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verbrauchen  

ver|brau|chen <sw. V.; hat> [frühmhd. verbrūchen, dann erst seit dem 15. Jh. wieder bezeugt]:

1.a)regelmäßig (eine gewisse Menge von etw.) nehmen u. für einen bestimmten Zweck verwenden [bis nichts mehr davon vorhanden ist]: ich kaufe erst wieder ein, wenn die Vorräte verbraucht sind; wir verbrauchen mehr Kaffee als Tee; wir haben zu viel Strom, Gas verbraucht; er hat im Urlaub eine Menge Geld verbraucht (ausgegeben); alle seine Kräfte, Energien v.; der Kanzler hat in vier Jahren drei Umweltminister verbraucht;

b)einen bestimmten Energiebedarf haben: der Motor, Wagen verbraucht zu viel [Benzin].



2.<v. + sich> seine Kräfte erschöpfen; sich völlig abarbeiten u. nicht mehr leistungsfähig sein: <häufig im 2. Part.:> verbrauchte Fabrikarbeiterinnen.


3.[bis zur Unbrauchbarkeit] abnützen, verschleißen: <meist im 2. Part.:> er trug einen völlig verbrauchten Mantel; die Luft in den Räumen ist verbraucht (enthält fast keinen Sauerstoff mehr).
verbrauchen  

ver|brau|chen
verbrauchen  


1. a) [auf]brauchen, aufwenden, benutzen, einsetzen, konsumieren, nehmen, verarbeiten, verwenden, verwerten, verzehren; (ugs.): hineinstecken.

b) aufbrauchen, ausgeben, durchbringen, erschöpfen, verbraten, vergeuden, verprassen, verschleißen, verschwenden, vertun, verwirtschaften; (geh.): aufzehren; (ugs.): auf den Kopf hauen, kleinkriegen, kleinmachen, verjubeln, verpulvern, zum Fenster hinauswerfen; (salopp): um die Ecke bringen; (ugs., oft abwertend): verbuttern; (landsch.): verbringen.

c) beanspruchen, benötigen, brauchen, fressen, nötig haben, verbrennen, verlangen, verschlingen; (geh.): bedürfen; (ugs.): schlucken.

2. abbrauchen, abfahren, abgreifen, ablaufen, abnutzen, abscheuern, abtragen, abtreten, abwetzen, strapazieren, verschleißen, zerschleißen; (ugs.): abreißen, ausleiern; (salopp): ablatschen; (landsch.): vertragen.

[verbrauchen]
[verbrauche, verbrauchst, verbraucht, verbrauchte, verbrauchtest, verbrauchten, verbrauchtet, verbrauchest, verbrauchet, verbrauch, verbrauchend]
verbrauchen  

ver|brau|chen <sw. V.; hat> [frühmhd. verbrūchen, dann erst seit dem 15. Jh. wieder bezeugt]:

1.
a)regelmäßig (eine gewisse Menge von etw.) nehmen u. für einen bestimmten Zweck verwenden [bis nichts mehr davon vorhanden ist]: ich kaufe erst wieder ein, wenn die Vorräte verbraucht sind; wir verbrauchen mehr Kaffee als Tee; wir haben zu viel Strom, Gas verbraucht; er hat im Urlaub eine Menge Geld verbraucht (ausgegeben); alle seine Kräfte, Energien v.; der Kanzler hat in vier Jahren drei Umweltminister verbraucht;

b)einen bestimmten Energiebedarf haben: der Motor, Wagen verbraucht zu viel [Benzin].



2.<v. + sich> seine Kräfte erschöpfen; sich völlig abarbeiten u. nicht mehr leistungsfähig sein: <häufig im 2. Part.:> verbrauchte Fabrikarbeiterinnen.


3.[bis zur Unbrauchbarkeit] abnützen, verschleißen: <meist im 2. Part.:> er trug einen völlig verbrauchten Mantel; die Luft in den Räumen ist verbraucht (enthält fast keinen Sauerstoff mehr).
verbrauchen  

[sw. V.; hat] [frühmhd. verbruchen, dann erst seit dem 15.Jh. wieder bezeugt]: 1. a) regelmäßig (eine gewisse Menge von etw.) nehmen u. für einen bestimmten Zweck verwenden [bis nichts mehr davon vorhanden ist]: ich kaufe erst wieder ein, wenn die Vorräte verbraucht sind; wir verbrauchen mehr Kaffee als Tee; wir haben zu viel Strom, Gas verbraucht; er hat im Urlaub eine Menge Geld verbraucht (ausgegeben); Ü alle seine Kräfte, Energien v.; der Kanzler hat in vier Jahren drei Umweltminister verbraucht; b) einen bestimmten Energiebedarf haben: der Motor, Wagen verbraucht zu viel [Benzin]; das Gerät verbraucht viel Strom. 2. [v.+ sich] seine Kräfte erschöpfen; sich völlig abarbeiten u. nicht mehr leistungsfähig sein: [häufig im 2. Part.:] verbrauchte Fabrikarbeiterinnen. 3. [bis zur Unbrauchbarkeit] abnützen, verschleißen: [meist im 2. Part.:] er trug einen völlig verbrauchten Mantel; die Luft in den Räumen ist verbraucht (enthält fast keinen Sauerstoff mehr).
verbrauchen  

v.
<V.t.; hat> immer wieder von einem Vorrat wegnehmen u. verwenden; völlig für einen Zweck verwenden; abnutzen, verschleißen; Gas, Strom ~; Geld, Kohlen, Lebensmittel, Papier, Seife, Stoff ~; wir haben den ganzen Vorrat verbraucht; verbraucht abgenutzt; verbrauchte Luft schlechte L.; er, sie ist (alt und) verbraucht <fig.> nicht mehr leistungsfähig;
[ver'brau·chen]
[verbrauche, verbrauchst, verbraucht, verbrauchen, verbrauchte, verbrauchtest, verbrauchten, verbrauchtet, verbrauchest, verbrauchet, verbrauch, verbraucht, verbrauchend]