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tragen  

tra|gen <st. V.; hat> [mhd. tragen, ahd. tragan, H. u.]:

1.a)jmdn., etw. mit seiner Körperkraft halten, stützen u. so fortbewegen, irgendwohin bringen: ein Kind auf dem Arm, in den Armen, huckepack t.; den Sack auf dem Rücken, den Korb auf dem Kopf t.; einen Koffer, jmdm. die Tasche t.; ein Einkaufsnetz in der Hand, über der Schulter t.; ein Paket zur Post t.; der Hund trug eine Ratte im Maul; die Sanitäter trugen den Verletzten [auf einer Trage] zum Krankenwagen; <auch o. Akk.-Obj.:> jmdm. t. helfen; wir hatten schwer zu t. (waren schwer bepackt); das Pferd trägt den Reiter (auf ihm sitzt der Reiter); meine Beine, Knie tragen mich kaum noch (ich kann kaum noch laufen); das Auto wurde aus der Kurve getragen (kam in der Kurve von der Fahrbahn ab); <auch o. Akk.-Obj.:> laufen, so schnell die Füße tragen;

*[schwer] an etw. zu t. haben (etw. als Last, Bürde empfinden; schwer unter etw. leiden);

b)<t. + sich> sich in bestimmter Weise tragen (1a) lassen: der Koffer trägt sich leicht, gut; das Gepäck lässt sich am besten auf der Schulter t.



2.a)[das volle Gewicht von] etw. von unten stützen: das Dach wird von [starken] Säulen getragen; tragende Balken, Konstruktionen; die Regierung wird nicht vom Vertrauen des Volkes getragen; das Unternehmen trägt sich selbst (braucht keine Zuschüsse); die tragende (grundlegende) Idee eines Werkes; eine tragende Rolle (Hauptrolle) spielen;

b)ein bestimmtes Gewicht, eine bestimmte Last aushalten [können]: die Brücke trägt auch schwere Lastwagen; <auch o. Akk.-Obj.:> das Eis trägt schon;

*zum Tragen kommen (wirksam werden, Anwendung finden [von etw., was zur Anwendung bereitliegt]);

c)(vom Wasser, von der Luft) jmdn., etw. tragend (2 a) [fort]bewegen, ohne dass jmd., etw. untergeht: Salzwasser trägt; sich von den Wellen t. lassen.



3.a)[in bestimmter Weise] etw. ertragen: sie trägt ihr Leiden mit Geduld; etw. mit Fassung t.; er hat ein schweres Los zu tragen;

b)etw. auf sich nehmen, übernehmen [müssen]: keine Verantwortung t. wollen; die Folgen t.; das Risiko trägst du!



4.a) einen Körperteil in einer bestimmten Stellung halten: dabei trug der Hund seinen Schwanz hoch; den Kopf schief, aufrecht, gesenkt t.;

b)einen Körperteil mithilfe von etw. stützend halten: den Arm in einer Schlinge, Schiene t.



5.a)mit etw. Bestimmtem bekleidet sein; etw. angezogen, aufgesetzt o. Ä. haben: ein ausgeschnittenes Kleid, Jeans t.; [eine] Tracht, Uniform t.; sie trägt Trauer, Schwarz; diese Farbe kann ich nicht t. (sie steht mir nicht); das trägt man [heute] nicht mehr (das ist nicht mehr modern); man trägt wieder kurz/lang (kurze/längere Röcke sind wieder modern); getragene (bereits gebrauchte) Anzüge, Schuhe;

b)etw. als [Gebrauchs]gegenstand, Schmuck o. Ä. an, auf einem Körperteil an sich haben: eine Maske, Perücke t.; eine Brille t. (Brillenträger[in] sein); [einen] Bart t. (Bartträger sein); einen Ring [am Finger], eine Kette [um den Hals] t.; eine Blume im Haar t.;

c)<t. + sich> (seltener) in bestimmter Weise gekleidet sein: sich nach der letzten Mode t.;

d)in bestimmter Weise frisiert sein: sie trägt ihr Haar offen, lang, kurz, gelockt, in einem Knoten; einen Mittelscheitel t.;

e)<t. + sich> eine bestimmte Trageeigenschaft haben: der Stoff trägt sich sehr angenehm.



6.[für einen bestimmten Zweck] bei sich haben: er trägt einen Revolver; immer einen Pass bei sich t.


7.(geh.) haben: einen Titel, einen berühmten Namen t.; das Buch trägt diesen Titel; der Grabstein trägt keine Inschrift.


