[ - Collapse All ]
trauen  

trau|en <sw. V.; hat> [mhd. trūwen, ahd. trū(w)ēn, eigtl. = fest werden, verw. mit ↑ treu , urspr. = glauben, hoffen, zutrauen; 3: schon mhd., eigtl. = (dem Manne) anvertrauen]:

1.Vertrauen zu jmdm., etw. haben; jmdm., einer Sache Glauben schenken; nichts Böses hinter jmdm., etw. vermuten: dieser Frau kann man t.; ich traue seinen Worten nicht [recht]; seinen Versprechungen ist nicht zu t.; trau, schau, wem! (man soll sich einen Menschen erst genau ansehen, ehe man ihm vertraut).


2. <t. + sich> a)etw. zu tun wagen, sich getrauen (meist verneint od. fragend): ich traue mich/(selten, landsch.:) mir nicht, auf den Baum zu klettern; <auch o. Inf.:> du traust dich ja nicht (hast keinen Mut)!;

b)sich an eine Stelle od. von der Stelle wagen (meist verneint od. fragend): traust du dich allein in die Stadt, aus dem Haus?



3. von Amts wegen in einer staatlichen od. kirchlichen Zeremonie ehelich verbinden: der Standesbeamte, Pfarrer hat das Paar getraut; sich t. lassen.
trauen  


1. arglos sein, nichts Böses vermuten, sich verlassen auf, vertrauen, Vertrauen entgegenbringen/haben; (geh.): Glauben schenken.

2. die Trauung vollziehen, ehelich verbinden, verheiraten; (geh.): vermählen.

[trauen]
[traue, traust, traut, traute, trautest, trauten, trautet, trauest, trauet, trau, getraut, trauend]

den Mut haben, die Stirn haben, sich erlauben, sich getrauen, riskieren, sich unterstehen, wagen; (geh.): sich erdreisten, sich erkühnen, sich unterfangen, sich vermessen; (ugs.): die Courage haben, sich herausnehmen; (geh. abwertend): sich nicht entblöden.
[trauen, sich]
[sich trauen, traue, traust, traut, traute, trautest, trauten, trautet, trauest, trauet, trau, getraut, trauend, trauen sich]
trauen  

trau|en <sw. V.; hat> [mhd. trūwen, ahd. trū(w)ēn, eigtl. = fest werden, verw. mit ↑ treu, urspr. = glauben, hoffen, zutrauen; 3: schon mhd., eigtl. = (dem Manne) anvertrauen]:

1.Vertrauen zu jmdm., etw. haben; jmdm., einer Sache Glauben schenken; nichts Böses hinter jmdm., etw. vermuten: dieser Frau kann man t.; ich traue seinen Worten nicht [recht]; seinen Versprechungen ist nicht zu t.; trau, schau, wem! (man soll sich einen Menschen erst genau ansehen, ehe man ihm vertraut).


2. <t. + sich>
a)etw. zu tun wagen, sich getrauen (meist verneint od. fragend): ich traue mich/(selten, landsch.:) mir nicht, auf den Baum zu klettern; <auch o. Inf.:> du traust dich ja nicht (hast keinen Mut)!;

b)sich an eine Stelle od. von der Stelle wagen (meist verneint od. fragend): traust du dich allein in die Stadt, aus dem Haus?



3. von Amts wegen in einer staatlichen od. kirchlichen Zeremonie ehelich verbinden: der Standesbeamte, Pfarrer hat das Paar getraut; sich t. lassen.
trauen  

[sw. V.; hat] [mhd. truwen, ahd. tru(w)en, eigtl.= fest werden, verw. mit treu, urspr.= glauben, hoffen, zutrauen; 3: schon mhd., eigtl.= (dem Manne) anvertrauen]: 1. Vertrauen zu jmdm., etw. haben; jmdm., einer Sache Glauben schenken; nichts Böses hinter jmdm., etw. vermuten: dieser Frau kann man t.; ich traue seinen Worten nicht [recht]; seinen Versprechungen ist nicht zu t.; Spr trau, schau, wem! (man soll sich einen Menschen erst genau ansehen, ehe man ihm vertraut). 2. [t.+ sich] a) etw. zu tun wagen, sich getrauen (meist verneint od. fragend): ich traue mich/(selten, landsch.:) mir nicht, auf den Baum zu klettern; [auch o. Inf.:] du traust dich ja nicht (hast keinen Mut)!; b) sich an eine Stelle od. von der Stelle wagen (meist verneint od. fragend): traust du dich allein in die Stadt, aus dem Haus? 3. von Amts wegen in einer staatlichen od. kirchlichen Zeremonie ehelich verbinden: der Standesbeamte, Pfarrer hat das Paar getraut; sich t. lassen.
trauen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> jmdn. ~ jmds. Eheschließung standesamtl. beurkunden od. kirchl. segnen; der Pfarrer, der Standesbeamte traut das Brautpaar; sich ~ lassen die Ehe schließen; sich kirchlich, standesamtlich ~ lassen
2 <V.i.> jmdm. od. einer Sache ~ glauben, Vertrauen schenken; trau, schau, wem <Sprichw.> bevor du jmdm. Vertrauen schenkst, erwäge erst, ob du ihm glauben kannst; jmdm. od. einer Sache nicht (recht) ~; ich traute meinen Augen, Ohren kaum, als ich das sah, hörte ich glaubte nicht richtig zu sehen, zu hören; ich traue dem Frieden nicht (recht) <fig.; umg.> ich habe Bedenken dagegen; jmdm. nicht über den Weg ~ <verstärkend>
3 <V. refl.> sich ~, etwas zu tun wagen, etwas zu tun; er traut sich nicht; du traust dich, <umg. a.> dir nur nicht! (anstachelnde Aufforderung, etwas Leichtsinniges zu tun); er traute sich nicht, sie zu fragen; ich trau' mich nicht aus dem Haus, ins Haus [1. <mhd. truwen „hoffen, erwarten, vermuten, anvertrauen“ <ahd. (ga)tru(w)en „vertrauen, glauben, hoffen, zutrauen“, 2. <mhd. triuwen <got. trauan „fest werden“; verwandt mit treu, Trost]
['trau·en]
[traue, traust, traut, trauen, traute, trautest, trauten, trautet, trauest, trauet, trau, getraut, trauend]