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trotz  

Trọtz, der; -es [mhd. traz, (md.) trotz, H. u.]: hartnäckiger [eigensinniger] Widerstand gegen eine Autorität aus dem Gefühl heraus, im Recht zu sein: kindlicher, kindischer, unbändiger, hartnäckiger T.; wogegen richtet sich ihr T.?; dem Kind den T. auszutreiben versuchen; jmdm. T. bieten; etw. aus T., mit stillem, geheimem, bewusstem T. tun; in wütendem T. mit dem Fuß aufstampfen; diese Krankheit bietet der Medizin immer noch T.;

*jmdm., einer Sache zum T. (trotz, entgegen): den Kritiken zum T.; allen Warnungen zum T.trọtz <Präp. mit Gen., seltener mit Dativ> [aus formelhaften Wendungen wie »Trotz sei ...«, »zu(m) Trotz«]: obwohl eine Person od. Sache einem bestimmten Vorgang, Tatbestand o. Ä. entgegensteht, ihn eigentlich unmöglich machen sollte; ungeachtet; ohne Rücksicht auf: t. aller Bemühungen; t. heftiger Schmerzen; t. Beweisen; sie traten die Reise t. dichten Nebels/t. dichtem Nebel an; t. Frosts und Schnees/t. Frost und Schnee; t. des Regens gingen wir spazieren; t. allem/alledem blieben sie Freunde; t. der/den Strapazen ihrer Tournee waren die Akteure quicklebendig.
trotz  

Trọtz, der; -es; aus Trotz; dir zum Trotz; Trotz bietentrọtzPräposition mit Genitiv:
- trotz des Regens
- trotz vieler ErmahnungenBes. südd., schweiz. und österr. auch mit Dativ:
- trotz dem Regen
- trotz vielen Ermahnungen

Allgemein häufiger mit Dativ, wenn Artikel oder Pronomen fehlen, und immer, wenn der Genitiv im Plural nicht erkennbar ist oder wenn ein Genitivattribut zwischen »trotz« und das davon abhängende Substantiv tritt:
- trotz heftigem Regen
- trotz nassem Asphalt
- trotz Beweisen
- trotz Atomkraftwerken
- trotz des Bootes heftigem Schwanken

Ebenso in:
- trotz all[e]dem
- trotz allemEin stark gebeugtes Substantiv im Singular ohne Artikel und Attribut bleibt oft ungebeugt:
- trotz Regen [und Kälte]
- trotz Umbau
trotz  

Bockigkeit, Eigensinn, Eigenwille, Eigenwilligkeit, Störrischkeit, Widerborstigkeit, Widersetzlichkeit, Widerspenstigkeit; (bildungsspr.): Renitenz; (ugs.): Bockbeinigkeit, Dickköpfigkeit; (abwertend): Halsstarrigkeit, Starrsinn.
[Trotz]entgegen, obgleich, obwohl, ohne Rücksicht, unbeschadet, wenn auch, wenngleich; (geh.): obschon, ungeachtet.
[trotz]
trotz  

Trọtz, der; -es [mhd. traz, (md.) trotz, H. u.]: hartnäckiger [eigensinniger] Widerstand gegen eine Autorität aus dem Gefühl heraus, im Recht zu sein: kindlicher, kindischer, unbändiger, hartnäckiger T.; wogegen richtet sich ihr T.?; dem Kind den T. auszutreiben versuchen; jmdm. T. bieten; etw. aus T., mit stillem, geheimem, bewusstem T. tun; in wütendem T. mit dem Fuß aufstampfen; diese Krankheit bietet der Medizin immer noch T.;

*jmdm., einer Sache zum T. (trotz, entgegen): den Kritiken zum T.; allen Warnungen zum T.trọtz <Präp. mit Gen., seltener mit Dativ> [aus formelhaften Wendungen wie »Trotz sei ...«, »zu(m) Trotz«]: obwohl eine Person od. Sache einem bestimmten Vorgang, Tatbestand o. Ä. entgegensteht, ihn eigentlich unmöglich machen sollte; ungeachtet; ohne Rücksicht auf: t. aller Bemühungen; t. heftiger Schmerzen; t. Beweisen; sie traten die Reise t. dichten Nebels/t. dichtem Nebel an; t. Frosts und Schnees/t. Frost und Schnee; t. des Regens gingen wir spazieren; t. allem/alledem blieben sie Freunde; t. der/den Strapazen ihrer Tournee waren die Akteure quicklebendig.
trotz  

[Präp. mit Gen., seltener mit Dativ] [aus formelhaften Wendungen wie ?Trotz sei ...?, ?zu(m) Trotz?]: obwohl eine Person od. Sache einem bestimmten Vorgang, Tatbestand o.Ä. entgegensteht, ihn eigentlich unmöglich machen sollte; ungeachtet; ohne Rücksicht auf: t. aller Bemühungen; t. heftiger Schmerzen; t. Beweisen; sie traten die Reise t. dichten Nebels/t. dichtem Nebel an; t. Frosts und Schnees/t. Frost und Schnee; t. des Regens gingen wir spazieren; t. allem/alledem blieben sie Freunde; t. der/den Strapazen ihrer Tournee waren die Akteure quicklebendig.
Trotz  

Trotz, Widerwille
[Widerwille]
trotz  

n.
<m.; -es; unz.> Widersetzlichkeit, Unfügsamkeit, Dickköpfigkeit, Eigensinn; jmdm. od. einer Gefahr ~ bieten Widerstand entgegensetzen; kindlicher, kindischer ~; etwas aus ~ tun od. nicht tun; dir zum ~ bleibe ich hier gerade weil du es anders willst; seiner Warnung zum ~ hat sie es doch getan trotz seiner W., gerade weil er sie gewarnt hatte; [<mhd. tratz, trutz, mnddt. trot „Widersetzlichkeit“; zu mhd. tratzen, tretzen „trotzen“, tratz „trotzig“]
[Trotz]n.
<Präp., urspr. m. Dat., heute meist m. Gen.> ungeachtet; ~ allem, ~ alledem war es doch schön; ~ seiner Erfolge ist er bescheiden geblieben; ~ des Regens machten wir eine Wanderung; ~ aller Vorsicht stürzte er obwohl er vorsichtig war; [Trotz]
[trotz]