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trocken  

trọ|cken <Adj.> [mhd. trucken, ahd. truckan, H. u.]:

1.a)nicht von Feuchtigkeit (bes. Wasser) durchdrungen od. von außen, an der Oberfläche damit benetzt, bedeckt; frei von Feuchtigkeit, Nässe: -e Wäsche, Schuhe; sie soll das -e Geschirr in den Schrank stellen; -e Erde; -er Boden; -e Straßen; -e Luft; -e Kälte (kalte Witterung mit geringer Luftfeuchtigkeit); sie hörte alles -en Auges (geh.; ohne weinen zu müssen, ohne Rührung) an; sich t. (mit einem elektrischen Rasierapparat) rasieren; -e Bohrungen (Jargon; ergebnislose Bohrungen nach Erdöl); die Farben, die Haare sind noch nicht t.; bitte das Geschirr sorgfältig t. reiben; ich muss die Wäsche noch t. schleudern; er hat den Boden nicht richtig t. gewischt; etw. t. (in trockenem Zustand) bügeln, reinigen; wir sind noch t. (bevor es regnete) nach Hause gekommen; wenigstens sitzen wir hier t. (im Trockenen); <subst.:> sie war froh, als sie wieder auf dem Trock[e]nen war (auf trockenem, festem Boden stand, an Land war); im Trock[e]nen (an einem trockenen, vor dem Regen geschützten Platz);

*auf dem Trock[e]nen sitzen/(auch:) sein (ugs.: nicht mehr weiterkommen, festsitzen u. keine Lösung finden. bes. aus finanziellen Gründen in Verlegenheit, handlungsunfähig sein. scherzh.; vor einem leeren Glas sitzen, nichts mehr zu trinken haben; urspr. wohl bezogen auf ein Schiff, das auf Grund gelaufen ist od. bei Ebbe festliegt);

b)keine, nur geringe Niederschläge aufweisend; niederschlags-, regenarm: -es Klima; ein -er Sommer, Herbst; es war im Ganzen ein sehr -es Jahr; bei -em Wetter (wenn es nicht regnet) ist er immer draußen;

c)die ursprünglich vorhandene [erwünschte] Feuchtigkeit verloren, abgegeben habend; ausgetrocknet, ausgedorrt: -es Holz, Laub, Heu; -e Zweige; er mag kein -es (altbackenes, nicht mehr frisches) Brot; sie hatte einen ganz -en Hals; ihre Lippen waren t.; das Brot ist leider t. geworden;

d)einen geringen, nicht genügenden Gehalt an feuchter, bes. fettiger Substanz aufweisend: eine -e Haut haben; das Fleisch dieser Tiere ist im Allgemeinen ziemlich t.; der Braten ist fast zu t. geworden;

e)ohne Aufstrich, Belag, ohne Beilage, [flüssige] Zutat: -es Brot an die Hühner verfüttern; sie isst lieber -en Kuchen als Obstkuchen; wir mussten die Kartoffeln, das Fleisch t. (ohne Soße) essen;

f)(Jargon) als Alkoholsüchtiger auf den Genuss jeglicher alkoholischer Getränke verzichtend: trockene Alkoholiker; er ist seit 20 Jahren t.;

g)(ugs.) (von einem Kleinkind) nicht mehr einnässend: unsere Kleine ist noch nicht, war schon mit 2 Jahren t.



2.(von Weinen o. Ä.) wenig unvergorenen Zucker enthaltend: sie bevorzugt -e Weine; der Sekt, Sherry ist mir zu t., ist extra t.


3.a)sehr nüchtern, allzu sachlich, ohne Ausschmückung, Fantasie u. daher oft ziemlich langweilig; nicht anregend, nicht unterhaltsam: eine -e Abhandlung, Arbeit; ein -er Bericht; ein -er Beruf; die -en Zahlen einer statistischen Erhebung; er ist ein ziemlich -er (nüchterner u. langweiliger) Mensch; das Thema ist mir zu t.;

b)sich schlicht, nüchtern auf die reine Information beschränkend; ohne Umschweife: eine -e Antwort, Bemerkung, Äußerung; sein Ton, seine Ausdrucksweise ist immer ziemlich t.; sie hat es ihr ganz t. ins Gesicht gesagt;

c)in seiner Sachlichkeit, Ungerührtheit, Unverblümtheit erheiternd, witzig wirkend: alle lachten über ihre -en Bemerkungen, Einwürfe, Zwischenrufe; einen -en Humor haben.



