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trieb  

Trieb, der; -[e]s, -e [mhd. trīp, zu: trīben, ↑ treiben u. eigtl. = das Treiben]:

1.a)(oft vom Instinkt gesteuerter) innerer Antrieb, der auf die Befriedigung starker, oft lebensnotwendiger Bedürfnisse zielt: ein heftiger, unwiderstehlicher, unbezähmbarer, blinder, tierischer T.; ein edler, natürlicher, mütterlicher T.; sexuelle, verdrängte, sadistische -e; einen T. (starken Hang) zum Verbrechen haben; sie spürte den T. in sich, sich schöpferisch zu betätigen; seine -e zügeln, bezähmen, beherrschen, verdrängen, befriedigen; seinen -en nachgeben, freien Lauf lassen; er lässt sich ganz von seinen -en leiten, ist von seinen -en beherrscht, bestimmt;

b)<o. Pl.> (veraltend) Lust, Verlangen, etw. zu tun: nicht den leisesten, keinen besonderen T. zu etw. haben.



2.junger, sich gerade bildender Teil einer Pflanze, der später Blätter entwickelt u. oft verholzt; junger Spross (1 a) : ein kräftiger T.; die Pflanze hat junge, frische -e entwickelt; die -e an einem Obstbaum be-, zurückschneiden.


3.(Technik) a)Übertragung einer Kraft, eines Drehmoments;

b)Vorrichtung zur Übertragung einer Kraft, eines Drehmoments.



4.(Technik) Zahnrad mit einer nur geringen Anzahl von Zähnen.
trieb: ↑ treiben .
trieb  

Trieb, der; -[e]s, -etrieb vgl. treiben
Trieb  


1. Bedürfnis, Begierde, Drang, Hang, Hunger, innere Regung, Instinkt, Leidenschaft, Lust, Neigung, Passion, Sehnsucht, Sucht, Zwang; (geh.): Begehren, Fieber, Verlangen; (bildungsspr.): Manie.

2. Ableger, Ansatz, Keim, Schössling, Spross.

[Trieb]
[Triebes, Triebs, Triebe, Trieben]
trieb  

Trieb, der; -[e]s, -e [mhd. trīp, zu: trīben, ↑ treiben u. eigtl. = das Treiben]:

1.
a)(oft vom Instinkt gesteuerter) innerer Antrieb, der auf die Befriedigung starker, oft lebensnotwendiger Bedürfnisse zielt: ein heftiger, unwiderstehlicher, unbezähmbarer, blinder, tierischer T.; ein edler, natürlicher, mütterlicher T.; sexuelle, verdrängte, sadistische -e; einen T. (starken Hang) zum Verbrechen haben; sie spürte den T. in sich, sich schöpferisch zu betätigen; seine -e zügeln, bezähmen, beherrschen, verdrängen, befriedigen; seinen -en nachgeben, freien Lauf lassen; er lässt sich ganz von seinen -en leiten, ist von seinen -en beherrscht, bestimmt;

b)<o. Pl.> (veraltend) Lust, Verlangen, etw. zu tun: nicht den leisesten, keinen besonderen T. zu etw. haben.



2.junger, sich gerade bildender Teil einer Pflanze, der später Blätter entwickelt u. oft verholzt; junger Spross (1 a): ein kräftiger T.; die Pflanze hat junge, frische -e entwickelt; die -e an einem Obstbaum be-, zurückschneiden.


3.(Technik)
a)Übertragung einer Kraft, eines Drehmoments;

b)Vorrichtung zur Übertragung einer Kraft, eines Drehmoments.



4.(Technik) Zahnrad mit einer nur geringen Anzahl von Zähnen.
trieb: ↑ treiben.
trieb  

n.
<m. 1>
1 (innerer) Antrieb, Drang, (innere) treibende Kaft (Natur~, Nahrungs~); geschlechtl. Verlangen (Geschlechts~, Fortpflanzungs~); Kraftübertragung von einer Welle auf eine andere (Ketten~, Riemen~, Seil~, Zahnrad~);<Feinmechanik> dem Ritzel entsprechendes kleines Zahnrad mit wenig Zähnen; Sy Triebrad; neuer, sich entwickelnder Teil einer Pflanze, <veraltet> das Treiben der Herde (Ab~, Auf~); Viehweg; Weiderecht
2 ;seinen (geschlechtl.) ~ befriedigen; seine ~e beherrschen; ich habe keinen, nicht den geringsten ~ dazu <umg.> keine Energie, keine Lust; seinen ~en nachgeben
3 ;der Not gehorchend, nicht dem eignen ~e (Schiller, Braut von Messina, I, 1); junge ~e (an den Bäumen); sinnlicher ~ [<mhd. trip; treiben, Trift]
[Trieb]
[Triebes, Triebs, Triebe, Trieben]n.
treiben
[trieb]
[triebes, triebs, triebe, trieben]