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verderben  

Ver|dẹr|ben, das; -s [mhd. verderben] (geh.): Unglück, Verhängnis, das über jmdn. kommt: sie sind offenen Auges ins/in ihr V. gerannt; ein [großes] Verderben bringender Orkan; jmdn., sich ins V. stürzen; der Alkohol war sein V., wurde ihm zum V. (hat ihn zugrunde gerichtet).ver|dẹr|ben <st. V.> [vermischt aus mhd. verderben (st. V.) = zunichtewerden, umkommen, sterben u. mhd. verderben (sw. V.) = zu Schaden bringen, zugrunde richten, töten]:

1.a)(bes. von Lebensmitteln) durch längeres Aufbewahrtwerden schlecht, unbrauchbar werden <ist>: das Fleisch, die Wurst verdirbt leicht, ist verdorben; ohne ein Konservierungsmittel würde die Hautcreme viel zu schnell v.; verdorbene Lebensmittel; sie lässt viel v. (verbraucht es nicht rechtzeitig); <subst.:> Lebensmittel vor dem Verderben schützen;

b)(durch falsche Behandlung o. Ä.) unbrauchbar, ungenießbar machen <hat>: den Kuchen, das Essen [mit zu viel Salz] v.; die Reinigung hat das Kleid verdorben; die Firma verdirbt mit Billigangeboten die Preise (drückt damit die Verkaufspreise herunter).



2. (durch ein Verhalten o. Ä.) zunichtemachen, zerstören <hat>: jmdm. die ganze Freude, Lust an etw., die gute Laune, den Appetit, alles v.; die Nachricht hatte ihnen den ganzen Abend, Tag verdorben.


3.<v. + sich> sich einen Schaden, eine Schädigung an etw. zuziehen; etw. schädigen <hat>: du wirst dir noch die Augen v.; sich den Magen v. (sich eine Magenverstimmung zuziehen); er hat einen verdorbenen Magen.


4.(geh.) durch sein schlechtes Vorbild (bes. in sittlich-moralischer Hinsicht) negativ beeinflussen <hat>: die Jugend v.; der schlechte Umgang hat ihn früh verdorben; ein ganz verdorbener (sittlich verkommener) Mensch.


5.(geh. veraltend) zugrunde gehen; umkommen <ist>: hilflos v.


6.

*es [sich] mit jmdm. v. (sich jmds. Gunst verscherzen, sich bei jmdm. unbeliebt machen): du verdirbst es dir mit allen; er will es mit niemandem v.
Verderben  

Ver|dẹr|ben, das; -s
verderben  

Elend, Ende, GAU, Katastrophe, Leid, Ruin, Übel, Unglück, Untergang, Verhängnis; (geh.): Unheil, Unsegen; (bildungsspr.): Apokalypse, Armageddon; (ugs. emotional verstärkend): Super-GAU; (geh. veraltend): Verderb.
[Verderben]
[verderbe, verdirbst, verdirbt, verderbt, verdarb, verdarbst, verdarben, verdarbt, verderbest, verderbet, verdärbe, verdärbest, verdärbst, verdärben, verdärbet, verdärbt, verdirb, verdorben, verderbend]
1. a) faulen, modern, ranzig/schlecht/ungenießbar werden, umkommen, verfaulen, verrotten; (ugs.): gammelig werden, gammeln, vergammeln; (nordd.): rotten.

b) unbrauchbar/ungenießbar machen; (ugs.): vergeigen, verkorksen, vermurksen, verpatzen, verpfuschen, versaubeuteln, versauen; (ugs. abwertend): verhunzen, verschludern; (Fachspr.): vergällen.

2. vereiteln, vergällen, verleiden, zerstören, zu Fall bringen, zunichtemachen; (ugs.): madigmachen, vermiesen, verpfuschen, versalzen, versauern, versieben; (salopp): vermasseln, versauen; (Theater, Ferns. Jargon): schmeißen.