4.dem Klang nach spröde, hart, scharf [u. kurz]: der -e Knall eines Gewehrs; ein -es Lachen, Husten; die Boxen bringen die Bässe schön t.; der Ton des Instruments klingt, ist sehr t.; die Akustik in diesem Saal ist t. (es gibt wenig Nachhall).


5.a) (Sport Jargon, bes. Boxen, Fußball) in der Ausführung hart u. genau, dabei meist ohne große Vorbereitung durchgeführt u. für den Gegner überraschend: ein -er Schuss aus 17 Metern;

b)(Kfz-T. Jargon) stramm, straff, nicht locker oder weich: eine -e Federung.

trocken  

trọ|cken1. Groß- oder Kleinschreibung: a) Kleinschreibung:
- trockene Wäsche
- ein trockener Wein; dieser Wein ist am trockenstenb) Großschreibung:
- auf dem Trockenen (auf trockenem Boden) stehen
- auf dem Trockenen sein/sitzen (ugs. für festsitzen, nicht weiterkommen; [aus finanziellen Gründen] in Verlegenheit sein; nichts mehr zu trinken haben)
- nach dem Regen wieder im Trockenen (auf trockenem Boden) sein; dort werden wir endlich im Trockenen (ugs. für geborgen) sein
- sein Schäfchen ins Trockene bringen, im Trockenen haben (ugs. für sich wirtschaftlich sichern, gesichert haben)2. Schreibung in Verbindung mit Verben:
- die Haare trocken schneiden
- die Wäsche wird bald ganz trocken sein
- wir wollen trocken (im Trockenen) sitzen; aber sie ließen uns bei dieser Einladung trockensitzen (ohne Getränke sitzen)
- die Kartoffeln sollen [ganz] trocken (an einem trockenen Ort) liegen
- der Anzug darf nur trocken (in trockenem Zustand) gereinigt werden
- sich trocken rasieren
- die Wäsche trocken schleudern od. trockenschleudern (durch Schleudern trocknen); das Hemd trocken bügeln od. trockenbügeln (durch Bügeln trocknen); aber nur trocken (in trockenem Zustand) bügeln
- die Fläche soll trocken gerieben od. trockengerieben (durch Reiben getrocknet) werden
- der Sumpf wird trockengelegt (ausgetrocknet, entwässert)
- den Fußboden trocken wischen od. trockenwischen (durch Wischen trocknen); aber nur den Fußboden trocken (mit einem trockenen Tuch) wischen
- die Haare trocken föhnen od. trockenföhnen (durch Föhnen trocknen)
- die Kuh hat mehrere Wochen trockengestanden (keine Milch gegeben)
trocken  


1. a) frei von Feuchtigkeit/Nässe, niederschlagsarm, nicht feucht/nass, regenarm, wasserarm; (ugs.): knochentrocken.

b) ausgedorrt, ausgedörrt, ausgetrocknet, dürr, eingetrocknet, verdorrt, vertrocknet, verwelkt, welk.

c) alt[backen], hart, nicht [mehr] frisch; (derb): furztrocken; (nordd.): dröge.

d) abstinent, enthaltsam.

e) nicht mehr einnässend, sauber.

2. brut, dry, herb, sauer, säuerlich, sec.

3. a) fantasielos, langweilig, nicht anregend/unterhaltsam, nüchtern, ohne Ausschmückung/Fantasie, poesielos, sachlich; (ugs.): ohne Pfiff; (salopp): furztrocken; (emotional): strohtrocken; (abwertend): akademisch, fade; (geh., oft abwertend): prosaisch; (bildungsspr., Fachspr.): emotionslos.

b) direkt, nüchtern, ohne Umschweife, schlicht.

c) amüsant, belustigend, erheiternd, komisch, witzig.

4. hart, scharf, spröde.

