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verdienen  

ver|die|nen <sw. V.; hat> [mhd. verdienen, ahd. ferdionōn]:

1.a)als Entschädigung für geleistete Arbeit in Form von Lohn, Gehalt, Honorar o. Ä. erwerben: sich ein Taschengeld v.; sein Geld, sich den Lebensunterhalt [durch, mit Nachhilfestunden] v.; er hat sich sein Studium selbst verdient (durch eigene Erwerbstätigkeit finanziert); er verdient (bekommt als Lohn) 21 Euro in der Stunde/pro Stunde/die Stunde; in seiner Familie verdient die Mutter das Geld; sauer, ehrlich verdientes Geld; <auch ohne Akk.-Obj.:> bei ihm verdienen beide Eltern;

b)einen bestimmten Verdienst haben: gut, nicht schlecht, nicht genug, viel, wenig v.; was, wie viel verdienst du?;

c)ein Geschäft machen, als Gewinn (1) erzielen: er hat bei, mit seinen Spekulationen ein Vermögen verdient; daran, dabei ist nichts zu v.; an einem Liter Benzin für zwei Euro verdient er nur ein paar Cent; der Wirt verdient hauptsächlich am Bier.



2.einer bestimmten Reaktion, Einschätzung o. Ä. wert, würdig sein; einer Sache aufgrund seines Verhaltens zu Recht teilhaftig werden: jmd., etw. verdient Beachtung, Bewunderung, Lob, Anerkennung, Dank; er verdient kein Vertrauen; du verdienst [es] eigentlich nicht, dass wir dich mitnehmen; sie hätte ein besseres Schicksal verdient; er hat seine Strafe, den Tadel verdient; er hat nichts Besseres, hat es nicht besser, hat es nicht anders verdient (es geschieht ihm recht); er verdient [es], erwähnt zu werden; das hat sie nicht verdient (das hättest du ihr nicht antun dürfen); womit habe ich das verdient?; ein verdientes Lob, verdienter Applaus; ein verdienter Sieg; er hat die verdiente Strafe bekommen.
verdienen  


1. a) [bezahlt] bekommen, einnehmen, erhalten, erlangen, erreichen, erringen, erwirtschaften, kassieren; (ugs.): kriegen.

b) Gewinn erzielen; (ugs.): abkassieren, absahnen, Kasse machen, [leichtes/das große] Geld machen; (salopp): abzocken; (ugs., oft abwertend): scheffeln.

2. wert sein, zukommen, zustehen; (geh.): gebühren; (landsch., bes. südd.): gehören; (veraltend): geziemen; (veraltet): kompetieren.

[verdienen]
[verdiene, verdienst, verdient, verdiente, verdientest, verdienten, verdientet, verdienest, verdienet, verdien, verdienend]
verdienen  

ver|die|nen <sw. V.; hat> [mhd. verdienen, ahd. ferdionōn]:

1.
a)als Entschädigung für geleistete Arbeit in Form von Lohn, Gehalt, Honorar o. Ä. erwerben: sich ein Taschengeld v.; sein Geld, sich den Lebensunterhalt [durch, mit Nachhilfestunden] v.; er hat sich sein Studium selbst verdient (durch eigene Erwerbstätigkeit finanziert); er verdient (bekommt als Lohn) 21 Euro in der Stunde/pro Stunde/die Stunde; in seiner Familie verdient die Mutter das Geld; sauer, ehrlich verdientes Geld; <auch ohne Akk.-Obj.:> bei ihm verdienen beide Eltern;

b)einen bestimmten Verdienst haben: gut, nicht schlecht, nicht genug, viel, wenig v.; was, wie viel verdienst du?;

c)ein Geschäft machen, als Gewinn (1) erzielen: er hat bei, mit seinen Spekulationen ein Vermögen verdient; daran, dabei ist nichts zu v.; an einem Liter Benzin für zwei Euro verdient er nur ein paar Cent; der Wirt verdient hauptsächlich am Bier.



