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Tugend  

Tu|gend, die; -, -en [mhd. tugent, ahd. tugund, zu ↑ taugen u. eigtl. = Tauglichkeit, Kraft]:

1.<o. Pl.> Tugendhaftigkeit: T. üben; niemand zweifelt an seiner T.; sie ist ein Ausbund an/von T.


2.sittlich wertvolle Eigenschaft (eines Menschen): die T. der Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit, Bescheidenheit; die christlichen, sozialistischen -en; weibliche, männliche, preußische, militärische -en; jeder Mensch hat seine -en und seine Fehler.


3.<o. Pl.> (veraltet) a)Keuschheit;

b)Jungfräulichkeit (1) .

Tugend  

Tu|gend, die; -, -en
Tugend  


1. Anständigkeit, Integrität, Makellosigkeit, Moral, moralische Reinheit, Redlichkeit, Unbescholtenheit, Unverdorbenheit; (veraltend): Sittsamkeit; (geh. veraltend): Keuschheit; (scherzh., sonst veraltet): Züchtigkeit.

2. Eigenschaft, Stärke, Qualität.

[Tugend]
[Tugenden]
Tugend  

Tu|gend, die; -, -en [mhd. tugent, ahd. tugund, zu ↑ taugen u. eigtl. = Tauglichkeit, Kraft]:

1.<o. Pl.> Tugendhaftigkeit: T. üben; niemand zweifelt an seiner T.; sie ist ein Ausbund an/von T.


2.sittlich wertvolle Eigenschaft (eines Menschen): die T. der Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit, Bescheidenheit; die christlichen, sozialistischen -en; weibliche, männliche, preußische, militärische -en; jeder Mensch hat seine -en und seine Fehler.


3.<o. Pl.> (veraltet)
a)Keuschheit;

b)Jungfräulichkeit (1).

Tugend  

n.
<f. 20; i.e.S.> sittlich hervorragende Eigenschaft; <veraltet> Jungfräulichkeit; <i.w.S.> sittlich einwandfreie, vorbildl. Haltung; den Pfad der ~ wandeln <fig.; meist iron.> sittsam sein; ein Ausbund an ~ <iron.> ein Mann mit vielen ~en [<mhd. tugend(e) <ahd. tugund „Tüchtigkeit, Kraft, Brauchbarkeit“ <germ. *dugunþu; taugen, tüchtig]
['Tu·gend]
[Tugenden]