[trocken]
[trockener, trockene, trockenes, trockenen, trockenem, trockenerer, trockenere, trockeneres, trockeneren, trockenerem, trockenster, trockenste, trockenstes, trockensten, trockenstem]
trocken  

trọ|cken <Adj.> [mhd. trucken, ahd. truckan, H. u.]:

1.
a)nicht von Feuchtigkeit (bes. Wasser) durchdrungen od. von außen, an der Oberfläche damit benetzt, bedeckt; frei von Feuchtigkeit, Nässe: -e Wäsche, Schuhe; sie soll das -e Geschirr in den Schrank stellen; -e Erde; -er Boden; -e Straßen; -e Luft; -e Kälte (kalte Witterung mit geringer Luftfeuchtigkeit); sie hörte alles -en Auges (geh.; ohne weinen zu müssen, ohne Rührung) an; sich t. (mit einem elektrischen Rasierapparat) rasieren; -e Bohrungen (Jargon; ergebnislose Bohrungen nach Erdöl); die Farben, die Haare sind noch nicht t.; bitte das Geschirr sorgfältig t. reiben; ich muss die Wäsche noch t. schleudern; er hat den Boden nicht richtig t. gewischt; etw. t. (in trockenem Zustand) bügeln, reinigen; wir sind noch t. (bevor es regnete) nach Hause gekommen; wenigstens sitzen wir hier t. (im Trockenen); <subst.:> sie war froh, als sie wieder auf dem Trock[e]nen war (auf trockenem, festem Boden stand, an Land war); im Trock[e]nen (an einem trockenen, vor dem Regen geschützten Platz);

*auf dem Trock[e]nen sitzen/(auch:) sein (ugs.: nicht mehr weiterkommen, festsitzen u. keine Lösung finden. bes. aus finanziellen Gründen in Verlegenheit, handlungsunfähig sein. scherzh.; vor einem leeren Glas sitzen, nichts mehr zu trinken haben; urspr. wohl bezogen auf ein Schiff, das auf Grund gelaufen ist od. bei Ebbe festliegt);

b)keine, nur geringe Niederschläge aufweisend; niederschlags-, regenarm: -es Klima; ein -er Sommer, Herbst; es war im Ganzen ein sehr -es Jahr; bei -em Wetter (wenn es nicht regnet) ist er immer draußen;

c)die ursprünglich vorhandene [erwünschte] Feuchtigkeit verloren, abgegeben habend; ausgetrocknet, ausgedorrt: -es Holz, Laub, Heu; -e Zweige; er mag kein -es (altbackenes, nicht mehr frisches) Brot; sie hatte einen ganz -en Hals; ihre Lippen waren t.; das Brot ist leider t. geworden;

d)einen geringen, nicht genügenden Gehalt an feuchter, bes. fettiger Substanz aufweisend: eine -e Haut haben; das Fleisch dieser Tiere ist im Allgemeinen ziemlich t.; der Braten ist fast zu t. geworden;

e)ohne Aufstrich, Belag, ohne Beilage, [flüssige] Zutat: -es Brot an die Hühner verfüttern; sie isst lieber -en Kuchen als Obstkuchen; wir mussten die Kartoffeln, das Fleisch t. (ohne Soße) essen;

f)(Jargon) als Alkoholsüchtiger auf den Genuss jeglicher alkoholischer Getränke verzichtend: trockene Alkoholiker; er ist seit 20 Jahren t.;

g)(ugs.) (von einem Kleinkind) nicht mehr einnässend: unsere Kleine ist noch nicht, war schon mit 2 Jahren t.



2.(von Weinen o. Ä.) wenig unvergorenen Zucker enthaltend: sie bevorzugt -e Weine; der Sekt, Sherry ist mir zu t., ist extra t.