3. [be]schädigen, ruinieren, zerstören; (geh.): zuschanden machen; (ugs.): kaputtmachen.

4. einen schlechten Einfluss haben, herunterziehen, ins Verderben reißen/stürzen, zugrunde richten; (geh.): herabziehen; (bildungsspr.): depravieren, pervertieren; (salopp): versauen; (bildungsspr. abwertend): korrumpieren.

[verderben]
[verderbe, verdirbst, verdirbt, verderbt, verdarb, verdarbst, verdarben, verdarbt, verderbest, verderbet, verdärbe, verdärbest, verdärbst, verdärben, verdärbet, verdärbt, verdirb, verdorben, verderbend]
verderben  

Ver|dẹr|ben, das; -s [mhd. verderben] (geh.): Unglück, Verhängnis, das über jmdn. kommt: sie sind offenen Auges ins/in ihr V. gerannt; ein [großes] Verderben bringender Orkan; jmdn., sich ins V. stürzen; der Alkohol war sein V., wurde ihm zum V. (hat ihn zugrunde gerichtet).ver|dẹr|ben <st. V.> [vermischt aus mhd. verderben (st. V.) = zunichtewerden, umkommen, sterben u. mhd. verderben (sw. V.) = zu Schaden bringen, zugrunde richten, töten]:

1.
a)(bes. von Lebensmitteln) durch längeres Aufbewahrtwerden schlecht, unbrauchbar werden <ist>: das Fleisch, die Wurst verdirbt leicht, ist verdorben; ohne ein Konservierungsmittel würde die Hautcreme viel zu schnell v.; verdorbene Lebensmittel; sie lässt viel v. (verbraucht es nicht rechtzeitig); <subst.:> Lebensmittel vor dem Verderben schützen;

b)(durch falsche Behandlung o. Ä.) unbrauchbar, ungenießbar machen <hat>: den Kuchen, das Essen [mit zu viel Salz] v.; die Reinigung hat das Kleid verdorben; die Firma verdirbt mit Billigangeboten die Preise (drückt damit die Verkaufspreise herunter).



2. (durch ein Verhalten o. Ä.) zunichtemachen, zerstören <hat>: jmdm. die ganze Freude, Lust an etw., die gute Laune, den Appetit, alles v.; die Nachricht hatte ihnen den ganzen Abend, Tag verdorben.


3.<v. + sich> sich einen Schaden, eine Schädigung an etw. zuziehen; etw. schädigen <hat>: du wirst dir noch die Augen v.; sich den Magen v. (sich eine Magenverstimmung zuziehen); er hat einen verdorbenen Magen.


4.(geh.) durch sein schlechtes Vorbild (bes. in sittlich-moralischer Hinsicht) negativ beeinflussen <hat>: die Jugend v.; der schlechte Umgang hat ihn früh verdorben; ein ganz verdorbener (sittlich verkommener) Mensch.


5.(geh. veraltend) zugrunde gehen; umkommen <ist>: hilflos v.


6.

*es [sich] mit jmdm. v. (sich jmds. Gunst verscherzen, sich bei jmdm. unbeliebt machen): du verdirbst es dir mit allen; er will es mit niemandem v.
verderben  

