[ - Collapse All ]
unterfangen  

Un|ter|fạn|gen, das; -s, -:

1.Unternehmen [dessen Erfolg nicht unbedingt gesichert ist, das im Hinblick auf sein Gelingen durchaus gewagt ist]: ein kühnes, gefährliches, löbliches U.


2.(Bauw.) das Unterlegen, Stützen eines Bauteils, Bauwerks zur Sicherung gegen Absinken o. Ä.
un|ter|fạn|gen, sich <st. V.; hat> [älter: unterfahen, mhd. undervāhen, ahd. untarfāhan = unterfangen (2) ; sich mit etw. beschäftigen]:

1.(geh.) a)es wagen, etw. Schwieriges zu tun: sich u., ein Meisterwerk der Malerei zu kopieren;

b)unverschämterweise für sich in Anspruch nehmen; sich erdreisten: wie konnte er sich dieser Redeweise u., sich u., dies zu behaupten?



2. (Bauw.) (ein Bauteil, Bauwerk) zur Sicherung gegen Absinken o. Ä. mit etw. Stützendem unterlegen.
Unterfangen  

Un|ter|fạn|gen, das; -s, - (Vorhaben; Wagnis)
unterfangen  

Experiment, Risiko, Unternehmen, Versuch, Vorhaben, Wagnis; (bes. schweiz.): Übung; (geh.): Wagestück; (bildungsspr.): Vabanquespiel; (auch abwertend): Abenteuer.
[Unterfangen]
[fange unter, fängst unter, fängt unter, fangen unter, fangt unter, fing unter, fingst unter, fingen unter, fingt unter, fangest unter, fanget unter, finge unter, fingest unter, finget unter, fang unter, untergefangen, unterfangend, unterzufangen]
a) das Risiko eingehen, den Mut haben, sich getrauen, riskieren, sich trauen, wagen; (ugs.): die Courage haben.

b) sich anmaßen, die Stirn haben, für sich in Anspruch nehmen, sich unterstehen; (geh.): sich erdreisten, sich erkühnen, sich vermessen; (ugs.): sich herausnehmen.

[unterfangen, sich]
[sich unterfangen, fange unter, fängst unter, fängt unter, fangen unter, fangt unter, fing unter, fingst unter, fingen unter, fingt unter, fangest unter, fanget unter, finge unter, fingest unter, finget unter, fang unter, untergefangen, unterfangend, unterzufangen, unterfangen sich]
unterfangen  

Un|ter|fạn|gen, das; -s, -:

1.Unternehmen [dessen Erfolg nicht unbedingt gesichert ist, das im Hinblick auf sein Gelingen durchaus gewagt ist]: ein kühnes, gefährliches, löbliches U.


2.(Bauw.) das Unterlegen, Stützen eines Bauteils, Bauwerks zur Sicherung gegen Absinken o. Ä.
un|ter|fạn|gen, sich <st. V.; hat> [älter: unterfahen, mhd. undervāhen, ahd. untarfāhan = unterfangen (2); sich mit etw. beschäftigen]:

1.(geh.)
a)es wagen, etw. Schwieriges zu tun: sich u., ein Meisterwerk der Malerei zu kopieren;

b)unverschämterweise für sich in Anspruch nehmen; sich erdreisten: wie konnte er sich dieser Redeweise u., sich u., dies zu behaupten?



2. (Bauw.) (ein Bauteil, Bauwerk) zur Sicherung gegen Absinken o. Ä. mit etw. Stützendem unterlegen.
unterfangen  

v.
<n. 14> Wagnis, Unternehmen; ein kühnes, schwieriges, gefährliches ~; das ist kein leichtes ~
[Un·ter'fan·gen]v.
<V. 132; hat>
1 <V.t.> = unterfahren; die Mauer wird ~
2 <V.refl.> sich ~, etwas zu tun wagen; sich einer Sache ~ wagen, eine S. zu beginnen, eine S. zu tun; wie konnte er sich ~ zu behaupten, dass … [eigtl. „von unter her anfassen“; fangen]
[un·ter'fan·gen]
[fange unter, fängst unter, fängt unter, fangen unter, fangt unter, fing unter, fingst unter, fingen unter, fingt unter, fangest unter, fanget unter, finge unter, fingest unter, finget unter, fang unter, untergefangen, unterfangend, unterzufangen]