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verlieren  

ver|lie|ren <st. V.; hat> [mhd. verliesen, ahd. farliosan, verw. mit ↑ los ]:

1.(etw., was einem gehört, was man hat u. auch behalten will) aus Unachtsamkeit od. aufgrund widriger Umstände unwillentlich aufgeben: Geld, den Autoschlüssel v.; der Brief ist verloren gegangen; dadurch werde ich viel Zeit, einen ganzen Tag v.; dadurch ging [mir] viel Zeit verloren;

*irgendwo nichts verloren haben (ugs.; ↑ suchen 2 a ); an/bei jmdm. verloren sein (als Aufwendung, Mühewaltung o. Ä. für jmdn. umsonst, vergeblich sein): alle Geduld, die ärztliche Kunst war an ihr, bei ihr verloren.


2.a)in einer Menschenmenge, im allgemeinen Treiben von jmdm. getrennt werden, nicht mehr wissen, wo sich der andere befindet: wir müssen aufpassen, dass wir uns in diesem Gewühl nicht v.; sie kam sich in der riesigen Stadt recht verloren (verlassen, einsam) vor;

b)durch Trennung, Tod plötzlich nicht mehr haben: seinen besten Freund v.; sie hat im vergangenen Jahr ihren Mann verloren; er hat im Krieg seine Geschwister verloren.



3.a)einbüßen: bei einer Schlägerei zwei Zähne v.; er hat im Krieg einen Arm verloren; der Gegner verlor mehrere Tausend Soldaten;

b)abwerfen; abstoßen: im Herbst verlieren die Bäume ihre Blätter; die Katze verliert Haare.



4.durch ein Leck o. Ä. austreten, ausströmen lassen: der Reifen verliert Luft; verliert der Motor Öl?


5. durch eigenes Verschulden od. ungünstige Umstände etw. Wünschenswertes, Wichtiges nicht halten, bewahren können: einen Kunden, jmdn. als Kunden v.; sein Amt, den Arbeitsplatz v.; sein Ansehen, jmds. Liebe, Vertrauen v.; die Hoffnung, den Glauben v.; nur nicht [gleich] den Mut v.!; die Sprache v. (vor Staunen, Schreck nichts sagen können); für ihn hat das Leben den Sinn verloren; die Lust an etw. v.;

*für jmdn., etw. verloren sein (für jmdn., etw. nicht mehr zur Verfügung stehen): er ist für die Nationalmannschaft verloren; an jmdm. ist etw. verloren gegangen (ugs.; jmd. hätte etw. werden können): an ihr ist eine Ärztin verloren gegangen.


6.a)an Schönheit o. Ä. einbüßen: durch das Kürzen hat der Mantel verloren; die Schauspielerin hat in letzter Zeit stark verloren;

b)(in Bezug auf das, was angestrebt, gewünscht wird) weniger werden: an Wirkung, an Wert, an Reiz v.; das Flugzeug verlor an Höhe;

c)in seiner Stärke, Intensität usw. abnehmen: die Vorhänge verlieren Farbe; der Tee verliert sein Aroma.



7.einen Kampf, einen Wettstreit o. Ä. nicht gewinnen; bei etw. besiegt werden: ein Spiel, eine Schachpartie, eine Wette, eine Wahl, einen Prozess, einen Krieg, eine Schlacht v.; er verlor gegen ihn [mit] 6 : 4; ein Fußballspiel [mit] 1 : 2 v.; der Krieg ging verloren; es ist noch nicht alles verloren (es besteht noch eine geringe Chance); <auch o. Akk.-Obj.:> wir haben haushoch, nach Punkten verloren;

*nichts [mehr] zu v. haben (nicht mehr schlechter, schlimmer werden können, am Ende sein); jmdn., etw. verloren geben (sich nicht weiter um jmdn., etw. bemühen, da es aussichtslos erscheint).


8. (beim Spiel o. Ä.) einsetzen u. nicht wiederbekommen: beim Roulette 200 Euro verloren haben.


