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verfolgen  

ver|fọl|gen <sw. V.; hat> [mhd. vervolgen]:

1.a)durch Hinterhergehen, -eilen zu erreichen [u. einzufangen] suchen: einen Verbrecher v.; Hunde verfolgten das Wild; jmdn. auf Schritt und Tritt v. (beschatten); sich verfolgt fühlen; der Filmstar wurde von den Reportern verfolgt; <subst. 2. Part.:> der Verfolgte entwischte durch die Hintertür; er ist vom Pech, vom Unglück verfolgt (hat viel Pech, Unglück); der Gedanke daran verfolgte sie (ließ sie nicht los); diese Idee, Frage verfolgte sie Tag und Nacht; jmdn. mit Blicken v. (ständig beobachten);

b)jmdm. zur Last fallen; jmdn. bedrängen: jmdn. mit Bitten, Vorwürfen v.; er verfolgte sie mit seinem Hass, seiner Eifersucht;

c)(aus politischen, rassischen, religiösen Gründen) jmds. Freiheit einengen, ihn zu vertreiben, gefangen zu setzen suchen, ihm nach dem Leben trachten: dieses Regime verfolgt oppositionelle Kräfte erbarmungslos; <subst. 2. Part.:> sie waren Verfolgte des Naziregimes; die politisch Verfolgten baten um Asyl;

d)(einer Spur o. Ä.) nachgehen, folgen (1 a) : eine Spur, einen Hinweis v.; die Polizei hatte nicht die richtige Fährte verfolgt; sie verfolgten den Weg (blieben auf dem Weg) bis an den Fluss;

e)(bes. Rechtsspr.) (von Amts wegen) gegen jmdn., etw. vorgehen: Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich, polizeilich verfolgt.



2.zu erreichen, zu verwirklichen suchen: ein Ziel, eine Absicht, einen Plan v.; dieses Thema, diese Politik wurde nicht weiter verfolgt; sie verfolgt nur ihre eigenen Interessen.


3.(die Entwicklung, den Verlauf von etw.) aufmerksam beobachten: einen Vorgang, Gespräch v.; er hat diese Angelegenheit nicht weiter verfolgt; sie verfolgte die Szene aufmerksam; sie verfolgte den Prozess in der Zeitung, im Fernsehen (las alle Berichte, sah alle Sendungen darüber).
verfolgen  

ver|fọl|gen
verfolgen  


1. a) sich an die Fersen hängen/heften, auf den Fersen sein/bleiben/sitzen, auf den Hacken sein/bleiben/sitzen, beschatten, bespitzeln, sich hängen an, hetzen, hinterhergehen, hinterherlaufen, jagen, nacheilen, nachgehen, nachjagen, nachlaufen, nachsetzen, überwachen; (geh.): nachsprengen, nachstellen; (ugs.): hinterher sein; (Jägerspr.): lancieren, treiben.

b) behelligen, bestürmen, drängen, einstürmen, im Nacken sitzen, in die Enge treiben, lästig fallen, nötigen, quälen, unter Druck setzen, zur Last fallen, zusetzen; (geh.): dringen, peinigen; (ugs.): auf dem Kieker haben, auf den Leib rücken, beknien, bohren, das Haus einrennen, die Bude einlaufen, die Hölle heißmachen, die Tür einlaufen, drängeln, durch die Mangel drehen, einheizen, in die Mangel/Zange nehmen, keine Ruhe geben, löchern, nerven, nicht in Frieden/Ruhe lassen, piesacken, zu Leibe rücken; (salopp): auf die Pelle rücken; (abwertend): drangsalieren; (landsch.): dremmeln; (bayr., österr. mundartl.): benzen.

c) (geh.): nach dem Leben trachten.

d) folgen, nachgehen, nachprüfen, überprüfen.

e) vorgehen gegen; (Rechtsspr.): ermitteln.

2. absehen auf, abzielen, anstreben, aus sein auf, erpicht sein, es abgesehen haben auf, es anlegen auf, hinsteuern, hinzielen, streben, versessen sein, zielen, zu erlangen/erreichen/verwirklichen suchen, zum Ziel haben; (geh.): eifern, erstreben, sinnen, trachten; (ugs.): hinauswollen auf.

3. achten auf, achtgeben, ansehen, beobachten, betrachten, im Auge behalten, kontrollieren, nicht aus den Augen lassen, observieren, überwachen, zusehen; (geh.): in Augenschein nehmen; (ugs. scherzh.): beäugeln; (ugs.): spannen, unter die Lupe nehmen.

[verfolgen]
[verfolge, verfolgst, verfolgt, verfolgte, verfolgtest, verfolgten, verfolgtet, verfolgest, verfolget, verfolg, verfolgend]
verfolgen  

ver|fọl|gen <sw. V.; hat> [mhd. vervolgen]:

