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Vergangenheit  

Ver|gạn|gen|heit, die; -, -en <Pl. selten> [zu ↑ vergehen ]:

1.a)<o. Pl.> der Gegenwart vorangegangene Zeit [u. das in ihr Geschehene]: die jüngste V. (soeben erst verstrichene Zeit); V., Gegenwart und Zukunft; die unbewältigte V.; die V. lebendig werden lassen, wachrufen; die Historiker erforschen die V.; etw. gehört der V. an (ist nicht mehr üblich, zweckmäßig usw.); aus den Fehlern der V. lernen; sie hat mit der V. gebrochen (will nichts mehr davon wissen); einen Strich unter die V. ziehen (vgl. Strich 1a );

b)jmds. Leben bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt: seine politische, kriminelle V.; eine zweifelhafte V. haben; sie hat eine bewegte V.; die Stadt ist stolz auf ihre [große] V. (Geschichte); eine Frau mit V. (eine Frau, die schon mehrere Liebschaften hatte); er schweigt über seine braune V. (sein nationalsozialistisch geprägtes früheres Leben).



2. (Sprachw.) Zeitform, die ein vergangenes Geschehen ausdrückt: die drei Formen der V.; ein Verb in die V. setzen.
Vergangenheit  

Ver|gạn|gen|heit
Vergangenheit  


1. a) Einst, Ferne, frühere Zeiten, Geschichte, Gestern, Vorzeit; (bildungsspr.): Historie; (oft scherzh.): graue Vorzeit.

b) Biografie, Leben, Lebensgeschichte, Lebenslauf, Vorleben, Werdegang; (geh.): Lebensbahn; (bildungsspr.): Vita.

2. (Sprachw.): Imperfekt.

[Vergangenheit]
[Vergangenheiten]
Vergangenheit  

Ver|gạn|gen|heit, die; -, -en <Pl. selten> [zu ↑ vergehen]:

1.
a)<o. Pl.> der Gegenwart vorangegangene Zeit [u. das in ihr Geschehene]: die jüngste V. (soeben erst verstrichene Zeit); V., Gegenwart und Zukunft; die unbewältigte V.; die V. lebendig werden lassen, wachrufen; die Historiker erforschen die V.; etw. gehört der V. an (ist nicht mehr üblich, zweckmäßig usw.); aus den Fehlern der V. lernen; sie hat mit der V. gebrochen (will nichts mehr davon wissen); einen Strich unter die V. ziehen (vgl. Strich 1a);

b)jmds. Leben bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt: seine politische, kriminelle V.; eine zweifelhafte V. haben; sie hat eine bewegte V.; die Stadt ist stolz auf ihre [große] V. (Geschichte); eine Frau mit V. (eine Frau, die schon mehrere Liebschaften hatte); er schweigt über seine braune V. (sein nationalsozialistisch geprägtes früheres Leben).



2. (Sprachw.) Zeitform, die ein vergangenes Geschehen ausdrückt: die drei Formen der V.; ein Verb in die V. setzen.
Vergangenheit  

n.
<f. 20; Pl. selten> gewesene, frühere Zeit; <Gramm.; >grammat. Form des Verbs, die ein vergangenes Geschehen ausdrückt (Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt); das Leben (eines Menschen) bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt; diese Erscheinung gehört der ~ an; lassen wir die ~ ruhen sprechen wir nicht mehr davon, was einmal war; sie hat eine bewegte, dunkle ~; die jüngste ~; die Stadt hat eine ruhmreiche, stolze ~; ein Verb in die ~ setzen [Lehnübersetzung von lat. tempus perfectum „vergangene Zeit“]
[Ver'gan·gen·heit]
[Vergangenheiten]