9.<v. + sich> a)allmählich immer weniger werden u. schließlich ganz verschwinden: seine Begeisterung wird sich schnell v.;

b)immer weniger u. schließlich gar nicht mehr wahrnehmbar sein: der Weg verliert sich im Nebel; sie verlor sich in der Menge; die Straße verlor sich in dunstige Ferne;

c)sich verirren (b) : in unsere öde Gegend verliert sich selten jemand.



10.<v. + sich> a)ganz in einer Tätigkeit aufgehen; sich jmdm., einer Sache völlig hingeben: sich in Hirngespinsten v.; er war ganz in Gedanken verloren;

b)vom Wesentlichen abschweifen: der Autor verliert sich in Detailschilderungen.

verlieren  


1. verlegen; (ugs.): verkramen, verschusseln, versieben; (ugs. abwertend): verschlampen, verschludern; (ugs., meist abwertend): verbummeln; (landsch.): verbaseln, verzotteln; (schweiz. ugs.): verhühnern.

2. abwerfen, haaren, nadeln; (geh.): sich entledigen; (ugs.): abschmeißen.

3. sich bringen um, kommen um, einbüßen, genommen bekommen, sich verscherzen; (schweiz.): verunschicken; (geh.): sich begeben, verwirken; (ugs.): in den Kamin/Schornstein schreiben, loswerden; (Amtsspr.): verlustig gehen.

4. ausgestochen/besiegt/bezwungen werden, eine Niederlage erleiden, ein Fiasko/einen Misserfolg erleiden, geschlagen werden, scheitern, Schiffbruch erleiden, überwältigt/überwunden werden, unterliegen; (ugs.): eine Schlappe einstecken müssen/erleiden, erledigt werden, fertiggemacht werden, weggeputzt werden; (Sport): auf die Plätze verwiesen werden, deklassiert/distanziert werden; (Kartenspiel, Sport salopp): matsch werden; (Sport Jargon): eingehen.

[verlieren]
[verliere, verlierst, verliert, verlierte, verliertest, verlierten, verliertet, verlierest, verlieret, verlier, verlierend]


1. a) abklingen, abnehmen, auslaufen, sich legen, verschwinden, zu Ende gehen; (geh.): dahinschmelzen, dahinschwinden, im Schwinden begriffen sein, schwinden, verebben, versiegen, zur Neige gehen.

b) verlaufen; (dichter.): verwehen.

c) sich verirren, sich verlaufen.

2. aufgehen, Erfüllung finden, sich ergeben, sich hingeben, leben, nachhängen, sich überlassen, verfallen, sich verschreiben, sich versenken, versinken, sich widmen; (geh.): sich anheimgeben, frönen; (geh., öfter leicht iron.): huldigen; (ugs.): sich hineinknien; (geh. veraltet): pflegen.

[verlieren, sich]
[sich verlieren, verliere, verlierst, verliert, verlierte, verliertest, verlierten, verliertet, verlierest, verlieret, verlier, verlierend, verlieren sich]
verlieren  

ver|lie|ren <st. V.; hat> [mhd. verliesen, ahd. farliosan, verw. mit ↑ los]:

1.(etw., was einem gehört, was man hat u. auch behalten will) aus Unachtsamkeit od. aufgrund widriger Umstände unwillentlich aufgeben: Geld, den Autoschlüssel v.; der Brief ist verloren gegangen; dadurch werde ich viel Zeit, einen ganzen Tag v.; dadurch ging [mir] viel Zeit verloren;

*irgendwo nichts verloren haben (ugs.; ↑ suchen 2 a); an/bei jmdm. verloren sein (als Aufwendung, Mühewaltung o. Ä. für jmdn. umsonst, vergeblich sein): alle Geduld, die ärztliche Kunst war an ihr, bei ihr verloren.


2.
a)in einer Menschenmenge, im allgemeinen Treiben von jmdm. getrennt werden, nicht mehr wissen, wo sich der andere befindet: wir müssen aufpassen, dass wir uns in diesem Gewühl nicht v.; sie kam sich in der riesigen Stadt recht verloren (verlassen, einsam) vor;

b)durch Trennung, Tod plötzlich nicht mehr haben: seinen besten Freund v.; sie hat im vergangenen Jahr ihren Mann verloren; er hat im Krieg seine Geschwister verloren.