[st. V.] [vermischt aus mhd. verderben (st. V.)= zunichte werden, umkommen, sterben u. mhd. verderben (sw. V.)= zu Schaden bringen, zugrunde richten, töten]: 1. a) (bes. von Lebensmitteln) durch längeres Aufbewahrtwerden schlecht, unbrauchbar werden [ist]: das Fleisch, die Wurst verdirbt leicht, ist verdorben; ohne ein Konservierungsmittel würde die Hautcreme viel zu schnell v.; sie lässt viel v. (verbraucht es nicht rechtzeitig); verdorbene Lebensmittel; [subst.: ] Lebensmittel vor dem Verderben schützen; b) (durch falsche Behandlung o.Ä.) unbrauchbar, ungenießbar machen [hat]: den Kuchen, das Essen (mit zu viel Salz) v.; die Reinigung hat das Kleid verdorben; Ü die Firma verdirbt mit Billigangeboten die Preise (drückt damit die Verkaufspreise herunter). 2. (durch ein Verhalten o.Ä.) zunichte machen, zerstören [hat]: jmdm. die ganze Freude, Lust an etw., die gute Laune, den Appetit, alles v.; die Nachricht hatte ihnen den ganzen Abend, Tag verdorben. 3. [v. + sich] sich einen Schaden, eine Schädigung an etw. zuziehen; etw. schädigen [hat]: du wirst dir noch die Augen v.; sich den Magen v. (sich eine Magenverstimmung zuziehen); er hat einen verdorbenen Magen. 4. (geh.) durch sein schlechtes Vorbild (bes. in sittlich-moralischer Hinsicht) negativ beeinflussen [hat]: die Jugend v.; der schlechte Umgang hat ihn früh verdorben; ein ganz verdorbener (sittlich verkommener) Mensch. 5. (geh. veraltend) zugrunde gehen; umkommen [ist]: hilflos v. 6. *es [sich] mit jmdm. v. (sich jmds. Gunst verscherzen, sich bei jmdm. unbeliebt machen): du verdirbst es dir mit allen; er will es mit niemandem v.
verderben  

verderben, verhunzen (umgangssprachlich), vermasseln (umgangssprachlich), vermurksen (umgangssprachlich), verpatzen (umgangssprachlich), verpfuschen, versauen (derb)
[verhunzen, vermasseln, vermurksen, verpatzen, verpfuschen, versauen]
verderben  

n.
<n.; -s; unz.> Untergang, Zerstörung, Vernichtung; <fig.> moralischer Verfall; der Alkohol war sein ~; in sein ~ rennen; jmdn. ins ~ stürzen
[Ver'der·ben]n.
<V. 268>
I <V.i.; ist>
1 schlecht werden, unbrauchbar od. ungenießbar werden, faulen (Waren, Speisen);<fig.; poet.> (elend) zugrunde gehen (Person); er ist (in der Fremde) verdorben und gestorben <poet.; verstärkend>
II <V.t.; hat>
2 etwas ~ unbrauchbar machen, zerstören, vernichten, missraten, misslingen lassen; jmdn. ~ <fig.> zugrunde richten, moralisch schlecht beeinflussen;
3 ;sich mit Schokolade den Appetit ~; solch ein Anblick verdirbt einem ja den Appetit; sich die Augen ~ sich die Sehkraft schädigen; jmdm. die Freude, den Geschmack, die Lust an etwas ~; sie hat den Kuchen, Braten verdorben; sich den Magen ~ durch ungeeignete od. zu viel Speise eine Magenstörung, Übelkeit hervorrufen; die Preise ~ durch Unterbieten herunterdrücken; jmdm. das Spiel ~ jmdm. die Freude am Spiel nehmen, ihm das S. stören;
4 ;Speisen, Nahrungsmittel ~ lassen; es mit jmdm. ~ sich jmds. anhaltenden Unwillen zuziehen, jmds. Gunst verlieren;
5 verdorben <fig.> moralisch verkommen; verdorbene Luft verbrauchte, stickige L.; einen verdorbenen Magen haben; das Fleisch, Obst ist verdorben schlecht, ungenießbar; er ist durch und durch verdorben <fig.> [<mhd. verderben „zunichte werden, umkommen, sterben; zu Schaden bringen, zugrunde richten, töten“; verwandt mit aengl. deorfan „sich anstrengen; umkommen“, asächs. derfti „kräftig; böse“]
[ver'der·ben]
[verderbe, verdirbst, verdirbt, verderben, verderbt, verdarb, verdarbst, verdarben, verdarbt, verderbest, verderbet, verdärbe, verdärbest, verdärbst, verdärben, verdärbet, verdärbt, verdirb, verdorben, verderbend]