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Verfall  

Ver|fạll, der; -[e]s:

1.a)das Verfallen, (1 a), Baufälligwerden: der V. des alten Klosters war nicht mehr aufzuhalten; ein Gebäude dem V. preisgeben;

b)das Verfallen, (1 b), das Schwinden der körperlichen u. geistigen Kräfte: ein schneller körperlicher, geistiger V.; der V. des Körpers, der Kräfte; es war erschütternd, den V. des Kranken mit anzusehen;

c)das Verfallen; (1 c); Niedergang: ein moralischer, kultureller V.; der V. des Römischen Reiches.



2.a)das Verfallen, (2), Ungültigwerden: einen Gutschein vor dem V. einlösen;

b)(Bankw.) Ende der Frist zur Einlösung eines Wechsels o. Ä.: der V. eines Wechsels; der Tag des -s.



3.(Rechtsspr.) Einziehung von Vermögenswerten, die jmd. durch Begehen einer Straftat in seinen Besitz gebracht hat: den V. des Vermögens anordnen.


4.(Bauw.) Verbindung zwischen zwei unterschiedlich hohen Dachfirsten.
Verfall  

Ver|fạll, der; -[e]s; in Verfall geraten
Verfall  


1. a) Baufälligkeit, Verwahrlosung, Verwitterung, Zerfall, Zusammenbruch.

b) Abbau, Schwund; (Biol., Med.): Degeneration; (Med.): Marasmus, Phthise.

c) Abstieg, Auflösung, Fall, Untergang, Zerrüttung; (geh.): Niedergang; (bildungsspr.): Dekadenz; (Soziol.): Involution.

d) Fäulnis, Verwesung, Zersetzung; (geh.): Fäule; (Med.): Putrefaktion, Putreszenz.

2. Fristablauf, Ungültigkeit, Verjährung.

[Verfall]
[Verfalles, Verfalls, Verfalle, Verfälle, Verfällen]
Verfall  

Ver|fạll, der; -[e]s:

1.
a)das Verfallen, (1 a)Baufälligwerden: der V. des alten Klosters war nicht mehr aufzuhalten; ein Gebäude dem V. preisgeben;

b)das Verfallen, (1 b)das Schwinden der körperlichen u. geistigen Kräfte: ein schneller körperlicher, geistiger V.; der V. des Körpers, der Kräfte; es war erschütternd, den V. des Kranken mit anzusehen;

c)das Verfallen; (1 c)Niedergang: ein moralischer, kultureller V.; der V. des Römischen Reiches.



2.
a)das Verfallen, (2)Ungültigwerden: einen Gutschein vor dem V. einlösen;

b)(Bankw.) Ende der Frist zur Einlösung eines Wechsels o. Ä.: der V. eines Wechsels; der Tag des -s.



3.(Rechtsspr.) Einziehung von Vermögenswerten, die jmd. durch Begehen einer Straftat in seinen Besitz gebracht hat: den V. des Vermögens anordnen.


4.(Bauw.) Verbindung zwischen zwei unterschiedlich hohen Dachfirsten.
Verfall  

Verfall, Zerfall, Zerstörung
[Zerfall, Zerstörung]
Verfall  

n.
<m.; -(e)>s; unz. das Verfallen, allmähl. Baufälligwerden (von Gebäuden); Abnahme, Schwinden (Kräfte~); Verlust der Lebenskraft u. Wirksamkeit (von Epochen, Strömungen); Ende der Geltungsdauer; das Fälligwerden (von Wechseln); Verbindung von zwei Dachfirsten ungleicher Höhe; der ~ einer alten Kultur, Kunst; der ~ des Römischen Reiches; ein Gebäude dem ~ preisgeben; geistiger, körperlicher ~; moralischer, sittlicher ~; in ~ geraten
[Ver'fall]
[Verfalles, Verfalls, Verfalle, Verfälle, Verfällen]