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unterwerfen  

un|ter|wẹr|fen <st. V.; hat> [mhd. underwerfen, ahd. untarwerfan]:

1.a)mit [militärischer] Gewalt unter seine Herrschaft bringen, besiegen u. sich untertan machen: ein Volk, Gebiet u.;

b)<u. + sich> sich unter jmds. Herrschaft stellen: sich [den Eroberern] u.



2.<u. + sich> sich jmds. Willen, Anordnungen o. Ä. unterordnen; sich fügen; jmds. Vorstellungen o. Ä. akzeptieren, hinnehmen u. sich entsprechend gefügig verhalten: sich jmds. Befehl, Willkür u.


3.(verblasst:) jmdn. einem Verhör u. (jmdn. verhören); sich einer Prüfung u. (sich prüfen lassen).


4.

* jmdm., einer Sache unterworfen sein (einer Sache ausgesetzt sein, von jmdm., etw. abhängig sein).
unterwerfen  

un|ter|wẹr|fen
unterwerfen  

besiegen, bezwingen, den Sieg davontragen/erlangen/erringen, sich durchsetzen, eine Niederlage beibringen/bereiten/zufügen, entwaffnen, gewinnen, gleichschalten, niederkämpfen, niederringen, schlagen, triumphieren, überrennen, überrollen, überwältigen, überwinden, unter seine Herrschaft bringen, vergewaltigen, wehrlos machen; (schweiz.): bodigen; (geh.): auf/in die Knie zwingen, niederwerfen, niederzwingen, obsiegen, sich untertan machen; (bildungsspr.): ein Waterloo bereiten; (ugs.): einpacken, erledigen, fertigmachen; (Sport Jargon): [nieder]bügeln, niederkantern, überfahren, [ver]putzen.
[unterwerfen]
[werfe unter, wirfst unter, wirft unter, werfen unter, werft unter, warf unter, warfst unter, warfen unter, warft unter, werfest unter, werfet unter, würfe unter, würfest unter, würfst unter, würfen unter, würfet unter, würft unter, wirf unter, unterworfen, unterwerfend, unterzuwerfen]


1. aufgeben, die Waffen niederlegen/strecken, sich ergeben, kapitulieren, keinen Widerstand [mehr] leisten; (Milit.): die weiße Fahne hinaushängen/zeigen.

2. akzeptieren, sich anpassen, sich beugen, sich ducken, sich eingewöhnen, sich ergeben, sich fügen, gehorchen, geschehen lassen, gestatten, gutheißen, mit dem Strom schwimmen, parieren, sich richten nach, sich unterordnen, zurückstecken; (geh.): den Nacken beugen, die Segel streichen; (bildungsspr.): sanktionieren, tolerieren; (ugs.): sich gefallen lassen, kuschen, spuren, unterschreiben; (salopp): den Schwanz einziehen.

[unterwerfen, sich]
[sich unterwerfen, werfe unter, wirfst unter, wirft unter, werfen unter, werft unter, warf unter, warfst unter, warfen unter, warft unter, werfest unter, werfet unter, würfe unter, würfest unter, würfst unter, würfen unter, würfet unter, würft unter, wirf unter, unterworfen, unterwerfend, unterzuwerfen, unterwerfen sich]
unterwerfen  

un|ter|wẹr|fen <st. V.; hat> [mhd. underwerfen, ahd. untarwerfan]:

1.
a)mit [militärischer] Gewalt unter seine Herrschaft bringen, besiegen u. sich untertan machen: ein Volk, Gebiet u.;

b)<u. + sich> sich unter jmds. Herrschaft stellen: sich [den Eroberern] u.



2.<u. + sich> sich jmds. Willen, Anordnungen o. Ä. unterordnen; sich fügen; jmds. Vorstellungen o. Ä. akzeptieren, hinnehmen u. sich entsprechend gefügig verhalten: sich jmds. Befehl, Willkür u.


3.(verblasst:) jmdn. einem Verhör u. (jmdn. verhören); sich einer Prüfung u. (sich prüfen lassen).


4.

* jmdm., einer Sache unterworfen sein (einer Sache ausgesetzt sein, von jmdm., etw. abhängig sein).
unterwerfen  

[st. V.; hat] [mhd. underwerfen, ahd. untarwerfan]: 1. a) mit [militärischer] Gewalt unter seine Herrschaft bringen, besiegen u. sich untertan machen: ein Volk, Gebiet u.; b) [u. + sich] sich unter jmds. Herrschaft stellen: sich [den Eroberern] u. 2. [u. + sich] sich jmds. Willen, Anordnungen o.Ä. unterordnen; sich fügen; jmds. Vorstellungen o.Ä. akzeptieren, hinnehmen u. sich entsprechend gefügig verhalten: sich jmds. Befehl, Willkür u. 3. (verblasst) jmdn. einem Verhör u. (jmdn. verhören); sich einer Prüfung u. (sich prüfen lassen). 4. *jmdm., einer Sache unterworfen sein (einer Sache ausgesetzt sein, von jmdm., etw. abhängig sein).
unterwerfen  

v.
<V.t. 281; hat> besiegen, bezwingen, erobern; unterjochen, untertan machen; <V. refl.> sich ~ sich ergeben, sich fügen; sich jmds. Anordnungen, Willen ~; jmdn. einer Prüfung, einem Verhör ~ ihn prüfen, verhören; ich unterwerfe mich dem Richterspruch; fremder Herrschaft unterworfen sein; die unterworfenen Länder, Völker
[un·ter'wer·fen]
[werfe unter, wirfst unter, wirft unter, werfen unter, werft unter, warf unter, warfst unter, warfen unter, warft unter, werfest unter, werfet unter, würfe unter, würfest unter, würfst unter, würfen unter, würfet unter, würft unter, wirf unter, unterworfen, unterwerfend, unterzuwerfen]