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trüben  

trü|ben <sw. V.; hat> [mhd. trüeben = trüb machen, ahd. truoben = verwirren, in Unruhe bringen, eigtl. = den Bodensatz aufrühren]:

1.a)trübe (1 a) machen u. verunreinigen: der chemische Zusatz trübt die Flüssigkeit; der Tintenfisch trübt das Wasser; die Scheiben sind bis zur Undurchsichtigkeit getrübt;

b)<t. + sich> trübe (1 a) werden: die Flüssigkeit, der Saft, das Wasser trübt sich; ihre Augen haben sich getrübt (sind glanzlos geworden).



2. (selten) a)trübe, (1 c), dunkler machen: der Himmel war von keiner Wolke getrübt;

b)<t. + sich> trübe, (1 c), dunkler werden: der Himmel trübte sich.



3.a)eine gute Gemütsverfassung, gute Beziehungen, einen guten Zustand o. Ä. beeinträchtigen: etw. trübt die gute Stimmung, jmds. Glück, Freude; seit dem Zwischenfall war ihr gutes Verhältnis getrübt;

b)<t. + sich> durch etw. in seinem guten Zustand o. Ä. beeinträchtigt werden, sich verschlechtern: ihr gutes Einvernehmen trübte sich erst, als er erneut undurchsichtige Entscheidungen fällte.



4.a)die Klarheit des Bewusstseins, des Urteils, einer Vorstellung o. Ä. beeinträchtigen, jmdn. unsicher darin machen: etw. trübt jmds. Blick [für etw.], Urteil;

b)<t. + sich> durch etw. unklar werden, sich verwirren: ihr Bewusstsein, ihre Erinnerung hatte sich getrübt.

trüben  

trü|ben
trüben  


1. trübe/schmutzig machen, verschmutzen, verunreinigen.

2. abschwächen, beeinträchtigen, dämpfen, reduzieren, schmälern, stören, überschatten, verdunkeln; (geh.): mindern.

[trüben]
[trübe, trübst, trübt, trübte, trübtest, trübten, trübtet, trübest, trübet, trüb, getrübt, trübend, trueben]


1. sich bewölken, sich beziehen, dunkel/düster/finster werden, sich eintrüben, regnerisch/trübe werden, sich umwölken, sich verdunkeln, sich verdüstern, sich verfinstern, wolkig werden; (ugs.): sich zuziehen.

2. beeinträchtigt/gestört werden, schlechter werden, sich verschlechtern.

[trüben, sich]
[sich trüben, trübe, trübst, trübt, trübte, trübtest, trübten, trübtet, trübest, trübet, trüb, getrübt, trübend, trueben, trüben sich]
trüben  

trü|ben <sw. V.; hat> [mhd. trüeben = trüb machen, ahd. truoben = verwirren, in Unruhe bringen, eigtl. = den Bodensatz aufrühren]:

1.
a)trübe (1 a) machen u. verunreinigen: der chemische Zusatz trübt die Flüssigkeit; der Tintenfisch trübt das Wasser; die Scheiben sind bis zur Undurchsichtigkeit getrübt;

b)<t. + sich> trübe (1 a) werden: die Flüssigkeit, der Saft, das Wasser trübt sich; ihre Augen haben sich getrübt (sind glanzlos geworden).



2. (selten)
a)trübe, (1 c)dunkler machen: der Himmel war von keiner Wolke getrübt;

b)<t. + sich> trübe, (1 c)dunkler werden: der Himmel trübte sich.



3.
a)eine gute Gemütsverfassung, gute Beziehungen, einen guten Zustand o. Ä. beeinträchtigen: etw. trübt die gute Stimmung, jmds. Glück, Freude; seit dem Zwischenfall war ihr gutes Verhältnis getrübt;

b)<t. + sich> durch etw. in seinem guten Zustand o. Ä. beeinträchtigt werden, sich verschlechtern: ihr gutes Einvernehmen trübte sich erst, als er erneut undurchsichtige Entscheidungen fällte.



4.
a)die Klarheit des Bewusstseins, des Urteils, einer Vorstellung o. Ä. beeinträchtigen, jmdn. unsicher darin machen: etw. trübt jmds. Blick [für etw.], Urteil;

b)<t. + sich> durch etw. unklar werden, sich verwirren: ihr Bewusstsein, ihre Erinnerung hatte sich getrübt.

trüben  

[sw. V.; hat] [mhd. trüeben= trüb machen, ahd. truoben= verwirren, in Unruhe bringen, eigtl.= den Bodensatz aufrühren]: 1. a) trübe (1 a) machen u. verunreinigen: der chemische Zusatz trübt die Flüssigkeit; der Tintenfisch trübt das Wasser; die Scheiben sind bis zur Undurchsichtigkeit getrübt; b) [t.+ sich] trübe (1 a) werden: die Flüssigkeit, der Saft, das Wasser trübt sich; ihre Augen haben sich getrübt (sind glanzlos geworden). 2. (selten) a) trübe (1 c), dunkler machen: der Himmel war von keiner Wolke getrübt; b) [t.+ sich] trübe (1 c), dunkler werden: der Himmel trübte sich. 3. a) eine gute Gemütsverfassung, gute Beziehungen, einen guten Zustand o.Ä. beeinträchtigen: etw. trübt die gute Stimmung, jmds. Glück, Freude; seit dem Zwischenfall war ihr gutes Verhältnis getrübt; b) [t. + sich] durch etw. in seinem guten Zustand o.Ä. beeinträchtigt werden, sich verschlechtern: ihr gutes Einvernehmen trübte sich erst, als er erneut undurchsichtige Entscheidungen fällte. 4. a) die Klarheit des Bewusstseins, des Urteils, einer Vorstellung o.Ä. beeinträchtigen, jmdn. unsicher darin machen: etw. trübt jmds. Blick [für etw.], Urteil; b) [t.+ sich] durch etw. unklar werden, sich verwirren: ihr Bewusstsein, ihre Erinnerung hatte sich getrübt.
trüben  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> trübe, unklar, glanzlos machen (Flüssigkeit, Glas, Metall); <fig.> beeinträchtigen, vermindern, dämpfen (Freude, Fröhlichkeit); kein Missklang trübte den frohen Abend, das Wiedersehen <fig.> kein Wölkchen trübte den Himmel; sein Bewusstsein, sein Erinnerungsvermögen ist getrübt <fig.> die Stimmung war etwas getrübt <fig.> unsere Freude wurde durch eine traurige Nachricht getrübt <fig.> durch nichts getrübte Eintracht, Freundschaft <fig.> von Tränen getrübte Augen
2 <V.refl.> sich ~ sich verdunkeln, unklar werden(Flüssigkeit, <fig.> Gemüt, Verstand); <fig.> unfreundlich werden(Beziehungen); unser gutes Einvernehmen hat sich getrübt <fig.>, der Himmel trübt sich bedeckt sich mit Wolken;
['trü·ben]
[trübe, trübst, trübt, trüben, trübte, trübtest, trübten, trübtet, trübest, trübet, trüb, getrübt, trübend]