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Tier  

Tier, das; -[e]s, -e [mhd. tier, ahd. tior, urspr. Bez. für das wild lebende Tier im Gegensatz zum Haustier, wahrsch. eigtl. = atmendes Wesen]:

1.mit Sinnes- u. Atmungsorganen ausgestattetes, sich von anderen tierischen od. pflanzlichen Organismen ernährendes, in der Regel frei bewegliches Lebewesen, das nicht mit der Fähigkeit zu logischem Denken u. zum Sprechen befähigt ist: wilde, zahme -e; ein männliches, kastriertes T.; die niederen -e; das T. ist verendet; -e halten, füttern, züchten, dressieren, abrichten; Tiere beobachten; er benahm sich wie ein [wildes] T.; er ist ein T. (er ist ein roher, brutaler, triebhafter Mensch); sie ist ein gutes T. (salopp; sie ist gutmütig u. ein bisschen beschränkt); das T. (die Rohheit, Triebhaftigkeit) brach in ihm durch; wenn sie ihm das antut, wird er zum T. (wird er gewalttätig);

R jedem Tierchen sein Pläsierchen (ugs. scherzh.; jeder muss leben, handeln, wie er es für richtig hält);
quäle nie ein T. zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz;

*ein hohes/großes T. (ugs.; eine Person von großem Ansehen, hohem Rang).


2.(Jägerspr.) weibliches Tier beim Rot-, Dam- u. Elchwild.
Tier  

Tier, das; -[e]s, -e
Tier  

a) Bestie; (ugs.): Vieh; (ugs. abwertend): Biest.

b) Barbar, Barbarin, Bestie, Gewaltmensch, Unmensch; (abwertend): Scheusal; (derb abwertend): Vieh; (emotional): Bluthund.

[Tier]
[Tieres, Tiers, Tiere, Tieren]
Tier  

Tier, das; -[e]s, -e [mhd. tier, ahd. tior, urspr. Bez. für das wild lebende Tier im Gegensatz zum Haustier, wahrsch. eigtl. = atmendes Wesen]:

1.mit Sinnes- u. Atmungsorganen ausgestattetes, sich von anderen tierischen od. pflanzlichen Organismen ernährendes, in der Regel frei bewegliches Lebewesen, das nicht mit der Fähigkeit zu logischem Denken u. zum Sprechen befähigt ist: wilde, zahme -e; ein männliches, kastriertes T.; die niederen -e; das T. ist verendet; -e halten, füttern, züchten, dressieren, abrichten; Tiere beobachten; er benahm sich wie ein [wildes] T.; er ist ein T. (er ist ein roher, brutaler, triebhafter Mensch); sie ist ein gutes T. (salopp; sie ist gutmütig u. ein bisschen beschränkt); das T. (die Rohheit, Triebhaftigkeit) brach in ihm durch; wenn sie ihm das antut, wird er zum T. (wird er gewalttätig);

Rjedem Tierchen sein Pläsierchen (ugs. scherzh.; jeder muss leben, handeln, wie er es für richtig hält);
quäle nie ein T. zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz;

*ein hohes/großes T. (ugs.; eine Person von großem Ansehen, hohem Rang).


2.(Jägerspr.) weibliches Tier beim Rot-, Dam- u. Elchwild.
Tier  

n.
<n. 11>
1 Lebewesen, das sich von organischen Stoffen ernährt, sich bewegen u. auf Reize reagieren kann
2 ;~e dressieren; sich ~e halten; ein ~ schlachten
3 ein großes od. hohes ~ <fig.; umg.; leicht abwertend> jmd., der öffentl. Ansehen genießt; sie ist ein gutes ~ <fig.; umg.> sie ist gutmütig u. ein bisschen dumm; nützliches, schädliches, wildes, zahmes ~ [<mhd. tier <ahd. tior <got. dius „wildlebendes Tier“, im Gegensatz zum Haustier <idg. *dheu- „stieben, blasen“, wohl eigtl. „atmendes Wesen“]
[Tier]
[Tieres, Tiers, Tiere, Tieren]