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unterschlagen  

1ụn|ter|schla|gen <st. V.; hat>: (Beine, Arme) kreuzen (1) .

2un|ter|schla|gen <st. V.; hat> [mhd. underslahen, eigtl. = etw. unter etw. stecken]:

1.(bes. Rechtsspr.) Gelder, Werte o. Ä., die jmdm. anvertraut sind, vorsätzlich nicht für den vom rechtmäßigen Eigentümer gewollten Zweck verwenden, sondern für sich behalten, verwenden: Geld, Briefe u.


2.etw. Wichtiges nicht mitteilen; jmdm. etw. Mitteilens-, Erwähnenswertes vorenthalten, verheimlichen: eine wichtige Nachricht, entscheidende Tatsachen u.
unterschlagen  

un|ter|schla|gen (veruntreuen); sie hat [die Beitragsgelder] unterschlagen
unterschlagen  


1. hinterziehen, in die eigene Tasche stecken, stehlen, verschwinden lassen; (ugs.): auf die Seite bringen/schaffen; (salopp): sich unter den Nagel reißen; (scherzh.): entführen; (bes. Rechtsspr.): veruntreuen.

2. für sich behalten, geheim halten, nicht sagen/verraten, totschweigen, verheimlichen, verschweigen, vertuschen; (geh.): nicht preisgeben, verhehlen.

[unterschlagen]
[unterschlage, unterschlägst, unterschlägt, unterschlagt, unterschlug, unterschlugst, unterschlugen, unterschlugt, unterschlagest, unterschlaget, unterschlüge, unterschlügest, unterschlügen, unterschlüget, unterschlag, unterschlagend]
unterschlagen  

1ụn|ter|schla|gen <st. V.; hat>: (Beine, Arme) kreuzen (1).

2un|ter|schla|gen <st. V.; hat> [mhd. underslahen, eigtl. = etw. unter etw. stecken]:

1.(bes. Rechtsspr.) Gelder, Werte o. Ä., die jmdm. anvertraut sind, vorsätzlich nicht für den vom rechtmäßigen Eigentümer gewollten Zweck verwenden, sondern für sich behalten, verwenden: Geld, Briefe u.


2.etw. Wichtiges nicht mitteilen; jmdm. etw. Mitteilens-, Erwähnenswertes vorenthalten, verheimlichen: eine wichtige Nachricht, entscheidende Tatsachen u.
unterschlagen  

[st. V.; hat] [mhd. underslahen, eigtl.= etw. unter etw. stecken]: 1. (bes. Rechtsspr.) Gelder, Werte o.Ä., die jmdm. anvertraut sind, vorsätzlich nicht für den vom rechtmäßigen Eigentümer gewollten Zweck verwenden, sondern für sich behalten, verwenden: Geld, Briefe u. 2. etw. Wichtiges nicht mitteilen; jmdm. etw. Mitteilens-, Erwähnenswertes vorenthalten, verheimlichen: eine wichtige Nachricht, entscheidende Tatsachen u.
unterschlagen  

v.
<V.t. 216; hat> kreuzen, eins unter das andere legen (Unterarme, Unterschenkel); die Beine beim Sitzen ~; mit untergeschlagenen Armen dastehen
['un·ter|schla·gen]
[unterschlage, unterschlägst, unterschlägt, unterschlagen, unterschlagt, unterschlug, unterschlugst, unterschlugen, unterschlugt, unterschlagest, unterschlaget, unterschlüge, unterschlügest, unterschlügen, unterschlüget, unterschlag, unterschlagend]

v.
<V.t. 216; hat> unrechtmäßig zurückbehalten, veruntreuen (Geld, Brief); verheimlichen (Neuigkeit, Nachricht); eine Stelle im Text ~ nicht vorlesen, nicht sprechen, überspringen; der ~e Betrag konnte schließlich sichergestellt werden
[un·ter'schla·gen]
[unterschlage, unterschlägst, unterschlägt, unterschlagen, unterschlagt, unterschlug, unterschlugst, unterschlugen, unterschlugt, unterschlagest, unterschlaget, unterschlüge, unterschlügest, unterschlügen, unterschlüget, unterschlag, unterschlagend]