3.
a)einbüßen: bei einer Schlägerei zwei Zähne v.; er hat im Krieg einen Arm verloren; der Gegner verlor mehrere Tausend Soldaten;

b)abwerfen; abstoßen: im Herbst verlieren die Bäume ihre Blätter; die Katze verliert Haare.



4.durch ein Leck o. Ä. austreten, ausströmen lassen: der Reifen verliert Luft; verliert der Motor Öl?


5. durch eigenes Verschulden od. ungünstige Umstände etw. Wünschenswertes, Wichtiges nicht halten, bewahren können: einen Kunden, jmdn. als Kunden v.; sein Amt, den Arbeitsplatz v.; sein Ansehen, jmds. Liebe, Vertrauen v.; die Hoffnung, den Glauben v.; nur nicht [gleich] den Mut v.!; die Sprache v. (vor Staunen, Schreck nichts sagen können); für ihn hat das Leben den Sinn verloren; die Lust an etw. v.;

*für jmdn., etw. verloren sein (für jmdn., etw. nicht mehr zur Verfügung stehen): er ist für die Nationalmannschaft verloren; an jmdm. ist etw. verloren gegangen (ugs.; jmd. hätte etw. werden können): an ihr ist eine Ärztin verloren gegangen.


6.
a)an Schönheit o. Ä. einbüßen: durch das Kürzen hat der Mantel verloren; die Schauspielerin hat in letzter Zeit stark verloren;

b)(in Bezug auf das, was angestrebt, gewünscht wird) weniger werden: an Wirkung, an Wert, an Reiz v.; das Flugzeug verlor an Höhe;

c)in seiner Stärke, Intensität usw. abnehmen: die Vorhänge verlieren Farbe; der Tee verliert sein Aroma.



7.einen Kampf, einen Wettstreit o. Ä. nicht gewinnen; bei etw. besiegt werden: ein Spiel, eine Schachpartie, eine Wette, eine Wahl, einen Prozess, einen Krieg, eine Schlacht v.; er verlor gegen ihn [mit] 6 : 4; ein Fußballspiel [mit] 1 : 2 v.; der Krieg ging verloren; es ist noch nicht alles verloren (es besteht noch eine geringe Chance); <auch o. Akk.-Obj.:> wir haben haushoch, nach Punkten verloren;

*nichts [mehr] zu v. haben (nicht mehr schlechter, schlimmer werden können, am Ende sein); jmdn., etw. verloren geben (sich nicht weiter um jmdn., etw. bemühen, da es aussichtslos erscheint).


8. (beim Spiel o. Ä.) einsetzen u. nicht wiederbekommen: beim Roulette 200 Euro verloren haben.


9.<v. + sich>
a)allmählich immer weniger werden u. schließlich ganz verschwinden: seine Begeisterung wird sich schnell v.;

b)immer weniger u. schließlich gar nicht mehr wahrnehmbar sein: der Weg verliert sich im Nebel; sie verlor sich in der Menge; die Straße verlor sich in dunstige Ferne;

c)sich verirren (b): in unsere öde Gegend verliert sich selten jemand.



10.<v. + sich>
a)ganz in einer Tätigkeit aufgehen; sich jmdm., einer Sache völlig hingeben: sich in Hirngespinsten v.; er war ganz in Gedanken verloren;

b)vom Wesentlichen abschweifen: der Autor verliert sich in Detailschilderungen.