1.
a)durch Hinterhergehen, -eilen zu erreichen [u. einzufangen] suchen: einen Verbrecher v.; Hunde verfolgten das Wild; jmdn. auf Schritt und Tritt v. (beschatten); sich verfolgt fühlen; der Filmstar wurde von den Reportern verfolgt; <subst. 2. Part.:> der Verfolgte entwischte durch die Hintertür; er ist vom Pech, vom Unglück verfolgt (hat viel Pech, Unglück); der Gedanke daran verfolgte sie (ließ sie nicht los); diese Idee, Frage verfolgte sie Tag und Nacht; jmdn. mit Blicken v. (ständig beobachten);

b)jmdm. zur Last fallen; jmdn. bedrängen: jmdn. mit Bitten, Vorwürfen v.; er verfolgte sie mit seinem Hass, seiner Eifersucht;

c)(aus politischen, rassischen, religiösen Gründen) jmds. Freiheit einengen, ihn zu vertreiben, gefangen zu setzen suchen, ihm nach dem Leben trachten: dieses Regime verfolgt oppositionelle Kräfte erbarmungslos; <subst. 2. Part.:> sie waren Verfolgte des Naziregimes; die politisch Verfolgten baten um Asyl;

d)(einer Spur o. Ä.) nachgehen, folgen (1 a): eine Spur, einen Hinweis v.; die Polizei hatte nicht die richtige Fährte verfolgt; sie verfolgten den Weg (blieben auf dem Weg) bis an den Fluss;

e)(bes. Rechtsspr.) (von Amts wegen) gegen jmdn., etw. vorgehen: Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich, polizeilich verfolgt.



2.zu erreichen, zu verwirklichen suchen: ein Ziel, eine Absicht, einen Plan v.; dieses Thema, diese Politik wurde nicht weiter verfolgt; sie verfolgt nur ihre eigenen Interessen.


3.(die Entwicklung, den Verlauf von etw.) aufmerksam beobachten: einen Vorgang, Gespräch v.; er hat diese Angelegenheit nicht weiter verfolgt; sie verfolgte die Szene aufmerksam; sie verfolgte den Prozess in der Zeitung, im Fernsehen (las alle Berichte, sah alle Sendungen darüber).
verfolgen  

[sw. V.; hat] [mhd. vervolgen]: 1. a) durch Hinterhergehen, -eilen zu erreichen [u. einzufangen] suchen: einen Verbrecher v.; Hunde verfolgten das Wild; jmdn. auf Schritt und Tritt v. (beschatten); sich verfolgt fühlen; der Filmstar wurde von den Reportern verfolgt; [subst. 2. Part.:] der Verfolgte entwischte durch die Hintertür; Ü er ist vom Pech, vom Unglück verfolgt (hat viel Pech, Unglück); der Gedanke daran verfolgte sie (ließ sie nicht los); diese Idee, Frage verfolgte sie Tag und Nacht; jmdn. mit Blicken v. (ständig beobachten); b) jmdm. zur Last fallen; jmdn. bedrängen: jmdn. mit Bitten, Vorwürfen v.; er verfolgte sie mit seinem Hass, seiner Eifersucht; c) (aus politischen, rassischen, religiösen Gründen) jmds. Freiheit einengen, ihn zu vertreiben, gefangen zu setzen suchen, ihm nach dem Leben trachten: dieses Regime verfolgt oppositionelle Kräfte erbarmungslos; [subst. 2. Part.:] sie waren Verfolgte des Naziregimes; die politisch Verfolgten baten um Asyl; d) (einer Spur o.Ä.) nachgehen, folgen (1 a): eine Spur, einen Hinweis v.; die Polizei hatte nicht die richtige Fährte verfolgt; sie verfolgten den Weg (blieben auf dem Weg) bis an den Fluss; e) (bes. Rechtsspr.) (von Amts wegen) gegen jmdn., etw. vorgehen: Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich, polizeilich verfolgt. 2. zu erreichen, zu verwirklichen suchen: ein Ziel, eine Absicht, einen Plan v.; dieses Thema, diese Politik wurde nicht weiter verfolgt; sie verfolgt nur ihre eigenen Interessen. 3. (die Entwicklung, den Verlauf von etw.) aufmerksam beobachten: einen Vorgang, Gespräch v.; er hat diese Angelegenheit nicht weiter verfolgt; sie verfolgte die Szene aufmerksam; sie verfolgte den Prozess in der Zeitung, im Fernsehen (las alle Berichte, sah alle Sendungen darüber).
verfolgen  

v.
<V.t.; hat>
1 jmdn. od. ein Tier ~ jmds. od. eines Tieres Spur folgen, ihm nacheilen, jmdn. od. ein Tier einzufangen suchen; etwas ~ <fig.> beobachten (Vorgang, Handlung); zu erreichen, zu verwirklichen suchen (Ziel, Zweck)
2 der Gedanke verfolgt mich seit Tagen <fig.> begleitet mich, peinigt od. ängstigt mich; eine Absicht ~ <fig.> einen Flüchtling, einen fliehenden Verbrecher ~; jmds. Spur ~ jmds. S. nachgehen; der Hund verfolgt die Spur des Wildes; was für einen Zweck verfolgst du damit? <fig.>
3 ;eine Entwicklung aufmerksam, interessiert, gespannt ~ <fig.> jmdn. gerichtlich, steckbrieflich ~
4 jmdn. mit Anträgen, Bitten usw. ~ <fig.> bedrängen, plagen, belästigen; jmdn. mit den Blicken ~; jmdn. mit seinem Hass ~ <fig.> ihn überall seinen Hass spüren lassen;
5 vom Unglück verfolgt oft vom U. betroffen;
[ver'fol·gen]
[verfolge, verfolgst, verfolgt, verfolgen, verfolgte, verfolgtest, verfolgten, verfolgtet, verfolgest, verfolget, verfolg, verfolgt, verfolgend]