[ - Collapse All ]
Theater  

The|a|ter das; -s, - <gr.-lat.(-fr.)>:

1.a)Gebäude, in dem regelmäßig Schauspiele aufgeführt werden, Schauspielhaus;

b)künstlerisches Unternehmen, das die Aufführungen von Schauspielen, Opern o. Ä. arrangiert;

c)(ohne Plural) Schauspiel-, Opernaufführung, Vorstellung;

d)(ohne Plural) darstellende Kunst [eines Volkes od. einer Epoche] mit allen Erscheinungen.



2.(ohne Plural; ugs.) Unruhe, Aufregung, Getue
Theater  

The|a|ter, das; -s, - [älter: Theatrum, eingedeutscht nach frz. théâtre < lat. theatrum < griech. théatron, zu: théa="das" Anschauen, die Schau; Schauspiel]:

1.a)zur Aufführung von Bühnenwerken bestimmtes Gebäude: ein kleines, modernes T.; das T. war leer, gut besetzt; sie trafen sich vor dem T.;

b)Theater (1 a) als kulturelle Institution: beim T. abonniert sein; am, beim T. sein (ugs.; bes. als Schauspieler[in] am Theater tätig sein);

c)<o. Pl.> Aufführung im Theater; (1 a); Vorstellung: das T. beginnt um 20 Uhr; nach dem T. gehen wir in ein Restaurant; die Kinder spielen T. (führen etw. auf);

*T. spielen (ugs.; etw., bes. ein Leiden o. Ä., nur vortäuschen);

d)<o. Pl.> Theaterpublikum: das ganze T. lachte;

e)Ensemble, Mitglieder eines Theaters (1 b) : das T. geht auf Tournee.



2.<o. Pl.> darstellende Kunst [eines bestimmten Volkes, einer bestimmten Epoche, Richtung] mit allen Erscheinungen: das antike T.; absurdes T. (Literaturw.; Form des Dramas, die durch absurde Handlungen u. absurde Dialoge die Situation des Menschen in einer sinnentleerten Welt, die Verkümmerung der zwischenmenschlichen Kommunikation enthüllen will); episches T. (Literaturw.; [im Sinne der marxistischen Kunsttheorie des sozialistischen Realismus von Bertolt Brecht theoretisch begründete u. ausgebildete] demonstrierend erzählende Form des Dramas, deren Ziel es ist, mithilfe des Verfremdungseffekts den Zuschauer zum rationalen Betrachter des Vorgangs auf der Bühne zu machen u. zu kritischer Stellungnahme zu zwingen); das Ensemble zeigte vorzügliches T.; T. machen ([bes. als Regisseur] Theaterarbeit machen).


3. <o. Pl.> (ugs. abwertend) Unruhe, Verwirrung, Aufregung, als unecht od. übertrieben empfundenes Tun: es gab viel T. in, wegen dieser Sache; so ein T.!; ein furchtbares T. um/wegen etw. machen, aufführen.
Theater  

The|a|ter, das; -s, - <griech.> (ugs. auch für Aufregung; Vortäuschung)
Theater  


1. a) Bühne, Festspielhaus, Kammerspiele, Oper, Opernhaus, Schauspielhaus; (geh.): die Bretter, die die Welt bedeuten.

b) Aufführung, Inszenierung, Vorstellung.

c) Ensemble.

2. darstellende Kunst.

3. Aufheben, Aufregung, Aufstand, Komödie, Umstände, Wirbel, Verwirrspiel, Verwirrung; (ugs.): Geschrei, Rummel; (abwertend): Gehabe; (ugs. abwertend): Gesums, Getue, Schauspielerei, Tamtam, Trara, Zirkus; (landsch.): Gedöns.

[Theater]
[Theaters, Theatern]
Theater  

The|a|ter, das; -s, - [älter: Theatrum, eingedeutscht nach frz. théâtre < lat. theatrum < griech. théatron, zu: théa="das" Anschauen, die Schau; Schauspiel]:

1.
a)zur Aufführung von Bühnenwerken bestimmtes Gebäude: ein kleines, modernes T.; das T. war leer, gut besetzt; sie trafen sich vor dem T.;

b)Theater (1 a) als kulturelle Institution: beim T. abonniert sein; am, beim T. sein (ugs.; bes. als Schauspieler[in] am Theater tätig sein);

c)<o. Pl.> Aufführung im Theater; (1 a) Vorstellung: das T. beginnt um 20 Uhr; nach dem T. gehen wir in ein Restaurant; die Kinder spielen T. (führen etw. auf);

*T. spielen (ugs.; etw., bes. ein Leiden o. Ä., nur vortäuschen);

d)<o. Pl.> Theaterpublikum: das ganze T. lachte;

e)Ensemble, Mitglieder eines Theaters (1 b): das T. geht auf Tournee.



2.<o. Pl.> darstellende Kunst [eines bestimmten Volkes, einer bestimmten Epoche, Richtung] mit allen Erscheinungen: das antike T.; absurdes T. (Literaturw.; Form des Dramas, die durch absurde Handlungen u. absurde Dialoge die Situation des Menschen in einer sinnentleerten Welt, die Verkümmerung der zwischenmenschlichen Kommunikation enthüllen will); episches T. (Literaturw.; [im Sinne der marxistischen Kunsttheorie des sozialistischen Realismus von Bertolt Brecht theoretisch begründete u. ausgebildete] demonstrierend erzählende Form des Dramas, deren Ziel es ist, mithilfe des Verfremdungseffekts den Zuschauer zum rationalen Betrachter des Vorgangs auf der Bühne zu machen u. zu kritischer Stellungnahme zu zwingen); das Ensemble zeigte vorzügliches T.; T. machen ([bes. als Regisseur] Theaterarbeit machen).


3. <o. Pl.> (ugs. abwertend) Unruhe, Verwirrung, Aufregung, als unecht od. übertrieben empfundenes Tun: es gab viel T. in, wegen dieser Sache; so ein T.!; ein furchtbares T. um/wegen etw. machen, aufführen.
Theater  

n.
<[-'--]> The'a·ter <n. 13>
1 <i.w.S. Sammelbez. für> Schauspiel, Oper, Operette, Bühnentanz, Gebäude für deren Vorführung; <i.e.S.> Bühne; die Gesamtheit der Zuschauer; Gesamtheit der dramat. Werke eines Volkes od. einer Zeit (Barock~); Schaustellung, Vorführung; Vorstellung im Theater; <fig.; umg.> Getue, Aufregung
2 ;das ~ beginnt um 8 Uhr; tu das nicht, sonst gibt es ein großes ~ <fig.; umg.> das ganze ~ lachte, tobte, schrie, brach in Beifallsstürme aus; mach nicht so ein, so viel ~! <fig., umg.> sein: das ist doch alles nur ~! <fig.; umg.> ~ spielen <fig.; umg.> heucheln, etwas vortäuschen;
3 ;griechisches, römisches, deutsches, französisches ~
4 ;Vorspiel auf dem ~ (Goethe, Faust); beim ~ (angestellt) sein; was wird heute im ~ gegeben?; ins ~ gehen; das Stück habe ich kürzlich im ~ gesehen; wir treffen uns nach dem ~; zum ~ gehen Schauspieler(in) werden; [<frz. théâtre <lat. theatrum „Zuschauerraum, Theater“ <grch. theatron „Schauplatz, Theater“; zu thea „das Anschauen, die Schau; Schauspiel“]
[Thea·ter]
[Theaters, Theatern]