8.(Früchte o. Ä.) hervorbringen: der Acker trägt Roggen; <auch o. Akk.-Obj.:> der Baum trägt gut, wenig, noch nicht; das Kapital trägt Zinsen.


9.(von weiblichen Säugetieren) trächtig sein: die Kuh trägt [ein Kalb]; ein tragendes Muttertier.


10.eine bestimmte Reichweite haben: das Gewehr trägt nicht so weit; eine tragende (kräftige, über eine größere Entfernung noch gut hörbare) Stimme haben.


11.(verblasst in Verbindung mit Abstrakta) drückt das Vorhandensein von etw. bei jmdm. aus: Bedenken t. (haben), etw. zu tun; nach jmdm. Verlangen, an etw. die Schuld t.; für jmdn., etw./(schweiz. auch:) jmdm., einer Sache Sorge t. (geh.; für jmdn., etw. sorgen).


12.<t. + sich> sich innerlich mit etw. beschäftigen, es in Erwägung ziehen: er trägt sich mit dem Plan, mit dem Gedanken, sein Haus zu verkaufen.
tragen  


1. auf den Arm nehmen, auf die Schultern nehmen, fortbewegen, halten, schultern, stützen, wegtragen; (ugs.): huckepack nehmen/tragen; (bayr., österr.): buckelkraxen; (landsch.): achseln.

2. nicht fallen lassen, nicht untergehen lassen.

3. a) auf sich nehmen, aushalten, bewältigen, ertragen; (ugs.): schlucken, vertragen; (bes. nordd. ugs.): abkönnen.

b) auf sich nehmen müssen, übernehmen müssen.

4. angezogen haben, anziehen, aufgesetzt haben, aufsetzen, bekleidet sein, sich kleiden.

5. eintragen, hervorbringen.

6. trächtig sein.

[tragen]
[trage, trägst, trägt, tragt, trug, trugst, trugen, trugt, tragest, traget, trüge, trügest, trügen, trüget, trag, getragen, tragend]


1. sich amortisieren, sich lohnen, sich rentieren.

2. sich auseinandersetzen, sich befassen, sich beschäftigen, sich Gedanken machen, sich kümmern, nachdenken, seine Aufmerksamkeit richten auf, überlegen, sich widmen, sich zuwenden; (ugs.): sich hineinknien, kauen an, schwanger gehen, zugange sein.

[tragen, sich]
[sich tragen, trage, trägst, trägt, tragt, trug, trugst, trugen, trugt, tragest, traget, trüge, trügest, trügen, trüget, trag, getragen, tragend, tragen sich]
tragen  

tra|gen <st. V.; hat> [mhd. tragen, ahd. tragan, H. u.]:

1.
a)jmdn., etw. mit seiner Körperkraft halten, stützen u. so fortbewegen, irgendwohin bringen: ein Kind auf dem Arm, in den Armen, huckepack t.; den Sack auf dem Rücken, den Korb auf dem Kopf t.; einen Koffer, jmdm. die Tasche t.; ein Einkaufsnetz in der Hand, über der Schulter t.; ein Paket zur Post t.; der Hund trug eine Ratte im Maul; die Sanitäter trugen den Verletzten [auf einer Trage] zum Krankenwagen; <auch o. Akk.-Obj.:> jmdm. t. helfen; wir hatten schwer zu t. (waren schwer bepackt); das Pferd trägt den Reiter (auf ihm sitzt der Reiter); meine Beine, Knie tragen mich kaum noch (ich kann kaum noch laufen); das Auto wurde aus der Kurve getragen (kam in der Kurve von der Fahrbahn ab); <auch o. Akk.-Obj.:> laufen, so schnell die Füße tragen;

*[schwer] an etw. zu t. haben (etw. als Last, Bürde empfinden; schwer unter etw. leiden);

b)<t. + sich> sich in bestimmter Weise tragen (1a) lassen: der Koffer trägt sich leicht, gut; das Gepäck lässt sich am besten auf der Schulter t.



2.
a)[das volle Gewicht von] etw. von unten stützen: das Dach wird von [starken] Säulen getragen; tragende Balken, Konstruktionen; die Regierung wird nicht vom Vertrauen des Volkes getragen; das Unternehmen trägt sich selbst (braucht keine Zuschüsse); die tragende (grundlegende) Idee eines Werkes; eine tragende Rolle (Hauptrolle) spielen;

b)ein bestimmtes Gewicht, eine bestimmte Last aushalten [können]: die Brücke trägt auch schwere Lastwagen; <auch o. Akk.-Obj.:> das Eis trägt schon;

*zum Tragen kommen (wirksam werden, Anwendung finden [von etw., was zur Anwendung bereitliegt]);

c)(vom Wasser, von der Luft) jmdn., etw. tragend (2 a) [fort]bewegen, ohne dass jmd., etw. untergeht: Salzwasser trägt; sich von den Wellen t. lassen.



