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tot  

tot <Adj.> [mhd., ahd. tōt, urspr. Part. zu einem germ. Verb mit der Bed. »sterben«, also eigtl. = gestorben]:

1.a)in einem Zustand, in dem die Lebensfunktionen erloschen sind; nicht mehr lebend, ohne Leben: -e Soldaten; ein -es Tier; der Käfer stellte sich t. (gab durch regungsloses Verharren vor, tot zu sein); wenn du das tust, bist du ein -er Mann! (salopp; als übertreibende Drohung); sofort, auf der Stelle t. sein; sie lag [wie] t. im Bett; ein t. geborenes Baby; der t. geglaubte Ehemann; er konnte nur noch t. geborgen werden; t. umfallen, zusammenbrechen; klinisch t. sein; die Leitung [des Telefons] ist t. (funktioniert nicht [mehr], ist unterbrochen);

R lieber t. als rot (abwertend; es ist besser, tot zu sein, als in einer kommunistischen Gesellschaft zu leben);


*mehr t. als lebendig [sein] (am Ende seiner Kräfte, völlig erschöpft, übel zugerichtet [sein]); halb t. vor Angst/Furcht/Schrecken o. Ä. sein (ugs.; vor Angst/Furcht/Schrecken o. Ä. völlig gelähmt, nicht mehr [re]aktionsfähig sein);

b)als Mensch, Lebewesen nicht mehr existierend; gestorben: als t. gelten; den Vermissten für t. erklären [lassen]; ihre Liebe war t.; für mich ist dieser Kerl t. (ich beachte, kenne ihn nicht mehr);

*t. und begraben (ugs.; längst in Vergessenheit geraten);

c)organisch nicht mehr belebt, abgestorben: ein -er Baum; -es Gewebe; ein -es Gewässer; eine -e (nicht mehr gesprochene) Sprache; -es (nicht anwendbares, nicht produktiv nutzbares) Wissen;

d)sich als Körper nicht aus sich heraus entwickeln könnend; anorganisch: -e Materie; die -e Natur; -es Gestein (1. Fels. 2. Bergbau; Schichten ohne Kohle- od. Erzgehalt).



2.a)ohne [seine natürliche] Frische u. Lebendigkeit: mit -en Augen ins Leere blicken; ein -es Grau;

b)ohne Anzeichen, Spuren von Leben, Bewegung; leb-, bewegungslos; ausgestorben, unbelebt: t. und grau lag das Meer vor uns; die Gegend wirkt t.; er war geistig t.;

c)(für den Verkehr o. Ä.) nicht nutzbar, nicht genutzt: der -e Arm eines Flusses; ein -es Gleis; die Strecke ist t. (stillgelegt); -es Kapital (Kapital, das keinen Ertrag abwirft);

d)nicht mehr brauchbar, erledigt, am Ende; ausgedient habend, nicht mehr zur Diskussion stehend.

tot  


1. a) gestorben, nicht mehr [am Leben/unter uns] sein, nicht mehr da, umgekommen, ums Leben gekommen, verendet; (geh.): abgeschieden, entseelt, selig, verschieden, verstorben; (geh. verhüll.): heimgegangen, hingeschieden; (ugs.): draufgegangen, krepiert; (salopp): hin, hinüber; (derb): abgekratzt; (fam. emotional): mausetot; (geh. veraltet): hingestreckt, verblichen.

b) anorganisch, unbelebt.

2. a) ausdruckslos, glanzlos, starr, stier, stumpf, unlebendig; (abwertend): leer.

b) ausgestorben, bewegungslos, einsam, entvölkert, geisterhaft, leblos, leer, menschenleer, öde, unbelebt, unbewohnt, vereinsamt, verlassen, verödet, verwaist.

c) nicht genutzt, stillgelegt, ungenutzt.

d) am Ende, erledigt, nicht mehr brauchbar.

