[ - Collapse All ]
Theorie  

The|o|rie die; -, ...ien <gr.-lat.>:

1.a)System wissenschaftlich begründeter Aussagen zur Erklärung bestimmter Tatsachen od. Erscheinungen u. der ihnen zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten;

b)Lehre von den allgemeinen Begriffen, Gesetzen, Prinzipien eines bestimmten Bereichs.



2.a)(ohne Plural) rein begriffliche, abstrakte [nicht praxisorientierte od. -bezogene] Betrachtung[sweise], Erfassung von etwas; Ggs. ↑ Praxis (1);

b)(meist Plural) wirklichkeitsfremde Vorstellung, bloße Vermutung

Theorie  

The|o|rie, die; -, -n [spätlat. theoria < griech. theōría="das" Zuschauen; Betrachtung, Untersuchung, zu: theōreĩn="zuschauen," zu: theōrós="Zuschauer" (zu: théā="das" Anschauen; Schau) u. horãn="sehen]:"

1.a)System wissenschaftlich begründeter Aussagen zur Erklärung bestimmter Tatsachen od. Erscheinungen u. der ihnen zugrunde liegenden Gesetzlichkeiten: eine unbeweisbare, kühne T.; die zahlreichen Theorien über die Entstehung der Erde; eine T. entwickeln, vertreten, ausbauen, beweisen;

b)Lehre über die allgemeinen Begriffe, Gesetze, Prinzipien eines bestimmten Bereichs der Wissenschaft, Kunst, Technik: die T. des Romans.



2.a)<o. Pl.> rein begriffliche, abstrakte [nicht praxisorientierte od. -bezogene] Betrachtung[sweise], Erfassung von etw.: das ist alles reine T.; die T. in die Praxis umsetzen, mit der Praxis verbinden;

*graue T. sein (bildungsspr.; nicht der Wirklichkeit entsprechen, sich in der Praxis nicht durchführen lassen);

b)<meist Pl.> wirklichkeitsfremde Vorstellung; bloße Vermutung: sich in -n versteigen.

Theorie  

The|o|rie, die; -, ...ien
Theorie  


1. Anschauung, Denkansatz, Gedankengebäude, Ideologie, Lehre, Lehrmeinung, Philosophie, Weltanschauung, Wissenschaft; (bildungsspr.): Doktrin; (bildungsspr., oft abwertend): Dogma; (bes. Math., Logik): Konstruktion.

2. Annahme, Behauptung, Kopfgeburt, Spekulation, Vermutung, Vorstellung; (geh.): Mutmaßung; (bildungsspr.): Hypothese.

[Theorie]
[Theorien]
Theorie  

The|o|rie, die; -, -n [spätlat. theoria < griech. theōría="das" Zuschauen; Betrachtung, Untersuchung, zu: theōreĩn="zuschauen," zu: theōrós="Zuschauer" (zu: théā="das" Anschauen; Schau) u. horãn="sehen]:"

1.
a)System wissenschaftlich begründeter Aussagen zur Erklärung bestimmter Tatsachen od. Erscheinungen u. der ihnen zugrunde liegenden Gesetzlichkeiten: eine unbeweisbare, kühne T.; die zahlreichen Theorien über die Entstehung der Erde; eine T. entwickeln, vertreten, ausbauen, beweisen;

b)Lehre über die allgemeinen Begriffe, Gesetze, Prinzipien eines bestimmten Bereichs der Wissenschaft, Kunst, Technik: die T. des Romans.



2.
a)<o. Pl.> rein begriffliche, abstrakte [nicht praxisorientierte od. -bezogene] Betrachtung[sweise], Erfassung von etw.: das ist alles reine T.; die T. in die Praxis umsetzen, mit der Praxis verbinden;

*graue T. sein (bildungsspr.; nicht der Wirklichkeit entsprechen, sich in der Praxis nicht durchführen lassen);

b)<meist Pl.> wirklichkeitsfremde Vorstellung; bloße Vermutung: sich in -n versteigen.

Theorie  

n.
The·o'rie <f. 19> wissenschaftl., rein gedankl. Betrachtungsweise, wissenschaftl. Denken; Ggs Praxis; Lehre (Musik~); Lehrmeinung; <Naturwiss.> Erkenntnis von gesetzl. Zusammenhängen, Erklärung von Tatsachen (Relativitäts~); eine ~ aufstellen; grau, teurer Freund, ist alle ~ und grün des Lebens goldener Baum (Goethe, Faust I, Studierzimmer); in der ~ sieht manches anders aus als in der Praxis [<grch. theoria „das Anschauen, Betrachtung, Untersuchung, Forschung“]
[Theo'rie,]
[Theorien]