3.
a)[in bestimmter Weise] etw. ertragen: sie trägt ihr Leiden mit Geduld; etw. mit Fassung t.; er hat ein schweres Los zu tragen;

b)etw. auf sich nehmen, übernehmen [müssen]: keine Verantwortung t. wollen; die Folgen t.; das Risiko trägst du!



4.
a) einen Körperteil in einer bestimmten Stellung halten: dabei trug der Hund seinen Schwanz hoch; den Kopf schief, aufrecht, gesenkt t.;

b)einen Körperteil mithilfe von etw. stützend halten: den Arm in einer Schlinge, Schiene t.



5.
a)mit etw. Bestimmtem bekleidet sein; etw. angezogen, aufgesetzt o. Ä. haben: ein ausgeschnittenes Kleid, Jeans t.; [eine] Tracht, Uniform t.; sie trägt Trauer, Schwarz; diese Farbe kann ich nicht t. (sie steht mir nicht); das trägt man [heute] nicht mehr (das ist nicht mehr modern); man trägt wieder kurz/lang (kurze/längere Röcke sind wieder modern); getragene (bereits gebrauchte) Anzüge, Schuhe;

b)etw. als [Gebrauchs]gegenstand, Schmuck o. Ä. an, auf einem Körperteil an sich haben: eine Maske, Perücke t.; eine Brille t. (Brillenträger[in] sein); [einen] Bart t. (Bartträger sein); einen Ring [am Finger], eine Kette [um den Hals] t.; eine Blume im Haar t.;

c)<t. + sich> (seltener) in bestimmter Weise gekleidet sein: sich nach der letzten Mode t.;

d)in bestimmter Weise frisiert sein: sie trägt ihr Haar offen, lang, kurz, gelockt, in einem Knoten; einen Mittelscheitel t.;

e)<t. + sich> eine bestimmte Trageeigenschaft haben: der Stoff trägt sich sehr angenehm.



6.[für einen bestimmten Zweck] bei sich haben: er trägt einen Revolver; immer einen Pass bei sich t.


7.(geh.) haben: einen Titel, einen berühmten Namen t.; das Buch trägt diesen Titel; der Grabstein trägt keine Inschrift.


8.(Früchte o. Ä.) hervorbringen: der Acker trägt Roggen; <auch o. Akk.-Obj.:> der Baum trägt gut, wenig, noch nicht; das Kapital trägt Zinsen.


9.(von weiblichen Säugetieren) trächtig sein: die Kuh trägt [ein Kalb]; ein tragendes Muttertier.


10.eine bestimmte Reichweite haben: das Gewehr trägt nicht so weit; eine tragende (kräftige, über eine größere Entfernung noch gut hörbare) Stimme haben.


11.(verblasst in Verbindung mit Abstrakta) drückt das Vorhandensein von etw. bei jmdm. aus: Bedenken t. (haben), etw. zu tun; nach jmdm. Verlangen, an etw. die Schuld t.; für jmdn., etw./(schweiz. auch:) jmdm., einer Sache Sorge t. (geh.; für jmdn., etw. sorgen).


12.<t. + sich> sich innerlich mit etw. beschäftigen, es in Erwägung ziehen: er trägt sich mit dem Plan, mit dem Gedanken, sein Haus zu verkaufen.
tragen  