[tot]
[toter, tote, totes, toten, totem, toterer, totere, toteres, toteren, toterem, totester, toteste, totestes, totesten, totestem]
tot  

tot <Adj.> [mhd., ahd. tōt, urspr. Part. zu einem germ. Verb mit der Bed. »sterben«, also eigtl. = gestorben]:

1.
a)in einem Zustand, in dem die Lebensfunktionen erloschen sind; nicht mehr lebend, ohne Leben: -e Soldaten; ein -es Tier; der Käfer stellte sich t. (gab durch regungsloses Verharren vor, tot zu sein); wenn du das tust, bist du ein -er Mann! (salopp; als übertreibende Drohung); sofort, auf der Stelle t. sein; sie lag [wie] t. im Bett; ein t. geborenes Baby; der t. geglaubte Ehemann; er konnte nur noch t. geborgen werden; t. umfallen, zusammenbrechen; klinisch t. sein; die Leitung [des Telefons] ist t. (funktioniert nicht [mehr], ist unterbrochen);

Rlieber t. als rot (abwertend; es ist besser, tot zu sein, als in einer kommunistischen Gesellschaft zu leben);


*mehr t. als lebendig [sein] (am Ende seiner Kräfte, völlig erschöpft, übel zugerichtet [sein]); halb t. vor Angst/Furcht/Schrecken o. Ä. sein (ugs.; vor Angst/Furcht/Schrecken o. Ä. völlig gelähmt, nicht mehr [re]aktionsfähig sein);

b)als Mensch, Lebewesen nicht mehr existierend; gestorben: als t. gelten; den Vermissten für t. erklären [lassen]; ihre Liebe war t.; für mich ist dieser Kerl t. (ich beachte, kenne ihn nicht mehr);

*t. und begraben (ugs.; längst in Vergessenheit geraten);

c)organisch nicht mehr belebt, abgestorben: ein -er Baum; -es Gewebe; ein -es Gewässer; eine -e (nicht mehr gesprochene) Sprache; -es (nicht anwendbares, nicht produktiv nutzbares) Wissen;

d)sich als Körper nicht aus sich heraus entwickeln könnend; anorganisch: -e Materie; die -e Natur; -es Gestein (1. Fels. 2. Bergbau; Schichten ohne Kohle- od. Erzgehalt).



2.
a)ohne [seine natürliche] Frische u. Lebendigkeit: mit -en Augen ins Leere blicken; ein -es Grau;

b)ohne Anzeichen, Spuren von Leben, Bewegung; leb-, bewegungslos; ausgestorben, unbelebt: t. und grau lag das Meer vor uns; die Gegend wirkt t.; er war geistig t.;

c)(für den Verkehr o. Ä.) nicht nutzbar, nicht genutzt: der -e Arm eines Flusses; ein -es Gleis; die Strecke ist t. (stillgelegt); -es Kapital (Kapital, das keinen Ertrag abwirft);

d)nicht mehr brauchbar, erledigt, am Ende; ausgedient habend, nicht mehr zur Diskussion stehend.

