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vergreifen  

ver|grei|fen, sich <st. V.; hat> [1: mhd. vergrīfen = falsch greifen; einschließen, umfassen]:

1.a)danebengreifen: die Pianistin, der Gitarrist hat sich mehrmals vergriffen (hat mehrmals falsche Töne gespielt);

b)etw. in seiner Art Falsches, Unpassendes, Unangebrachtes o. Ä. wählen: sich im Ton, Ausdruck, in der Wahl seiner Mittel v.



2.sich etw. aneignen (1) : sich an fremdem Eigentum, Besitz v.; er hat sich an der Kasse vergriffen (hat widerrechtlich Geld aus ihr entnommen).


3. gegen jmdn. tätlich werden, jmdm. Gewalt antun: sich an einem Schwächeren v.; er wollte sich an dem Kind v. (wollte es sexuell missbrauchen); ich werde mich an der Maschine nicht v. (werde mich aus Furcht vor unsachgemäßer Behandlung gar nicht damit befassen).
vergreifen  


1. a) danebengreifen, vorbeigreifen.

b) einen Fehler machen, einen Fehlgriff tun; (salopp): ins Klo greifen.

2. sich aneignen, an sich nehmen/reißen, sich beschaffen, Besitz ergreifen, sich besorgen, sich einverleiben, erbeuten, in Besitz nehmen/bringen, sich zu Eigen machen; (geh.): sich bemächtigen; (ugs., oft abwertend): einstecken, einstreichen; (salopp): abstauben, kaschen, sich unter den Nagel reißen.

3. missbrauchen, tätlich werden, sich vergehen, vergewaltigen; (geh. verhüll.): Gewalt antun.

[vergreifen, sich]
[sich vergreifen, vergreife, vergreifst, vergreift, vergriff, vergriffst, vergriffen, vergrifft, vergreifest, vergreifet, vergriffe, vergriffest, vergriffet, vergreif, vergreifend, vergreifen sich]
vergreifen  

ver|grei|fen, sich <st. V.; hat> [1: mhd. vergrīfen = falsch greifen; einschließen, umfassen]:

1.
a)danebengreifen: die Pianistin, der Gitarrist hat sich mehrmals vergriffen (hat mehrmals falsche Töne gespielt);

b)etw. in seiner Art Falsches, Unpassendes, Unangebrachtes o. Ä. wählen: sich im Ton, Ausdruck, in der Wahl seiner Mittel v.



2.sich etw. aneignen (1): sich an fremdem Eigentum, Besitz v.; er hat sich an der Kasse vergriffen (hat widerrechtlich Geld aus ihr entnommen).


3. gegen jmdn. tätlich werden, jmdm. Gewalt antun: sich an einem Schwächeren v.; er wollte sich an dem Kind v. (wollte es sexuell missbrauchen); ich werde mich an der Maschine nicht v. (werde mich aus Furcht vor unsachgemäßer Behandlung gar nicht damit befassen).
vergreifen  

v.
<V.refl. 158; hat> sich ~ falsch greifen, danebengreifen <a. fig.>; <Mus.> falsch spielen; sich an jmdm. ~ jmdn. misshandeln, gegen jmdn. tätlich werden; sich an fremdem Eigentum ~ es sich widerrechtlich aneignen, stehlen; sich an einem Kind ~ es geschlechtlich missbrauchen; sich im Ausdruck ~ einen unangebrachten Ausdruck benutzen;
[ver'grei·fen]
[vergreife, vergreifst, vergreift, vergriff, vergriffst, vergriffen, vergrifft, vergreifest, vergreifet, vergriffe, vergriffest, vergriffet, vergreif, vergreifend]