verlieren  

[st. V.; hat] [mhd. verliesen, ahd. farliosan, verw. mit los]: 1. (etw., was einem gehört, was man hat u. auch behalten will) aus Unachtsamkeit od. aufgrund widriger Umstände unwillentlich aufgeben: Geld, den Autoschlüssel v.; der Brief ist verloren gegangen; Ü dadurch werde ich viel Zeit, einen ganzen Tag v.; dadurch ging [mir] viel Zeit verloren; *irgendwo nichts verloren haben (ugs.; suchen 2 a); an/bei jmdm. verloren sein (als Aufwendung, Mühewaltung o.Ä. für jmdn. umsonst, vergeblich sein): alle Geduld, die ärztliche Kunst war an ihr, bei ihr verloren. 2. a) in einer Menschenmenge, im allgemeinen Treiben von jmdm. getrennt werden, nicht mehr wissen, wo sich der andere befindet: wir müssen aufpassen, dass wir uns in diesem Gewühl nicht v.; sie kam sich in der riesigen Stadt recht verloren (verlassen, einsam) vor; b) durch Trennung, Tod plötzlich nicht mehr haben: seinen besten Freund v.; sie hat im vergangenen Jahr ihren Mann verloren; er hat im Krieg seine Geschwister verloren. 3. a) einbüßen: bei einer Schlägerei zwei Zähne v.; er hat im Krieg einen Arm verloren; der Gegner verlor mehrere Tausend Soldaten; b) abwerfen; abstoßen: im Herbst verlieren die Bäume ihre Blätter; die Katze verliert Haare. 4. durch ein Leck o.Ä. austreten, ausströmen lassen: der Reifen verliert Luft; verliert der Motor Öl? 5. durch eigenes Verschulden od. ungünstige Umstände etw. Wünschenswertes, Wichtiges nicht halten, bewahren können: einen Kunden, jmdn. als Kunden v.; sein Amt, den Arbeitsplatz v.; Ü sein Ansehen, jmds. Liebe, Vertrauen v.; die Hoffnung, den Glauben v.; nur nicht [gleich] den Mut v.!; für ihn hat das Leben den Sinn verloren; die Sprache v. (vor Staunen, Schreck nichts sagen können); die Lust an etw. v.; *für jmdn./etw. verloren sein (für jmdn./etw. nicht mehr zur Verfügung stehen): er ist für die Nationalmannschaft verloren; an jmdm. ist etw. verloren gegangen (ugs.; jmd. hätte etw. werden können): an ihr ist eine Ärztin verloren gegangen. 6. a) an Schönheit o.Ä. einbüßen: durch das Kürzen hat der Mantel verloren; die Schauspielerin hat in letzter Zeit stark verloren; b) (in Bezug auf das, was angestrebt, gewünscht wird) weniger werden: an Wirkung, an Wert, an Reiz v.; das Flugzeug verlor an Höhe; c) in seiner Stärke, Intensität usw. abnehmen: die Vorhänge verlieren Farbe; der Tee verliert sein Aroma. 7. einen Kampf, einen Wettstreit o.Ä. nicht gewinnen; bei etw. besiegt werden: ein Spiel, eine Schachpartie, eine Wette, eine Wahl, einen Prozess, einen Krieg, eine Schlacht v.; ein Fußballspiel [mit] 1:2 v.; er verlor gegen ihn [mit] 6:4; der Krieg ging verloren; es ist noch nicht alles verloren (es besteht noch eine geringe Chance); [auch o. Akk.-Obj.:] wir haben haushoch, nach Punkten verloren; *nichts [mehr] zu v. haben (alles riskieren können, da die Lage nicht mehr schlechter werden kann); jmdn., etw. verloren geben (sich nicht weiter um jmdn., etw. bemühen, da es aussichtslos erscheint). 8. (beim Spiel o.Ä.) einsetzen u. nicht wiederbekommen: beim Roulette 200 Mark verloren haben. 9. [v. + sich] a) allmählich immer weniger werden u. schließlich ganz verschwinden: seine Begeisterung wird sich schnell v.; b) immer weniger u. schließlich gar nicht mehr wahrnehmbar sein: der Weg verliert sich im Nebel; sie verlor sich in der Menge; die Straße verlor sich in dunstige Ferne; c) sich verirren (b): in unsere öde Gegend verliert sich selten jemand. 10. [v. + sich] a) ganz in einer Tätigkeit aufgehen; sich jmdm., einer Sache völlig hingeben: sich in Hirngespinsten v.; er war ganz in Gedanken verloren; b) vom Wesentlichen abschweifen: der Autor verliert sich in Detailschilderungen.
verlieren  