tot  

Adj. [mhd., ahd. tot, urspr. Part. zu einem germ. Verb mit der Bed. ?sterben?, also eigtl. = gestorben]: 1. a) in einem Zustand, in dem die Lebensfunktionen erloschen sind; nicht mehr lebend, ohne Leben: -e Soldaten; ein -es Tier; ein t. geborenes Baby; der Käfer stellte sich t. (gab durch regungsloses Verharren vor, tot zu sein); wenn du das tust, bist du ein -er Mann! (salopp; als übertreibende Drohung); sofort, auf der Stelle t. sein; sie lag [wie] t. im Bett; er konnte nur noch t. geborgen werden; t. umfallen, zusammenbrechen; klinisch t. sein; R lieber t. als rot (abwertend; es ist besser, tot zu sein, als in einer kommunistischen Gesellschaft zu leben); Ü die Leitung [des Telefons] ist t. (funktioniert nicht [mehr], ist unterbrochen); *mehr t. als lebendig [sein] (am Ende seiner Kräfte, völlig erschöpft, übel zugerichtet [sein]); halb t. vor Angst/Furcht/Schrecken o.Ä. sein (ugs.; vor Angst/Furcht/Schrecken o.Ä. völlig gelähmt, nicht mehr [re]aktionsfähig sein); b) als Mensch, Lebewesen nicht mehr existierend; gestorben: als t. gelten; den Vermissten für t. erklären [lassen]; Ü ihre Liebe war t.; für mich ist dieser Kerl t. (ich beachte, kenne ihn nicht mehr); *t. und begraben (ugs.; längst in Vergessenheit geraten); c) organisch nicht mehr belebt, abgestorben: ein -er Baum; -es Gewebe; ein -es Gewässer; Ü eine -e (nicht mehr gesprochene) Sprache; -es (nicht anwendbares, nicht produktiv nutzbares) Wissen; d) sich als Körper nicht aus sich heraus entwickeln könnend; anorganisch: -e Materie; die -e Natur; -es Gestein (1. Fels. 2. Bergbau; Schichten ohne Kohle od. Erzgehalt). 2. a) ohne [seine natürliche] Frische u. Lebendigkeit: mit -en Augen ins Leere blicken; ein -es Grau; b) ohne Anzeichen, Spuren von Leben, Bewegung; leb-, bewegungslos; ausgestorben, unbelebt: t. und grau lag das Meer vor uns; die Gegend wirkt t.; Ü er war geistig t.; c) (für den Verkehr o.Ä.) nicht nutzbar, nicht genutzt: der -e Arm eines Flusses; ein -es Gleis; die Strecke ist t. (stillgelegt); -es Kapital (Kapital, das keinen Ertrag abwirft); d) nicht mehr brauchbar, erledigt, am Ende; ausgedient habend, nicht mehr zur Diskussion stehend.
tot  

adj.
<Adj.>
1 gestorben, des Lebens beraubt, leblos; ohne Leben <a. fig.>; abgestorben (Ast, Baum); <fig.> öde, unbelebt, ohne Bewegung; ohne Nutzwert (Ballast, Last); <fig.; umg.> erschöpft, sehr müde
2 ~er Arm eines Flusses A., der nicht weiterführt; ~e Farben <fig.> stumpfe, nicht frische, glanzlose F.; ~es Gewicht Eigengewicht (eines Fahrzeugs); ~es Gleis nicht weiterführendes G., auf dem Eisenbahnwagen abgestellt werden; ~es Kapital K., das keinen Ertrag abwirft; ~es Konto = Sachkonto; ~e Leitung elektrische L., die keine Verbindung herstellt; ~er Mann <Bgb.> Teil der Grube, in dem nichts mehr abgebaut wird; den ~en Mann machen (beim Schwimmen) bewegungslos rücklings auf dem Wasser liegen; ~er Punkt P., an dem man nicht vorwärts kommt (bei einer Arbeit) od. glaubt, nicht weiterzukönnen (beim Schwimmen, Wandern); ~er Raum <Mil.> von Geschossen nicht erreichbares Gebiet; ~es Rennen unentschiedenes R.; ~e Sprachen S., die nicht mehr gesprochen werden; Ggs lebende Sprachen; X ist heute eine ~e Stadt <fig.>
3 ;der Verschüttete konnte nur ~ geborgen werden; das Kind wurde ~ geboren; sein: seine Eltern sind ~; ihre Liebe ist ~ <fig.> erloschen, erstorben; der Verunglückte war sofort ~; ~ umfallen; ~ zusammenbrechen
4 ;sie waren vor Schreck mehr ~ als lebendig <umg.; scherzh.>
5 ;einen Vermissten für ~ erklären lassen; er lag da wie ~; → a.
Hand [<mhd. tot <ahd. tot, tod <got. dauþs; zu ahd. touwen „betäubt, bewusstlos werden; hinschwinden“]
[tot]
[toter, tote, totes, toten, totem, toterer, totere, toteres, toteren, toterem, totester, toteste, totestes, totesten, totestem]