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unterstehen  

1ụn|ter|ste|hen <unr. V.; hat; südd., österr., schweiz. auch: ist> [mhd. understēn = sich unter etw. stellen]: unter etw. Schützendem stehen.

2un|ter|ste|hen <unr. V.; hat>:

1.a) in seinen Befugnissen jmdm., einer Institution o. Ä. unterstellt sein: niemandem u.;

b)2unterliegen (2) : ständiger Kontrolle u.; es untersteht keinem Zweifel (es besteht kein Zweifel), dass er die Unwahrheit gesagt hat.



2.<u. + sich> sich herausnehmen, erdreisten, etw. zu tun: untersteh dich nicht, darüber zu sprechen!; untersteh dich! (als Warnung, Drohung; unterlass das!).
unterstehen  

ụn|ter|ste|hen (unter einem schützenden Dach stehen); sie hat beim Regen untergestanden
unterstehen  

a) abhängen von, abhängig sein, angewiesen sein, unterstellt sein; (österr.): anstehen; (veraltend): untertan sein.

b) bestimmt werden, unterworfen sein.

[unterstehen]
[unterstehe, unterstehst, untersteht, unterstand, unterstandest, unterstanden, unterstandet, unterstehest, unterstehet, unterstände, unterstünde, unterständest, unterstündest, unterständen, unterstünden, unterständet, unterstündet, untersteh, unterstehend]

sich anmaßen, die Dreistigkeit/Frechheit/Kühnheit besitzen, die Stirn haben, geltend machen, sich [ge]trauen, sich vorwagen, wagen; (geh.): sich erdreisten, sich erkühnen, sich unterfangen, sich vermessen; (geh. abwertend): sich nicht entblöden; (ugs.): die Courage haben, sich herausnehmen; (veraltend): sich erkecken.
[unterstehen, sich]
[sich unterstehen, unterstehe, unterstehst, untersteht, unterstand, unterstandest, unterstanden, unterstandet, unterstehest, unterstehet, unterstände, unterstünde, unterständest, unterstündest, unterständen, unterstünden, unterständet, unterstündet, untersteh, unterstehend, unterstehen sich]
unterstehen  

1ụn|ter|ste|hen <unr. V.; hat; südd., österr., schweiz. auch: ist> [mhd. understēn = sich unter etw. stellen]: unter etw. Schützendem stehen.

2un|ter|ste|hen <unr. V.; hat>:

1.
a) in seinen Befugnissen jmdm., einer Institution o. Ä. unterstellt sein: niemandem u.;

b)2unterliegen (2): ständiger Kontrolle u.; es untersteht keinem Zweifel (es besteht kein Zweifel), dass er die Unwahrheit gesagt hat.



2.<u. + sich> sich herausnehmen, erdreisten, etw. zu tun: untersteh dich nicht, darüber zu sprechen!; untersteh dich! (als Warnung, Drohung; unterlass das!).
unterstehen  

[unr. V.; hat; südd., österr., schweiz. auch: ist] [mhd. understen= sich unter etw. stellen]: unter etw. Schützendem stehen.
unterstehen  

v.
<V.i. 251; hat; süddt., österr., schweiz.: ist> sich unter etwas stellen; hier können wir während des Regens ~; ich habe, <süddt., österr., schweiz.> ich bin untergestanden
['un·ter|ste·hen]
[unterstehe, unterstehst, untersteht, unterstehen, unterstand, unterstandest, unterstanden, unterstandet, unterstehest, unterstehet, unterstände, unterstünde, unterständest, unterstündest, unterständen, unterstünden, unterständet, unterstündet, untersteh, unterstanden, unterstehend]

v.
<V. 251; hat>
1 <V.i.> jmdm. ~ unter einem Vorgesetzten stehen, arbeiten, ihm untergeordnet sein; er untersteht dem Abteilungsleiter; er hat dieser Behörde unterstanden
2 <V. refl.> sich ~ (etwas zu tun) wagen; untersteh dich! wehe dir!, wehe, wenn du das tust!; untersteh dich, wegzulaufen!; was ~ Sie sich? was erdreisten Sie sich?, was fällt Ihnen ein?;
[un·ter'ste·hen]
[unterstehe, unterstehst, untersteht, unterstehen, unterstand, unterstandest, unterstanden, unterstandet, unterstehest, unterstehet, unterstände, unterstünde, unterständest, unterstündest, unterständen, unterstünden, unterständet, unterstündet, untersteh, unterstanden, unterstehend]