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trübe  

Trü|be, die; -, -n:

1.<o. Pl.> trübe (1, 2) Beschaffenheit, Art.


2.(Fachspr.) Aufschlämmung fester Stoffe in Wasser od. einer anderen Flüssigkeit.
trü|be, (seltener:) trüb <Adj.> [mhd. trüebe, ahd. truobi, wahrsch. rückgeb. aus mhd. trüeben, ahd. truoben (↑ trüben ) u. eigtl. wohl = aufgewühlt, aufgerührt]:

1.a)(bes. von etw. Flüssigem) [durch aufgerührte, schwebende od. abgelagerte Teilchen] nicht durchsichtig, klar, sauber: eine trübe Flüssigkeit, Pfütze; trübes Glas; trübe Fensterscheiben; die Kranke hat trübe (glanzlose) Augen; der Wein, der Saft, der Spiegel ist t.;

*im Trüben fischen (ugs.; unklare Zustände zum eigenen Vorteil ausnutzen; wohl nach der früheren Gewohnheit der Fischer, den Schlamm am Ufer aufzuwühlen, um Fische aufzuscheuchen u. in ihre Netze zu treiben);

b)nicht hell leuchtend, kein volles Licht verbreitend: trübes Licht; eine trübe Funzel, Glühbirne;

c)nicht von der Sonne erhellt u. verhältnismäßig dunkel; [dunstig u.] nach Regen aussehend, verhangen, regnerisch: trübes Wetter; ein trüber Himmel, Tag, Morgen; heute ist es t.;

d)(von Farben) nicht hell u. leuchtend: ein trübes Gelb.



2.a)gedrückt, von traurigen od. düsteren Gedanken erfüllt od. auf eine entsprechende Verfassung hindeutend: eine trübe Stimmung; es waren trübe Stunden, Tage; er sprach mit trüber Stimme; t. blicken;

b)von zweifelhafter Qualität u. unerfreulich: trübe Erfahrungen; das ist eine trübe Sache; die Quellen, aus denen diese Nachricht stammt, sind t. (fragwürdig).


[trüb]
Trübe  

Trü|be, die; -
trübe  


1. a) angelaufen, blind, getrübt, nicht durchsichtig, nicht klar, nicht sauber, schmutzig, undurchsichtig, unsauber, verschmutzt, verunreinigt.

b) dämmrig, schwach; (ugs.): schummrig; (ugs. abwertend): funzelig.

c) bedeckt, bewölkt, bezogen, dämmrig, diesig, dunkel, dunstig, düster, getrübt, grau [in grau], neblig, regnerisch, unfreundlich, unklar, verhangen, wolkig.

d) glanzlos, matt, nicht hell, nicht leuchtend, stumpf.

2. a) bedrückt, bekümmert, betrübt, deprimiert, gedrückt, melancholisch, niedergedrückt, niedergeschlagen, niedergeschmettert, traurig, trübselig, trübsinnig, wehmütig; (schweiz.): mauserig; (ugs.): down, geknickt; (österr. ugs.): gedeftet.

b) misslich, schlecht, schlimm, unangenehm, unerfreulich, zweifelhaft; (geh.): übel, unerquicklich.

[trübe]
trübe  

Trü|be, die; -, -n:

1.<o. Pl.> trübe (1, 2) Beschaffenheit, Art.


2.(Fachspr.) Aufschlämmung fester Stoffe in Wasser od. einer anderen Flüssigkeit.
trü|be, (seltener:) trüb <Adj.> [mhd. trüebe, ahd. truobi, wahrsch. rückgeb. aus mhd. trüeben, ahd. truoben (↑ trüben) u. eigtl. wohl = aufgewühlt, aufgerührt]:

1.
a)(bes. von etw. Flüssigem) [durch aufgerührte, schwebende od. abgelagerte Teilchen] nicht durchsichtig, klar, sauber: eine trübe Flüssigkeit, Pfütze; trübes Glas; trübe Fensterscheiben; die Kranke hat trübe (glanzlose) Augen; der Wein, der Saft, der Spiegel ist t.;

*im Trüben fischen (ugs.; unklare Zustände zum eigenen Vorteil ausnutzen; wohl nach der früheren Gewohnheit der Fischer, den Schlamm am Ufer aufzuwühlen, um Fische aufzuscheuchen u. in ihre Netze zu treiben);

b)nicht hell leuchtend, kein volles Licht verbreitend: trübes Licht; eine trübe Funzel, Glühbirne;

c)nicht von der Sonne erhellt u. verhältnismäßig dunkel; [dunstig u.] nach Regen aussehend, verhangen, regnerisch: trübes Wetter; ein trüber Himmel, Tag, Morgen; heute ist es t.;

d)(von Farben) nicht hell u. leuchtend: ein trübes Gelb.



2.
a)gedrückt, von traurigen od. düsteren Gedanken erfüllt od. auf eine entsprechende Verfassung hindeutend: eine trübe Stimmung; es waren trübe Stunden, Tage; er sprach mit trüber Stimme; t. blicken;

b)von zweifelhafter Qualität u. unerfreulich: trübe Erfahrungen; das ist eine trübe Sache; die Quellen, aus denen diese Nachricht stammt, sind t. (fragwürdig).


[trüb]
trübe  

adj.
<f. 19; unz.> trübe Beschaffenheit
['Trü·be]
[Trüber, Trübes, Trüben, Trübem, Trüberer, Trübere, Trüberes, Trüberen, Trüberem, Trübester, Trübeste, Trübestes, Trübesten, Trübestem, Trübeten]adj.
<Adj.; -r, am trübsten>
1 undurchsichtig, unklar, milchig (Flüssigkeit, Glas); glanzlos, matt (Augen, Metall); mit wolkenbedecktem Himmel, regnerisch, dunstig (Tag, Wetter); bedrückt, niedergeschlagen, lust- u. schwunglos, unfroh (Person); bedenklich, ungünstig (Zeiten); oV trüb
2 ;der Spiegel hat ~ Stellen; ~ Tage <Meteor.> Tage mit einem durchschnittl. Bewölkungsgrad von mehr als 4/<sub>5</sub>;
3 ;aussehen: die Zukunft sieht ~ aus; ~ vor sich hin schauen; sein: na, das ist aber weit hinein ~! <fig.; umg.> das ist aber schon ziemlich schlimm!;
4 im ~n/ Trüben fischen <fig.; umg.> aus einer unklaren Lage Vorteil ziehen; ~ in die Zukunft schauen [<mhd. trüebe <ahd. truobi „düster“; zu idg. *dher(ə)- „trüber Bodensatz (einer Flüssigkeit)“]
['trü·be]
[trüber, trübes, trüben, trübem, trüberer, trübere, trüberes, trüberen, trüberem, trübester, trübeste, trübestes, trübesten, trübestem, trübeten]