3.
a)sehr nüchtern, allzu sachlich, ohne Ausschmückung, Fantasie u. daher oft ziemlich langweilig; nicht anregend, nicht unterhaltsam: eine -e Abhandlung, Arbeit; ein -er Bericht; ein -er Beruf; die -en Zahlen einer statistischen Erhebung; er ist ein ziemlich -er (nüchterner u. langweiliger) Mensch; das Thema ist mir zu t.;

b)sich schlicht, nüchtern auf die reine Information beschränkend; ohne Umschweife: eine -e Antwort, Bemerkung, Äußerung; sein Ton, seine Ausdrucksweise ist immer ziemlich t.; sie hat es ihr ganz t. ins Gesicht gesagt;

c)in seiner Sachlichkeit, Ungerührtheit, Unverblümtheit erheiternd, witzig wirkend: alle lachten über ihre -en Bemerkungen, Einwürfe, Zwischenrufe; einen -en Humor haben.



4.dem Klang nach spröde, hart, scharf [u. kurz]: der -e Knall eines Gewehrs; ein -es Lachen, Husten; die Boxen bringen die Bässe schön t.; der Ton des Instruments klingt, ist sehr t.; die Akustik in diesem Saal ist t. (es gibt wenig Nachhall).


5.
a) (Sport Jargon, bes. Boxen, Fußball) in der Ausführung hart u. genau, dabei meist ohne große Vorbereitung durchgeführt u. für den Gegner überraschend: ein -er Schuss aus 17 Metern;

b)(Kfz-T. Jargon) stramm, straff, nicht locker oder weich: eine -e Federung.

trocken  

Adj. [mhd. trucken, ahd. truckan, H. u.]: 1. a) nicht von Feuchtigkeit (bes. Wasser) durchdrungen od. von außen, an der Oberfläche damit benetzt, bedeckt; frei von Feuchtigkeit, Nässe: -e Wäsche, Schuhe; sie soll das -e Geschirr in den Schrank stellen; -e Erde; -er Boden; -e Straßen; -e Luft; -e Kälte (kalte Witterung mit geringer Luftfeuchtigkeit); sie hörte alles -en Auges (geh.; ohne weinen zu müssen, ohne Rührung) an; -e Bohrungen (Jargon; ergebnislose Bohrungen nach Erdöl); die Farben, die Haare sind noch nicht t.; etw. t. (in trockenem Zustand) bügeln, reinigen; sich t. (mit einem elektrischen Rasierapparat) rasieren; wir sind noch t. (bevor es regnete) nach Hause gekommen; wenn wir hier noch länger t. sitzen (ugs.; nicht mit Getränken versorgt werden), gehen wir; einige Milchkühe standen t. (Landw.; gaben aufgrund ihres Trächtigseins keine Milch); [subst.:] sie war froh, als sie wieder auf dem Trock[e]nen war (auf trockenem, festem Boden stand, an Land war); im Trock[e]nen (an einem trockenen, vor dem Regen geschützten Platz); auf dem Trock[e]nen sitzen/(auch:) sein (ugs.; 1. nicht mehr weiterkommen, festsitzen u. keine Lösung finden. 2. bes. aus finanziellen Gründen in Verlegenheit, handlungsunfähig sein. 3. scherzh.; vor einem leeren Glas sitzen, nichts mehr zu trinken haben; urspr. wohl bezogen auf ein Schiff, das auf Grund gelaufen ist od. bei Ebbe festliegt); b) keine, nur geringe Niederschläge aufweisend; niederschlags-, regenarm: -es Klima; ein -er Sommer, Herbst; es war im Ganzen ein sehr -es Jahr; bei -em Wetter (wenn es nicht regnet) ist er immer draußen; c) die ursprünglich vorhandene [erwünschte] Feuchtigkeit verloren, abgegeben habend; ausgetrocknet, ausgedorrt: -es Holz, Laub, Heu; -e Zweige; er mag kein -es (altbackenes, nicht mehr frisches) Brot; sie hatte einen ganz -en Hals; ihre Lippen waren t.; das Brot ist leider t. geworden; d) einen geringen, nicht genügenden Gehalt an feuchter, bes. fettiger Substanz aufweisend: eine -e Haut haben; das Fleisch dieser Tiere ist im Allgemeinen ziemlich t.; der Braten ist fast zu t. geworden; e) ohne Aufstrich, Belag, ohne Beilage, [flüssige] Zutat: -es Brot an die Hühner verfüttern; sie isst lieber -en Kuchen als Obstkuchen; wir mussten die Kartoffeln, das Fleisch t. (ohne Soße) essen; f) (Jargon) als Alkoholsüchtiger auf den Genuss jeglicher alkoholischer Getränke verzichtend: -e Alkoholiker; er ist seit 20 Jahren t.; g) (ugs.) (von einem Kleinkind) nicht mehr einnässend: unsere Kleine ist noch nicht, war schon mit 2 Jahren t. 2. (von Weinen o.Ä.) wenig unvergorenen Zucker enthaltend: sie bevorzugt -e Weine; der Sekt, Sherry ist mir zu t., ist extra t. 3. a) sehr nüchtern, allzu sachlich, ohne Ausschmückung, Fantasie u. daher oft ziemlich langweilig; nicht anregend, nicht unterhaltsam: eine -e Abhandlung, Arbeit; ein -er Bericht; ein -er Beruf; die -en Zahlen einer statistischen Erhebung; er ist ein ziemlich -er (nüchterner u. langweiliger) Mensch; das Thema ist mir zu t.; b) sich schlicht, nüchtern auf die reine Information beschränkend; ohne Umschweife: eine -e Antwort, Bemerkung, Äußerung; sein Ton, seine Ausdrucksweise ist immer ziemlich t.; sie hat es ihr ganz t. ins Gesicht gesagt; c) in seiner Sachlichkeit, Ungerührtheit, Unverblümtheit erheiternd, witzig wirkend: alle lachten über ihre -en Bemerkungen, Einwürfe, Zwischenrufe; einen -en Humor haben. 4. dem Klang nach spröde, hart, scharf [u. kurz]: der -e Knall eines Gewehrs; ein -es Lachen, Husten; die Boxen bringen die Bässe schön t.; der Ton des Instruments klingt, ist sehr t.; die Akustik in diesem Saal ist t. (es gibt wenig Nachhall). 5. a) (Sport Jargon, bes. Boxen, Fußball) in der Ausführung hart u. genau, dabei meist ohne große Vorbereitung durchgeführt u. für den Gegner überraschend: ein -er Schuss aus 17 Metern; b) (Kfz-T. Jargon) stramm, straff, nicht locker oder weich: eine -e Federung.
trocken  