[st. V.; hat] [mhd. tragen, ahd. tragan, H. u.]: 1. a) jmdn., etw. mit seiner Körperkraft halten, stützen u. so fortbewegen, irgendwohin bringen: ein Kind auf dem Arm, in den Armen, huckepack t.; den Sack auf dem Rücken, den Korb auf dem Kopf t.; einen Koffer, jmdm. die Tasche t.; ein Einkaufsnetz in der Hand, über der Schulter t.; ein Paket zur Post t.; der Hund trug eine Ratte im Maul; die Sanitäter trugen den Verletzten [auf einer Trage] zum Krankenwagen; [auch o. Akk.-Obj.:] jmdm. t. helfen; wir hatten schwer zu t. (waren schwer bepackt); Ü das Pferd trägt den Reiter (auf ihm sitzt der Reiter); meine Beine, Knie tragen mich kaum noch (ich kann kaum noch laufen); das Auto wurde aus der Kurve getragen (kam in der Kurve von der Fahrbahn ab); [auch o. Akk.-Obj.:] laufen, so schnell die Füße tragen; *[schwer] an etw. zu t. haben (etw. als Last, Bürde empfinden; schwer unter etw. leiden); b) [t. + sich] sich in bestimmter Weise tragen (1a) lassen: der Koffer trägt sich leicht, gut; das Gepäck lässt sich am besten auf der Schulter t. 2. a) [das volle Gewicht von] etw. von unten stützen: das Dach wird von [starken] Säulen getragen; tragende Balken, Konstruktionen; Ü die Regierung wird nicht vom Vertrauen des Volkes getragen; das Unternehmen trägt sich selbst (braucht keine Zuschüsse); die tragende (grundlegende) Idee eines Werkes; eine tragende Rolle (Hauptrolle) spielen; b) ein bestimmtes Gewicht, eine bestimmte Last aushalten [können]: die Brücke trägt auch schwere Lastwagen; [auch o. Akk.-Obj.:] das Eis trägt schon; *zum Tragen kommen (wirksam werden, Anwendung finden [von etw., was zur Anwendung bereitliegt]); c) (vom Wasser, von der Luft) jmdn., etw. tragend (2 a) [fort]bewegen, ohne dass jmd., etw. untergeht: Salzwasser trägt; sich von den Wellen t. lassen. 3. a) [in bestimmter Weise] etw. ertragen: sie trägt ihr Leiden mit Geduld; etw. mit Fassung t.; er hat ein schweres Los zu t.; b) etw. auf sich nehmen, übernehmen [müssen]: keine Verantwortung t. wollen; die Folgen t.; das Risiko trägst du! 4. a) einen Körperteil in einer bestimmten Stellung halten: dabei trug der Hund seinen Schwanz hoch; den Kopf schief, aufrecht, gesenkt t.; b) einen Körperteil mithilfe von etw. stützend halten: den Arm in einer Schlinge, Schiene t. 5. a) mit etw. Bestimmtem bekleidet sein; etw. angezogen, aufgesetzt o.Ä. haben: ein ausgeschnittenes Kleid, Jeans t.; [eine] Tracht, Uniform t.; sie trägt Trauer, Schwarz; diese Farbe kann ich nicht t. (sie steht mir nicht); das trägt man [heute] nicht mehr (das ist nicht mehr modern); man trägt wieder kurz/lang (kurze/längere Röcke sind wieder modern); getragene (bereits gebrauchte) Anzüge, Schuhe; b) etw. als [Gebrauchs]gegenstand, Schmuck o.Ä. an, auf einem Körperteil an sich haben: eine Maske, Perücke t.; eine Brille t. (Brillenträger[in] sein); [einen] Bart t. (Bartträger sein); einen Ring [am Finger], eine Kette [um den Hals] t.; eine Blume im Haar t.; c) [t.+ sich] (seltener) in bestimmter Weise gekleidet sein: sich nach der letzten Mode t.; d) in bestimmter Weise frisiert sein: sie trägt ihr Haar offen, lang, kurz, gelockt, in einem Knoten; einen Mittelscheitel t.; e) [t. + sich] eine bestimmte Trageeigenschaft haben: der Stoff trägt sich sehr angenehm. 6. [für einen bestimmten Zweck] bei sich haben: er trägt einen Revolver; immer einen Pass bei sich t. 7. (geh.) haben: einen Titel, einen berühmten Namen t.; das Buch trägt diesen Titel; der Grabstein trägt keine Inschrift. 8. (Früchte o.Ä.) hervorbringen: der Acker trägt Roggen; [auch o. Akk.-Obj.:] der Baum trägt gut, wenig, noch nicht; Ü das Kapital trägt Zinsen. 9. (von weiblichen Säugetieren) trächtig sein: die Kuh trägt [ein Kalb]; ein tragendes Muttertier. 10. eine bestimmte Reichweite haben: das Gewehr trägt nicht so weit; eine tragende (kräftige, über eine größere Entfernung noch gut hörbare) Stimme haben. 11. (verblasst in Verbindung mit Abstrakta) drückt das Vorhandensein von etw. bei jmdm. aus: Bedenken t. (haben), etw. zu tun; nach jmdm. Verlangen, an etw. die Schuld t.; für jmdn., etw./(schweiz. auch:) jmdm., einer
tragen  

