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Verdacht  

Ver|dạcht, der; -[e]s, -e u. Verdächte [zu ↑ verdenken in dessen alter Bed. »Übles von jmdm. denken, jmdn. in Verdacht haben«]: argwöhnische Vermutung einer bei jmdm. liegenden Schuld, einer jmdn. betreffenden schuldhaften Tat od. Absicht: ein [un]begründeter, furchtbarer, schwerer V.; ein V. verdichtet sich, bestätigt sich, steigt in jmdm. auf, richtet sich gegen jmdn., fällt auf jmdn; ihr kam ein schlimmer V.; jmdn. wegen Verdacht[s] auf Steuerhinterziehung verhaften; er hatte einen bestimmten, einen bösen, nicht den leisesten, nicht den geringsten V. (Argwohn); einen V. hegen, äußern, ausräumen, zerstreuen; V. schöpfen, erregen; den V. auf jmdn. lenken; sie setzte sich dem V. aus, Kassiber zu schmuggeln; jmdn. auf [einen] bloßen V. hin verhaften lassen; jmdn. im/in V. haben (verdächtigen); in V. kommen (verdächtigt werden); er steht im V. der Spionage; sie ist über jeden V. erhaben (geh.; sie kann nicht verdächtigt werden); unter dem dringenden V. stehen, ein Verbrechen begangen zu haben; sich von einem V. befreien; bei der Patientin besteht V. auf Meningitis, Krebs;

*auf V. (ugs.; ohne es genau zu wissen; in der Annahme, dass es richtig, sinnvoll o. ä. ist): auf V. etw. besorgen, sagen.
Verdacht  

Ver|dạcht, der; -[e]s, Plur. -e und Verdächte
Verdacht  

Ahnung, Misstrauen, [schlimme] Vermutung, Zweifel; (geh.): Argwohn, Mutmaßung; (veraltet): Ombrage; (bildungsspr. veraltet): Soupçon.
[Verdacht]
[Verdachtes, Verdachts, Verdachte, Verdächte, Verdächten]
Verdacht  

Ver|dạcht, der; -[e]s, -e u. Verdächte [zu ↑ verdenken in dessen alter Bed. »Übles von jmdm. denken, jmdn. in Verdacht haben«]: argwöhnische Vermutung einer bei jmdm. liegenden Schuld, einer jmdn. betreffenden schuldhaften Tat od. Absicht: ein [un]begründeter, furchtbarer, schwerer V.; ein V. verdichtet sich, bestätigt sich, steigt in jmdm. auf, richtet sich gegen jmdn., fällt auf jmdn; ihr kam ein schlimmer V.; jmdn. wegen Verdacht[s] auf Steuerhinterziehung verhaften; er hatte einen bestimmten, einen bösen, nicht den leisesten, nicht den geringsten V. (Argwohn); einen V. hegen, äußern, ausräumen, zerstreuen; V. schöpfen, erregen; den V. auf jmdn. lenken; sie setzte sich dem V. aus, Kassiber zu schmuggeln; jmdn. auf [einen] bloßen V. hin verhaften lassen; jmdn. im/in V. haben (verdächtigen); in V. kommen (verdächtigt werden); er steht im V. der Spionage; sie ist über jeden V. erhaben (geh.; sie kann nicht verdächtigt werden); unter dem dringenden V. stehen, ein Verbrechen begangen zu haben; sich von einem V. befreien; bei der Patientin besteht V. auf Meningitis, Krebs;

*auf V. (ugs.; ohne es genau zu wissen; in der Annahme, dass es richtig, sinnvoll o. ä. ist): auf V. etw. besorgen, sagen.
Verdacht  

Verdacht, Verdächtigung
[Verdächtigung]
Verdacht  

n.
<m.; -(e)s; unz.>
1 Argwohn, Vermutung einer Schuld
2 ;einen ~ auf jmd. anderen abwälzen; einen ~ äußern; sich dem ~ aussetzen, gestohlen zu haben; ~ erregen; der ~ ist auf ihn gefallen; ich habe den ~, dass …; ~ schöpfen
3 ;begründeter, unbegründeter ~
4 etwas auf ~ tun <umg.> aufs Geratewohl, ohne genau zu wissen, ob es richtig ist, etwas probieren; jmdn. in ~ bringen; in ~ geraten, kommen; jmdn. in ~ haben, dass er … vermuten, dass er …; im ~ des Diebstahls stehen; er ist über jeden ~ erhaben [<mnddt. vordacht „Argwohn“; verdenken]
[Ver'dacht]
[Verdachtes, Verdachts, Verdachte, Verdächte, Verdächten]