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trotzen  

trọt|zen <sw. V.; hat> [mhd. tratzen, trutzen, zu ↑ Trotz ]:

1.(geh.) in festem Vertrauen auf seine Kraft, sein Recht einer Person od. Sache, die eine Bedrohung darstellt, Widerstand leisten, der Herausforderung durch sie standhalten: den Gefahren, den Stürmen, der Kälte, dem Hungertod, dem Schicksal t.; er wagte es, dem Chef zu t.; diese Krankheit scheint jeder Behandlung zu t.


2.a)aus einem bestimmten Anlass trotzig (1) sein: das Kind trotzte;

b)trotzend (2 a) äußern, sagen;

c)(landsch.) jmdm. böse sein: mit jmdm. t.

trotzen  

sich aufbäumen, sich auflehnen, die Stirn bieten, entgegentreten, entgegenwirken, Front machen, opponieren, Sturm laufen, sich wehren, sich widersetzen, Widerspruch erheben, Widerstand leisten, sich zur Wehr setzen; (geh.): aufbegehren, sich bäumen, frondieren; (bildungsspr.): rebellieren, revoltieren; (ugs.): auf die Barrikaden gehen/steigen, sich auf die Hinterbeine setzen/stellen, aufmucken, meutern; (geh. veraltend): aufstehen; (veraltet): trutzen.
[trotzen]
[trotze, trotzt, trotzte, trotztest, trotzten, trotztet, trotzest, trotzet, trotz, getrotzt, trotzend]
trotzen  

trọt|zen <sw. V.; hat> [mhd. tratzen, trutzen, zu ↑ Trotz]:

1.(geh.) in festem Vertrauen auf seine Kraft, sein Recht einer Person od. Sache, die eine Bedrohung darstellt, Widerstand leisten, der Herausforderung durch sie standhalten: den Gefahren, den Stürmen, der Kälte, dem Hungertod, dem Schicksal t.; er wagte es, dem Chef zu t.; diese Krankheit scheint jeder Behandlung zu t.


2.
a)aus einem bestimmten Anlass trotzig (1) sein: das Kind trotzte;

b)trotzend (2 a) äußern, sagen;

c)(landsch.) jmdm. böse sein: mit jmdm. t.

trotzen  

[sw. V.; hat] [mhd. tratzen, trutzen, zu Trotz]: 1. (geh.) in festem Vertrauen auf seine Kraft, sein Recht einer Person od. Sache, die eine Bedrohung darstellt, Widerstand leisten, der Herausforderung durch sie standhalten: den Gefahren, den Stürmen, der Kälte, dem Hungertod, dem Schicksal t.; er wagte es, dem Chef zu t.; Ü diese Krankheit scheint jeder Behandlung zu t. 2. a) aus einem bestimmten Anlass trotzig (1) sein: das Kind trotzte; b) trotzend (2 a) äußern, sagen; c) (landsch.) jmdm. böse sein: mit jmdm. t.
trotzen  

erdulden, jemandem trotzen, tapfer ertragen
[erdulden, ertragen]
trotzen  

v.
<V.i.; hat> jmdm. od. einer Sache ~ Trotz bieten, Widerstand entgegensetzen; widersetzlich, dickköpfig sein (von Kindern); einer Gefahr ~; diese Pflanzen ~ jeder Witterung, auch der größten Kälte [Trotz]
['trot·zen]
[trotze, trotzt, trotzen, trotzte, trotztest, trotzten, trotztet, trotzest, trotzet, trotz, getrotzt, trotzend]