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trampeln  

trạm|peln <sw. V.> [spätmhd. (md.) trampeln, Iterativbildung zu mniederd. trampen = derb auftreten, wandern, nasalierte Nebenf. von ↑ trappen ]:

1.mehrmals mit den Füßen heftig aufstampfen <hat>: sie trampeln vor Ungeduld; Beifall t. (durch Trampeln seinen Beifall zu erkennen geben); trampelnde Hufe; <subst.:> die Hinterachse kommt auf unebener Straße leicht ins Trampeln (Kfz-T. Jargon; hat eine schlechte Straßenlage u. bewirkt die Empfindung, dass das Wagenheck nach der Seite hin wegspringt).


2.<hat> a)durch Trampeln (1) in einen bestimmten Zustand bringen: er wurde von der Menge zu Tode getrampelt;

b)durch Trampeln (1) entfernen: du musst [dir] den Schnee, Schmutz von den Schuhen t.;

c)durch Trampeln (1) herstellen: einen Pfad [durch den Schnee] t.



3.(abwertend) schwerfällig, ohne Rücksicht zu nehmen irgendwo gehen, sich fortbewegen, irgendwohin treten <ist>: warum bist du durch, auf das frische Beet getrampelt?
trampeln  


1. aufstampfen, heftig [auf]treten, stampfen.

2. feststampfen, festtreten.

3. stampfen, tappen; (ugs.): eiern, latschen, schlappen, stiefeln; (landsch. ugs.): trapsen.

[trampeln]
[trample, trampele, trampelst, trampelt, trampelte, trampeltest, trampelten, trampeltet, getrampelt, trampelnd]
trampeln  

trạm|peln <sw. V.> [spätmhd. (md.) trampeln, Iterativbildung zu mniederd. trampen = derb auftreten, wandern, nasalierte Nebenf. von ↑ trappen]:

1.mehrmals mit den Füßen heftig aufstampfen <hat>: sie trampeln vor Ungeduld; Beifall t. (durch Trampeln seinen Beifall zu erkennen geben); trampelnde Hufe; <subst.:> die Hinterachse kommt auf unebener Straße leicht ins Trampeln (Kfz-T. Jargon; hat eine schlechte Straßenlage u. bewirkt die Empfindung, dass das Wagenheck nach der Seite hin wegspringt).


2.<hat>
a)durch Trampeln (1) in einen bestimmten Zustand bringen: er wurde von der Menge zu Tode getrampelt;

b)durch Trampeln (1) entfernen: du musst [dir] den Schnee, Schmutz von den Schuhen t.;

c)durch Trampeln (1) herstellen: einen Pfad [durch den Schnee] t.



3.(abwertend) schwerfällig, ohne Rücksicht zu nehmen irgendwo gehen, sich fortbewegen, irgendwohin treten <ist>: warum bist du durch, auf das frische Beet getrampelt?
trampeln  

v.
1 <V.i.; ist> derb auftreten, schwerfällig u. achtlos gehen; durch die Gartenbeete ~
2 <V.i.; hat> mit den Füßen stampfen (im Kolleg zur Begrüßung des Dozenten sowie als Zeichen des Beifalls); infolge abwechselnden Hebens u. Senkens der beiden Räder einer Achse unerwünschte Bewegungen um die Längsachse ausführen (Straßenfahrzeug)
3 <V.t.; hat> durch festes Auftreten herstellen; einen Weg durch den Schnee ~; auf den Boden ~ (vor Wut, von Kindern) [lautmalend]
['tram·peln]
[trample, trampele, trampelst, trampelt, trampeln, trampelte, trampeltest, trampelten, trampeltet, getrampelt, trampelnd]