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träge  

trä|ge, träg <Adj.> [mhd. træge, ahd. trāgi, ablautende Bildung zu aisl. tregr = unwillig, langsam]:

1.lustlos u. ohne Schwung; nur widerstrebend sich bewegend, aktiv werdend: ein träger Mensch; das politisch träge Bürgertum; der Wein, die Hitze hat mich ganz t. gemacht; er war zu t. (faul), um mitzuspielen; geistig t. sein; mit trägen (schwerfälligen, langsamen) Bewegungen, Schritten.


2.(Physik) im Zustand der Trägheit (2) : eine träge Masse.

[träg]
träge  

trä|ge, träg
[träg]

trä|ger|los; ein trägerloses Kleid
träge  

behäbig, energielos, gemächlich, kraftlos, langsam, lasch, lustlos, matt, müde, ohne Schwung, plump, schleppend, schwunglos, temperamentlos, umständlich, unbeholfen, ungeschickt; (geh., dichter.): erdenschwer; (bildungsspr.): apathisch, lethargisch, phlegmatisch, stoisch; (ugs.): tapsig; (österr. ugs.): hatschert; (emotional): faul; (ugs. abwertend): dickfellig, lahm, schlaff, schlafmützig, schlapp, tranig, transusig; (derb): lahmarschig; (Musik): pesante; (Psych.): ixothym.
[träge]
[traege]
träge  

trä|ge, träg <Adj.> [mhd. træge, ahd. trāgi, ablautende Bildung zu aisl. tregr = unwillig, langsam]:

1.lustlos u. ohne Schwung; nur widerstrebend sich bewegend, aktiv werdend: ein träger Mensch; das politisch träge Bürgertum; der Wein, die Hitze hat mich ganz t. gemacht; er war zu t. (faul), um mitzuspielen; geistig t. sein; mit trägen (schwerfälligen, langsamen) Bewegungen, Schritten.


2.(Physik) im Zustand der Trägheit (2): eine träge Masse.

[träg]
träge  

bequem, faul, müßig, pomadig (umgangssprachlich), tatenlos, träge, untätig
[bequem, faul, müßig, pomadig, tatenlos, untätig]
träge  

adj.
<Adj.; -r, am trägsten> schwerfällig, langsam; faul, sich nicht gern bewegend; schläfrig; oV träg; ~ Masse sich schwer bewegende od. schwer zu bewegende M.; er erhob sich ~; der Fluss fließt ~; alt und ~ werden (Person, Tier); geistig ~ [<mhd. træge <ahd. tragi „von langsamer, mühsamer Bewegung“]
['trä·ge]