(sich) verlieren, verlaufen
[verlaufen]
verlieren  

v.
<V. 271; hat>
I <V.t.>
1 unbeabsichtigt fallen, liegen od. stehen lassen u. nicht wiederfinden (Gegenstand); einbüßen; jmdn. ~ jmdn. (durch dessen Tod od. durch Verfeindung) nicht mehr haben, mit jmdm. nicht mehr verkehren;
2 gib mir die Hand, damit wir uns nicht ~! <umg.> damit wir uns im Gedränge, in der Dunkelheit nicht voneinander entfernen; er hat sich selbst verloren <fig.> er hat keinen inneren Halt mehr; der Kaffee hat durch langes Aufheben das Aroma verloren; (durch einen Unfall) das Augenlicht ~; im Herbst ~ die Bäume ihre Blätter; die Farbe, den Geschmack ~; die Fassung ~ die F. nicht länger bewahren können; ich habe in ihm einen guten Freund verloren; die Geduld ~ ungeduldig werden; er hat im Spiel all sein Geld verloren; seine Geldbörse, seinen Schirm ~; Haare, Zähne ~; den Mut ~ <fig.> die Nerven ~ <fig.> zornig, erregt werden; er hat zwei Söhne im Krieg verloren; du hast wohl die Sprache verloren? <fig.; umg.> warum sagst du nichts?; seine Stellung ~; den Überblick ~ keinen Ü. mehr (über etwas) haben; sie hat mit zehn Jahren ihren Vater verloren; eine Wette ~ nicht gewinnen; darüber braucht man kein Wort zu ~ <fig.> darüber braucht nichts gesagt zu werden, das versteht sich von selbst; wir wollen keine Zeit ~ keine Z. versäumen, wir wollen uns beeilen;
3 sein Herz an jmdn. ~ sich in jmdn. verlieben; sie hat an Schönheit, Anmut verloren <fig.> sie ist nicht mehr so schön, so anmutig wie früher; jmdn. aus den Augen ~ von jmdm. nichts mehr wissen, von jmdm. lange nichts gehört u. gesehen haben; etwas aus dem Gedächtnis ~ keine Erinnerung mehr daran haben, etwas vergessen; im Spiel ~ besiegt werden, nicht gewinnen; dort habe ich nichts verloren dorthin möchte ich nicht gehen, es zieht mich nichts dorthin;
4 was hast du hier verloren? <fig.; umg.> was willst du hier?, was hast du hier zu suchen?;
5 noch ist nicht alles verloren <fig.> noch besteht eine geringe Hoffnung, dass die Sache doch gut endet; in Gedanken verloren in G. versunken, vertieft; der verlorene Sohn der arm u. reuig heimgekehrte Sohn; etwas od. jmdn. verloren geben sich mit dem Verlust einer Sache od. Person abfinden, die Hoffnung auf Wiederfinden od. Rettung aufgeben; die verschütteten Bergleute müssen verloren gegeben werden; das Spiel verloren geben als aussichtslos aufgeben; verloren suchen <Jägerspr.> ein erlegtes Stück Wild frei, d.h. ohne Fährte, suchen(vom Hund);
II <V.refl.> sich ~
6 verschwinden, vergehen; seine Befangenheit, Schüchternheit verlor sich allmählich; die Spur verlor sich im Wald wurde im W. immer undeutlicher u. war dann nicht mehr zu sehen;
III <V.i.; fig.; umg.>
7 weniger schön werden; sie hat sehr verloren sie sieht nicht mehr so hübsch aus wie früher; das Kleid verliert, wenn du diese Schleife entfernst; → a. verloren [<mhd. verliesen <ahd. farliosan <got. fraliusan „verlieren“; zu idg. *leu- „(ab)schneiden, schälen, (ab)reißen“]
[ver'lie·ren]
[verliere, verlierst, verliert, verlieren, verlierte, verliertest, verlierten, verliertet, verlierest, verlieret, verlier, verliert, verlierend]