, ahd. toub, urspr.= empfindungslos, stumpf(sinnig), eigtl.= benebelt, verwirrt, betäubt, verw. mit Dunst]: 1. ohne die Fähigkeit, etw. akustisch wahrnehmen zu können; gehörlos: ein -es Kind; ihr linkes Ohr ist t.; bist du denn t.? (ugs.; hörst du denn nichts?); Ü sie stellt sich t. (geht auf etwas Bestimmtes nicht ein); er war t. für, gegen alle Bitten (ging nicht auf sie ein). 2. (in Bezug auf Körperteile) ohne Empfindung; wie abgestorben: vor Kälte -e Finger; ein -es Gefühl in den Armen. 3. einen bestimmten, für die jeweilige Sache eigentlich charakteristischen Bestandteil, eine bestimmte, eigentlich charakteristische Eigenschaft nicht habend: eine -e (keinen Kern enthaltende) Nuss; -es (Bergmannsspr.; kein Erz enthaltendes) Gestein.
taub  

adj.
<Adj.>
1 unfähig zu hören, ohne Gehör; <fig.> nicht willens zu hören; ohne Empfindung, „eingeschlafen“ (Glieder); leer, hohl, ohne Frucht (Nuss, Ähre); matt, glanzlos (Metall); <schweiz.> mürrisch, unwillig
2 ~es Gestein G. ohne nutzbare Mineralien; ~es Gewürz nicht mehr scharfes G.; ~en Ohren predigen <fig.> vergeblich predigen;
3 ;gegen alle Bitten ~ bleiben; sein: bist du ~ (oder warum hörst du nicht)?; schrei nicht so, ich bin doch nicht ~; sich ~ stellen
4 ;auf einem, auf dem rechten, linken Ohr ~ sein; auf dem Ohr bin ich ~! <umg.; scherzh.> das will ich gerade nicht hören!; [<mhd. toup, ahd. toub „nicht empfindend, nichts hörend; abgestorben“, engl. deaf „taub“]
[taub]
[tauber, taube, taubes, tauben, taubem, tauberer, taubere, tauberes, tauberen, tauberem, taubster, taubste, taubstes, taubsten, taubstem]