(Folgen) tragen, (sich) halten (an), befolgen, einhalten, erfüllen
[halten, befolgen, einhalten, erfüllen]
tragen  

n.
<V.; hat>
I <V.t. 260>
1 stützen, stützend halten; beim Gehen in der Hand, im Arm, auf der Schulter, dem Rücken halten; (aufheben u.) fortbringen od. mitnehmen, befördern; mit sich führen, an sich haben (Bart, Brille); auf dem Leib haben (Kleidungsstücke); <fig.> ertragen, dulden, aushalten
2 ;ich hab' es getragen sieben Jahr, und ich kann es nicht ~ mehr <fig.> (Fontane, Archibald Douglas); er lief, so schnell, so weit ihn seine Füße trugen; Bedenken ~ haben; Säulen ~ das Dach, den Balkon; der Wind trug den Duft, den Ruf bis zu uns; Einlagen (im Schuh) ~; der Baum trägt (keine) Früchte bringt (keine) F. hervor bzw. hat zur Zeit (keine) F.; die Sache hat (reiche) Früchte getragen <fig.> hat (guten) Erfolg, (gute) Wirkung gehabt; Gepäck (zum Bahnhof) ~; die Brücke trägt ein Gewicht von nur 10 Tonnen hält aus; ein müdes Kind ~; jmdm. den Koffer ~; die Kosten ~ bezahlen, auf sich nehmen; den Namen des Vaters, der Mutter ~ haben, führen; einen Orden (auf der Brust) ~; der Fluss trägt Schiffe (zum Meer); (viel, wenig, keinen) Schmuck ~; die Schuld (an etwas) ~ schuld (an etwas) sein, die Sch. (an etwas) haben; das Buch, der Film trägt den Titel …; Trauer ~ Trauerkleidung anhaben, trauern; eine Uniform, Tracht ~; den Verlust, den Schaden ~ auf sich nehmen; Zinsen ~ abwerfen;
3 ;jmdm. ~ helfen; ich kann das Kleid dieses Jahr noch, nicht mehr ~ anziehen;
4 den Kopf hoch ~ <fig.> stolz, selbstbewusst sein; das Haar lang, kurz ~; ein Unglück tapfer ~ <fig.> wegen unerlaubten Tragens der Uniform bestraft werden
5 ;einen Ring am Finger ~; jmdn, etwas, ein Kind auf den Armen, auf dem Arm ~; eine Last auf dem Kopf, auf den Schultern ~; einen Gegenstand stets bei sich ~; Sorge für etwas ~ <fig.> für etwas sorgen (dass es geschieht); eine Blume im Haar ~; etwas in der Hand ~; eine Liebe im Herzen ~ jmdn. lieben; den Arm in der Schlinge ~; ein Leiden mit Geduld ~; Verlangen nach etwas ~ etwas begehren, V. nach etwas haben; denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause ~ (Goethe, Faust I, Studierzimmer); ein Kind unter dem Herzen, im Leib ~ <veraltet> schwanger sein; ein Paket zur Post ~
6 getragene Kleider gebrauchte K.;
II <V.i.>
7 ;Frucht tragen(Baum, Feld, Strauch); trächtig sein(Tier); schießen, Reichweite haben(Geschütz, Gewehr); gehört werden(Stimme)
8 das Eis trägt (schon, noch nicht) ist (schon, noch nicht) so fest, dass man darauf gehen kann, hält (schon, noch nicht);
9 ;der Baum trägt gut, reichlich, schlecht, wenig; seine Stimme trägt gut, schlecht, weit; das Geschütz trägt weit; zum Tragen kommen zur Auswirkung kommen, wirksam werden, angewendet werden; der Vertrag kam erst nach zwei Jahren zum Tragen
10 die ~de Idee, das ~de Motiv die grundlegende I., das grundlegende M.; die ~de Rolle <Theat.> Hauptrolle; eine ~de Stimme haben weithin hörbare, tönende S.; die Kuh, Sau usw. ist ~d trächtig; getragen langsam, feierlich; getragene Melodie; ein getragener Satz <Mus.>
III <V.refl.> sich ~
11 so viel Ertrag abwerfen, dass kein Zuschuss notwendig ist (Geschäft, Unternehmen); haltbar sein, angenehm im Gebrauch sein (Kleidungsstück)
12 ;der Stoff, das Kleid hat sich (nicht) gut getragen
13 sich mit dem Gedanken ~, etwas zu tun den G. erwägen, etwas planen, beabsichtigen; [<mhd. tragen <ahd. tragan „tragen“ <got. gadragan „ziehen“; verwandt mit Tracht, Getreide]
['tra·gen]
[trage, trägst, trägt, tragen, tragt, trug, trugst, trugen, trugt, tragest, traget, trüge, trügest, trügen, trüget, trag, getragen, tragend]