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verfehlen  

ver|feh|len <sw. V.; hat> [mhd. vervælen = fehlen (3) ; sich irren]:

1.a)nicht erreichen (weil jmd. zu spät gekommen ist): den Zug v.; ich wollte ihn abholen, aber ich habe ihn verfehlt;

b)(das angestrebte Ziel) nicht erreichen: die richtige Tür, den Weg v.; der Schüler hat das Thema verfehlt (es nicht richtig erfasst u. behandelt); du hast deinen Beruf verfehlt (auch scherzh.: du hast besondere Fähigkeiten auf einem Gebiet, das außerhalb deines Berufes liegt); seine Äußerung hatte ihre Wirkung [nicht] verfehlt; <häufig im 2. Part.:> eine verfehlte Politik; es wäre völlig verfehlt (falsch), ihn zu bestrafen.



2.(geh.) versäumen: ich möchte [es] nicht v., Ihnen zu danken.


3.<v. + sich> (veraltend) eine Verfehlung begehen.
verfehlen  

ver|feh|len (nicht erreichen, nicht treffen); sich verfehlen (veraltend für eine Verfehlung begehen)
verfehlen  

a) entgehen, nicht antreffen, nicht erreichen, verpassen, versäumen.

b) danebengehen, danebenschießen, nicht einschlagen/treffen, vorbeigehen, vorbeischießen; (geh.): fehlgehen; (ugs.): auf dem Holzweg sein, danebenhauen, danebenliegen, schiefliegen; (Ballspiele): verschlagen.

c) erfolglos bleiben, keinen Erfolg haben, missglücken, misslingen, missraten, nicht von Erfolg begleitet/gekrönt sein, scheitern, Schiffbruch erleiden, versagen; (salopp): auf die Schnauze fallen.

[verfehlen]
[verfehle, verfehlst, verfehlt, verfehlte, verfehltest, verfehlten, verfehltet, verfehlest, verfehlet, verfehl, verfehlend]
verfehlen  

ver|feh|len <sw. V.; hat> [mhd. vervælen = fehlen (3); sich irren]:

1.
a)nicht erreichen (weil jmd. zu spät gekommen ist): den Zug v.; ich wollte ihn abholen, aber ich habe ihn verfehlt;

b)(das angestrebte Ziel) nicht erreichen: die richtige Tür, den Weg v.; der Schüler hat das Thema verfehlt (es nicht richtig erfasst u. behandelt); du hast deinen Beruf verfehlt (auch scherzh.: du hast besondere Fähigkeiten auf einem Gebiet, das außerhalb deines Berufes liegt); seine Äußerung hatte ihre Wirkung [nicht] verfehlt; <häufig im 2. Part.:> eine verfehlte Politik; es wäre völlig verfehlt (falsch), ihn zu bestrafen.



2.(geh.) versäumen: ich möchte [es] nicht v., Ihnen zu danken.


3.<v. + sich> (veraltend) eine Verfehlung begehen.
verfehlen  

[sw. V.; hat] [mhd. verv?len= fehlen (3); sich irren]: 1. a) nicht erreichen (weil jmd. zu spät gekommen ist): den Zug v.; ich wollte ihn abholen, aber ich habe ihn verfehlt; b) (das angestrebte Ziel) nicht erreichen: die richtige Tür, den Weg v.; Ü der Schüler hat das Thema verfehlt (es nicht richtig erfasst u. behandelt); du hast deinen Beruf verfehlt (auch scherzh.: du hast besondere Fähigkeiten auf einem Gebiet, das außerhalb deines Berufes liegt); seine Äußerung hatte ihre Wirkung [nicht] verfehlt; [häufig im 2. Part.:] eine verfehlte Politik; es wäre völlig verfehlt (falsch), ihn zu bestrafen. 2. (geh.) versäumen: ich möchte [es] nicht v., Ihnen zu danken. 3. [v. + sich] (veraltend) eine Verfehlung begehen.
verfehlen  

v.
<V.t.; hat>
1 nicht erreichen, nicht treffen, nicht finden
2 ich werde nicht ~, Sie aufzusuchen <veraltet> nicht versäumen; einander, <umg.> sich ~ einander, <umg.> sich trotz Verabredung nicht treffen; er hat seinen Beruf verfehlt er hat den falschen Beruf gewählt (als scherzh. Lob für jmdn., der eine bes. Leistung außerhalb seines Berufs vollbracht hat); er hat das Thema verfehlt das Th. nicht begriffen, nicht genau über das gegebene Th. geschrieben od. gesprochen; wir haben den Weg, die richtige Abzweigung verfehlt; seine Worte verfehlten ihre Wirkung; der Pfeil, Schuss verfehlte sein Ziel; ich habe den Zug verfehlt; diese Maßnahme hat ihren Zweck verfehlt
3 verfehlt verkehrt, falsch, unangebracht, fehl am Platze; ich halte es für völlig verfehlt, das jetzt zu tun
[ver'feh·len]
[verfehle, verfehlst, verfehlt, verfehlen, verfehlte, verfehltest, verfehlten, verfehltet, verfehlest, verfehlet, verfehl, verfehlt, verfehlend]