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Valenz  

Va|lẹnz die; -, -en:

1.chemische Wertigkeit.


2.(Biol.) Entfaltungsstärke der auf die Ausbildung der Geschlechtsorgane wirkenden Geschlechtsfaktoren in den Chromosomen u. im Zellplasma.


3.(Sprachw.) Fähigkeit eines Wortes, ein anderes semantisch-syntaktisch an sich zu binden, bes. Fähigkeit eines Verbs, eine bestimmte Zahl von Ergänzungen zu fordern.


4.(Psychol.) Aufforderungscharakter, den Objekte der Wahrnehmung besitzen (bei Tieren).


5.(Ökologie) Ausmaß der Wirkung eines Umweltfaktors auf den pflanzlichen od. tierischen Organismus
Valenz  

Va|lẹnz, die; -, -en [spätlat. valentia = Stärke, Kraft, zu lat. valere = stark, gesund sein; Wert, Geltung haben]:

1.(Sprachw.) Fähigkeit eines Wortes, ein anderes semantisch-syntaktisch an sich zu binden, bes. Fähigkeit eines Verbs, zur Bildung eines vollständigen Satzes eine bestimmte Zahl von »Ergänzungen« (z. B. ein Subjekt u. ein Objekt) zu fordern.


2.(Chemie) Wertigkeit (1) .
Valenz  

Va|lẹnz, die; -, -en <lat.> (Chemie Wertigkeit; Sprachw. Eigenschaft des Verbs, im Satz Ergänzungen zu fordern)
Valenz  

Va|lẹnz, die; -, -en [spätlat. valentia = Stärke, Kraft, zu lat. valere = stark, gesund sein; Wert, Geltung haben]:

1.(Sprachw.) Fähigkeit eines Wortes, ein anderes semantisch-syntaktisch an sich zu binden, bes. Fähigkeit eines Verbs, zur Bildung eines vollständigen Satzes eine bestimmte Zahl von »Ergänzungen« (z. B. ein Subjekt u. ein Objekt) zu fordern.


2.(Chemie) Wertigkeit (1).
Valenz  

n.
<[va-] f. 20; Chem.> = Wertigkeit; <Immunchem.> Zahl der Haftstellen eines Antigens für Antikörper; <Biol.> Stärke, Tüchtigkeit; <Gramm.; > die Eigenschaft von Wörtern oder Morphemen, andere Einheiten zu verlangen, z.B. müssen bei vielen Verben bestimmte Arten von Objekten stehen [<lat. valentia „Kraft, Fähigkeit“]
[Va'lenz]
[Valenzen]