2.einer bestimmten Reaktion, Einschätzung o. Ä. wert, würdig sein; einer Sache aufgrund seines Verhaltens zu Recht teilhaftig werden: jmd., etw. verdient Beachtung, Bewunderung, Lob, Anerkennung, Dank; er verdient kein Vertrauen; du verdienst [es] eigentlich nicht, dass wir dich mitnehmen; sie hätte ein besseres Schicksal verdient; er hat seine Strafe, den Tadel verdient; er hat nichts Besseres, hat es nicht besser, hat es nicht anders verdient (es geschieht ihm recht); er verdient [es], erwähnt zu werden; das hat sie nicht verdient (das hättest du ihr nicht antun dürfen); womit habe ich das verdient?; ein verdientes Lob, verdienter Applaus; ein verdienter Sieg; er hat die verdiente Strafe bekommen.
verdienen  

[sw. V.; hat] [mhd. verdienen, ahd. ferdionon]: 1. a) als Entschädigung für geleistete Arbeit in Form von Lohn, Gehalt, Honorar o.Ä. erwerben: sich ein Taschengeld v.; sein Geld, sich den Lebensunterhalt [durch, mit Nachhilfestunden] v.; er hat sich sein Studium selbst verdient (durch eigenen Erwerbstätigkeit finanziert); Ü er verdient (bekommt als Lohn) 21 Mark in der Stunde/pro Stunde/die Stunde; in seiner Familie verdient die Mutter das Geld; sauer, ehrlich verdientes Geld; [auch ohne Akk.-Obj.:] bei ihm verdienen beide Eltern; b) einen bestimmten Verdienst haben: gut, nicht schlecht, nicht genug, viel, wenig v.; was, wie viel verdienst du?; c) ein Geschäft machen, als Gewinn (1) erzielen: er hat bei, mit seinen Spekulationen ein Vermögen verdient; daran, dabei ist nichts zu v.; an einem Liter Benzin für zwei Mark verdient er nur ein paar Pfennige; der Wirt verdient hauptsächlich am Bier. 2. einer bestimmten Reaktion, Einschätzung o.Ä. wert, würdig sein; einer Sache aufgrund seines Verhaltens zu Recht teilhaftig werden: jmd., etw. verdient Beachtung, Bewunderung, Lob, Anerkennung, Dank; er verdient kein Vertrauen; er verdient [es], erwähnt zu werden; du verdienst [es] eigentlich nicht, dass wir dich mitnehmen; sie hätte ein besseres Schicksal verdient; er hat seine Strafe, den Tadel verdient; er hat nichts Besseres, hat es nicht besser, hat es nicht anders verdient (es geschieht ihm recht); das hat sie nicht verdient (das hättest du ihr nicht antun dürfen); womit habe ich das verdient? (Ausruf der Verwunderung über etwas Negatives, scherzh. auch Positives, was einem unerwartet zuteil wird); ein verdientes Lob, verdienter Applaus; ein verdienter Sieg; er hat die verdiente Strafe bekommen.
verdienen  

v.
<V.t.; hat>
1 etwas ~ durch Arbeit, Leistung erwerben, erhalten; ein Anrecht auf etwas erwerben, Anspruch auf etwas haben;
2 er hat es verdient <positiv> es steht ihm zu, er hat sich ein Anrecht darauf erworben; <negativ> es geschieht ihm recht; seine Leistungen ~ Beachtung, Lob; sein Brot ~ <fig.> seinen Lebensunterhalt erwerben; Geld ~; er verdient dreißig Mark in der Stunde; er hat Strafe verdient; er hat sich sein Studium selbst verdient; er verdient Vertrauen
3 er verdient es nicht besser, nicht anders es geschieht ihm recht;
4 ;sich seinen Unterhalt mit Gelegenheitsarbeiten ~; sich ein Taschengeld mit Stundengeben ~; → a. verdient
[ver'die·nen]
[verdiene, verdienst, verdient, verdienen, verdiente, verdientest, verdienten, verdientet, verdienest, verdienet, verdien, verdient, verdienend]