n.
<-k·k-> 'tro·cken <Adj.>
1 ohne Feuchtigkeit, dürr (Erde, Zweig); <fig.> langweilig, ohne Schwung (Vortrag); witzig-nüchtern (Bemerkung, Antwort); herb, nicht gezuckert (Sekt); schlank, von edler Rasse (Pferd); <umg.> nicht mehr rauschgiftsüchtig, <bes.> nicht mehr alkoholsüchtig
2 ~en Auges zusehen ohne Rührung, ohne Mitleid; ~ Brot macht Wangen rot <Sprichw.> hartes B. (weil man stärker kauen muss); ~e Destillation Destillation; keinen ~en Faden (mehr) am Leibe haben <umg.> durchnässt sein; einen ~en Hals haben; einen ~en Humor haben <fig.> ~e Luft, ~er Sommer, ~es Wetter; ~e Schuhe, Strümpfe anziehen
3 das Brot ~ essen ohne Aufstrich; wir wollen sehen, dass wir noch ~ heimkommen ehe es zu regnen anfängt; sich ~ rasieren mit dem elektr. Rasierapparat, ohne Seife; „…“ sagte er ~ <fig.> das Buch ist ~ geschrieben <fig.> sein: er ist seit zwei Jahren ~ <umg.> die Wäsche ist schon, noch nicht ~; ~ sitzen <umg.> nichts mehr im Glas haben, ausgetrunken haben; die Kuh steht ~ gibt keine Milch;
4 auf dem Trockenen sitzen <fig.; umg.> nicht weiterkönnen, in einer unangenehmen Lage sein (bes. finanziell); er ist noch nicht ~ hinter den Ohren <fig.; umg.> noch unreif, kindlich;[<mhd. trucken <ahd. truckan, truchan <germ. *druknu-, neben *drugi- u. *drougi]
['trocken]
[trockens, trockener, trockene, trockenes, trockenen, trockenem, trockenerer, trockenere, trockeneres, trockeneren, trockenerem, trockenster, trockenste, trockenstes, trockensten, trockenstem]